News & Rumors: 11. October 2011,

Tom Clancy's H.A.W.X. 2 – Test: Flug-Action zum kleinen Preis in Budget-Reihe

Im November 2010 erschien H.A.W.X. 2 für den PC. Jetzt hat rondomedia eine Budgetversion des Spiels auf den Markt gebracht. In dieser Action-Flugsimulation von Ubisoft wird der Spieler in Krisenherden auf der ganzen Welt eingesetzt. Wir haben uns das Spiel mal genauer angeguckt. Was wir herausgefunden haben, erfahrt Ihr in diesem Review.

In H.A.W.X. 2 darf sich der Spieler in die Cockpits der
Amerikaner, Briten und Russen setzen und wichtige Missionen auf der ganzen Welt
fliegen. Die Story dahinter könnte glatt einem Thriller entsprungen sein:
Terroristen haben drei Atomsprengköpfe von den Russen gestohlen. Weltweit wird
jetzt nach ihnen gefahndet und dabei kommt der Spieler einem Waffenhändlerring
und gemeingefährlichen Rebellen auf die Spur. In einer ganzen Reihe von
Lufteinsätzen, mit verschiedenen Drohnen und Flugzeugen, gilt es eine globale
Krise zu verhindern.

Viel Abwechslung

In den Aufträgen stehen eine ganze Reihe militärischer
Fluggeräte zur Verfügung. Standardmäßig ist man mit Düsenjägern unterwegs, je
nachdem ob es sich um eine amerikanische, britische oder russische Mission
handelt, variiert das Modell. Diese Jets können mit Raketen, Maschinengewehren
und Bomben ausgerüstet werden. Die Bewaffnung wird bedarfsgerecht der Einsatzlage
angepasst. Missionen, die der Spieler in den Düsenjets fliegt, sind in der
Regel diejenigen mit der meisten Action. In halsbrecherischen Manövern weicht
man Raketenbeschuss aus, navigiert durch enge Bergschluchten und liefert sich
heiße Duelle mit feindlichen Fliegern. In anderen Missionen geht es ruhiger zu:
Zum Beispiel steuert man immer wieder unauffällige, kleine Spionagedrohnen um
Zielpersonen aus der Luft zu beschatten, oder Ziele für den nächsten
Flugeinsatz zu markieren. Außerdem können mit so einer Drohne Telefongespräche
von Zielpersonen abgehört werden, um wichtige Informationen zur Story zu
bekommen. Erst später darf man bewaffnete Drohnen fernsteuern und kann Ziele
mit Raketen dem Erdboden gleich machen. Es kommt sogar vor, dass man sich hinter
dem Bordgeschütz eines Unterstützungs-Flugzeugs wiederfindet.

Im Test: H.A.W.X. 2 aus dem Hause Ubisoft

Das Setting ist ebenfalls sehr abwechslungsreich. Zu jeder
Tages- und Nachtzeit wird der Spieler gefordert. Grade in der Nacht und während
der Dämmerung ist die Sicht sehr schlecht, obwohl Hilfsmittel wie Wärmebild-
und Infrarotkameras benutzt werden können. Achtet man nicht genau auf die
Umgebung, zerschellt der Flieger im Dunkeln nur allzu schnell an einem Berg
oder einem Gebäude. Starten und Laden muss der Spieler ebenso beherrschen wie
den Flug durch Engpässe und den Einsatz von Täuschkörpern zur Raketenabwehr.

Überschaubarer Multiplayer

Im Mehrspielermodus kann entweder kooperativ oder
gegeneinander gespielt werden. Dann kommt es darauf an den Gegner möglichst oft
und möglichst schnell abzuschießen. Im Koop-Modus müssen die Spieler
zusammenhalten um ihre Aufgaben zu erfüllen. Zum Beispiel gilt es hier eine
Anzahl an Gegnerwellen zu überleben.

Gewöhnungsbedürftige Steuerung

Die Bedienung von H.A.W.X. 2 bedarf einiger Eingewöhnungszeit,
obwohl sie im Vergleich zu anderen Flugsimulatoren stark vereinfacht ist. Wer
nur selten Flugsimulationen spielt, wird zuerst von der invertierten Steuerung
verwirrt. Zudem unterscheidet sich die Handhabe der Actionelemente von derjenigen
anderer Actionspiele, wie z. B. Shootern. So bewegt man sich nicht mit den
WASD-Tasten im Raum, sondern mit QWES. In einigen Situationen findet das Zielen
außerdem über die Pfeiltasten statt, anstatt über Mausbewegungen, wie es
normalerweise üblich wäre. Nach 10-20 Minuten gewöhnt man sich aber daran, und
mit der Zeit hat man den Dreh raus. Bei besonders herausfordernden Manövern,
wie dem Landen auf einem Flugzeugträger, oder dem Nachtanken des Düsenjets in
der Luft, gibt das Spiel obendrein Hilfestellungen. Wer möchte, kann diese aber
abschalten und mit höherer Realitätsnähe spielen. Der Schwierigkeitsgrad steigt
dadurch natürlich stark an. Zu Beginn des Spiels wird übrigens in einem
Tutorial ermittelt, welcher Schwierigkeitsgrad dem Spieler am ehesten
entsprechen würde. Man kann sich aber jederzeit umentscheiden, sollte es mal zu
leicht oder zu schwer sein.

Optisch gut gelungen

Grafisch ist H.A.W.X. 2 wirklich gut gelungen, die
Landschaften sehen aus der Luft geradezu fotorealistisch aus, erst wenn man
ganz knapp über dem Boden fliegt erscheinen manche Texturen unscharf und
verschwommen. Der Einsatz von Licht und Schatteneffekten ist ebenfalls sehr
gut, ebenso wie die Modelldetails und Grafikeffekte, wie Explosionen usw.

Tom Clancy's H.A.W.X. 2 im Review

Genauso verhält es sich mit dem Sound. Die Effekte und die
Sprachausgabe, in Deutsch, sind tadellos und der Soundtrack ist spannend und
mitreißend. In der Hitze der Luftgefechte fällt es allerdings schwer sich auf
den Sound zu konzentrieren.

Die Steuerung ist, wie schon gesagt, etwas
gewöhnungsbedürftig, aber das ist bei so einem Spiel auch nicht weiter
verwunderlich. Man gewöhnt sich schnell ein und dann macht das Spiel richtig
viel Spaß.

Fazit

Tom Clancy’s H.A.W.X. 2 ist bis auf einige Kleinigkeiten ein
wirklich gelungenes Spiel. Es ist weniger ein Flugsimulator als ein Action-Spiel.
Dementsprechend werden vor allem Fans von schnellen und wilden Luftgefechten
auf ihre Kosten kommen, sowohl im Single- als auch im Multiplayer. An die
Steuerung muss man sich zwar kurz gewöhnen, aber je besser man diese mit der
Zeit beherrscht, desto mehr Laune macht HAWX 2 dann auch. Die Tatsache, dass es
als Budgettitel veröffentlicht wurde, macht das Spiel noch interessanter, wegen
des geringeren Preises.



Tom Clancy's H.A.W.X. 2 – Test: Flug-Action zum kleinen Preis in Budget-Reihe
3.6 (72%) 5 Bewertungen

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