News & Rumors: 29. October 2011,

Battlefield 3

ps3_battlefield3se

Mit Battlefield 3 erklärt Dice Activision den Krieg. Ob Dice mit Battlefield 3 auch Erfolg haben wird, erfährt ihr in unserem Test. Bisher war die Battlefield Reihe nur für die gewaltigen Multiplayer Schlachten bekannt und legte recht wenig wert auf den Singleplayer. Doch seit der “Bad Company” Reihe wurde dem Singleplayer mehr Aufmerksamkeit zuteil, welcher sich wirklich sehen lassen konnte. Battlefield 3 beginnt direkt blockbustermäßig: Ihr steuert einen Mann in Handschellen, der auf einem fahrenden Zug springt und sich durch Abteile voller Terroristen kämpft. Schon hier bemerkt man, dass Quick-Time Events sowie gescriptete Szenen eine große Rolle spielen werden. Am Endegibt es einen Abteil mit mehreren Bomben, in welchem ihr von einem Terroristen überwältigt werdet. Als ihr wieder zum Bewusstsein kommt seid ihr als Sergeant Henry Blackburne an einem Stuhl gefesselt und werdet von zwei Bundesagenten verhört. Das kommt einem bekannt vor, oder? Genau, das gab es doch schon mal, dass man an einen Verhörstuhl saß und seine vergangenen Missionen wieder erlebte. An diesem Punkt wird deutlich, dass die Battlefield 3 Kampagne sich ziemlich nah an Call of Duty orientieren wird. Doch das ist nun erst einmal egal, denn obwohl vieles gescriptet ist erlebt man hier beeindruckende Kriegsaction, die man so noch nie geboten bekommen hat. Ein Beispiel wäre die Mission Donnerlauf, in der ihr die komplette Mission als Panzerfahrer abschließen müsst oder aber auch als Scharfschütze in einer anderen Mission. Es wird so gut wie alles geboten, was es zu bieten gibt. Nur leider fühlt man sich zu oft an Call of Duty erinnert, weshalb am Ende die Kampagne nur eine Durchschnittskampagne bleibt. Hier wird ein wenig Potential verschenkt, doch über Meinungen lässt sich bekanntlich auch streiten.

Technik

Battlefield 3 bietet für jeden Spieler den passenden Schwierigkeitsgrad. Es gibt Leicht, Mittel und Schwer. Und der letztere hat es echt in sich und ist ab und an wirklich gemein. Außerdem sollten Spieler, die wirklich die Story komplett mitbekommen wollen, einen leichteren Schwierigkeitsgrad wählen. Denn man ist permanent damit beschäftigt zu überleben. Man hat keine Zeit die wunderschönen Landschaften zu betrachten, da die Gegner wirklich fast punktgenau treffen. Aber für “harte Kerle” is dieser Modus eine echte Herausforderung, die jeder Fan der Battlefield Reihe ausprobieren sollte.Nun kommen wir zur Grafik. Es gab viele Diskussion darüber, warum sich die Grafik bei Battlefield 3 auf Xbox und PS3 so stark unterscheidet. Denn die Xbox Version sieht besser aus. Aber wahre Fans müssen darüber hinwegsehen können. Ich persönlich finde die Grafik auf der PS3 einfach fantastisch, vorallem die Lichteffekte. Der PC ist natürlich auch mit von der Partie und hängt die Konsolen um Längen ab. Was einem dort geboten wird, ist einfach unfassbar. Also wer einen High- Tech PC besitzt, der sollte sich BF3 unbedingt für den PC kaufen. Auch in Sachen Körperbewegungen bietet Battlefield 3 Neuland. Es wird nämlich die FIFA 12 Engine benutzt, um die Bewegungen der Soldaten so realistisch wie möglich zu machen. Die Bekannteste und selbst entwickelte Engine, die schon in Bad Company für Aufsehen gesorgt hat, ist die Frostbite Engine. Diese wurde speziell für Battlefield 3 weiterentwickelt und wird mittlerweile in Spielen wie Need For Speed the Run sowie von dem bald Erscheinenden Medal of Honor benutzt. Diese Engine ist bekannt dafür realistische Zerstörungen darzustellen, was wirklich super aussieht.

Multiplayer:

Kommen wir nun zum Multiplayer, dem Herzstück von Battlefield. Doch bevor wir zum richtigen Multiplayer kommen, streifen wir noch einmal in den Coop Modus ab, welcher komplett neu in der Battlefield Reihe ist. Im Coop Modus kämpft ihr zu Zweit in sechs verschiedenen Missionen in einer Mini Story. Wer denkt „Wird bestimmt einfach“, der hat falsch gedacht. Hier ist echtes Teamwork gefragt, da es keine Checkpointsgibt. Heißt im Klartext: Stirbt jemand, wird die komplette Mission neugestartet. Deshalb ist ein Headset zur besseren Kommunikation sehr von Vorteil. Außerdem kann man Waffen für den Haupt-Multiplayer Modus freischalten, welches noch mehr Motivation mit sich bringt. Also der Coop Modus ist für Teamplayer aufgrund des Schwierigkeitsgrades wirklich perfekt.Nun aber endlich zum richtigen Multiplayer. Wir gehen ins Menü und starten ein Spiel auf Caspian Border, steigen in einen Heli und Tod. Wer denkt, er könnte einfach losfliegen, der hat sich geirrt, denn die Steuerung ist nicht sehr leicht. Das ist meiner Meinung nach sehr positiv, da der Heli nicht mehr die Übermacht wie in Bad Company darstellt. Die Unrerschiede von den Konsolen gegenüber dem PC sind ebenfalls noch erwähnenswert. Auf den Konsolen kann man maximal mit 24 Mann auf einem Server Spielen, auf dem PC hingegen bis zu 64 Mann. Außerdem sind die Maps auf dem PC größer, was im Endeffekt dem Spielspaß aber keinen Abriss tut.

Spielmodi:

Es gibt insgesamt fünf Spielmodi in Battlefield 3. Das wäre einmal Conquest, der Klassische Battlefield Modus. Dort müsst ihr Flaggen einnehmen sowie verteidigen. Das Spiel endet, wenn alle Tickets verloren sind. Dann gibt es den aus der Bad Company Reihe bekannten Rush Modus. Hier gibt es ein Angriffs- und ein Verteidigungsteam. Ziel ist es als Angreifer die Verteidiger in ihre Hauptbasis zurückzudrängen, indem man Funkstationen zerstört. Allerdings haben die Angreifer nur eine begrenzte Anzahl an Tickets und die Verteidiger hingegen unendlich viele. Dann gibt es die Mini Ausgabe von Rush, nämlich Squad Rush. Hier kämpfen, wie in Rush, auch zwei Teams um die Herrschaft. Doch hier spielt man vier gegen vier. Das Teamplay spielt hier eine elementare Rolle, da nur Infanteriekämpfe stattfinden und es keine Panzer oder Ähnliches gibt. Nun kommen wir zum Team Deathmatch. Ganz klassisch spielen zwei Teams gegeneinander bis eine bestimmte Anzahl an Kills erreicht werden, doch auch hier sind keine Fahrzeuge erlaubt. Und der fünfte und letzte Spielmodus ist Squad Deathmatch. Hier spielen vier Teams gegeneinander, jedes Team besteht aus bis zu vier Spielern. Es gibt einen Panzer, der von allen vier Teams benutzt werden kann und so muss jedes Team versuchen als Schnellstes 50 Kills zu machen.

Es gibt insgesamt vier Soldatenklassen. Einmal der Medic, welcher dafür sorgt getötete Spieler wiederzubeleben und zu heilen. Sein Waffenarsenal besteht aus Sturmwaffen wie z. B. einer F2000. Dann gibt es denn Engineer, welcher wiederrum Fahrzeuge reparieren und andere Fahrzeuge und Helis zerstören kann. Sein Waffenarsenal besteht aus mps wie z. B. der P90. Die Support Klasse zeichnet sich durch durchlagsstarke Waffen aus und sorgt dafür, dass die Soldaten genug Munition haben. Die Waffen, die benutzt werden können, sind Mgs. Und die letzte Klasse ist der Sniper, dieser ist im Nahkampf sehr uneffizient und sorgt mit seinem Scharfschützengewehr aus der Distanz für Unterstützung. Das Waffenarsenal in Battlefield 3 ist gigantisch, sodass für jeden etwas dabei sein sollte. Zudem ist das Waffenverhalten sehr realistisch. Man spürt wie die Waffen Verziehen, wenn man aus der Hüfte Schießt oder wenn man rennt und anschließend schießt.

Doch wie spielt sich der Multiplayer?

Das ist eine sehr gute Frage, die allerdings sehr schnell beantwortet werden kann. Battlefield 3 spielt sich wie jedes Battlefield zuvor auch. Außerdem ist man an niemanden gebunden und kann machen, was man will. Will man mal Jet fliegen oder Panzer fahren, es macht alles einen Heidenspaß. Der Multiplayer haut alle Schwächen der Kampagne raus und man merkt sofort, was das Herzstück bei Battlefield ist. Ein Top Game, welches wirklich jeder Shooter Freund probieren sollte.

 



Battlefield 3
4.1 (82%) 10 Bewertungen

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.

Zuletzt kommentiert






Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>