News & Rumors: 1. February 2012,

Mozilla Firefox – Zehnte Inkarnation des freien Browsers für Windows, Mac und Linux erschienen

Die Mozilla Corporation hat Firefox 10 veröffentlicht. Wie bereits seit Firefox 5 üblich, kümmern sich die Entwickler mit jedem neuen Release nur um kleinere Features, so auch diesmal. Wirklich viele Must-Haves sind nicht enthalten – im Umkehrschluss bedeutet das aber, dass zumindest Add-ons relativ stressfrei aktualisiert werden können, solange sie nicht auf die Versionsnummer schauen.

Anwender des freien Browsers Mozilla Firefox dürfen sich über eine neue Version ihres Internet-Weggefährten freuen. Version 10.0 ist da und wird in den nächsten Tagen per Auto-Update verteilt. Wer es gar nicht mehr mit der alten Version aushält, kann sein Glück über die Update-Funktion in der Info-Box versuchen oder Firefox von der Mozilla-Webseite herunterladen.

Wie bereits erwähnt, halten sich neue Funktionen massiv in Grenzen. Die Release-Notes sprechen nur von vier neuen Funktionen. Außerdem gibt es je zwei Veränderungen bzgl. HTML5, Entwickler-Tools und Bugs. So wird der Vorwärts-Button nun versteckt, wenn der Anwender nicht auf “Zurück” geklickt hat, viele Add-ons sollen jetzt standardmäßig mit neuen Firefox-Versionen kompatibel sein, Anti-Aliasing für WebGL wurde implementiert und 3D-Übergänge, die per CSS beschrieben werden, sind nun unter den unterstützten Features.

Was HTML5 angeht, brüstet sich Mozilla mit dem bdi-Element, das bi-direktionale Text-Isolation unterstützt sowie neue Programmierschnittstellen für den Vollbildmodus. Wer sich als Mac-User auf einen Vollbildmodus wie in Safari und Chrome freut, wird an dieser Stelle enttäuscht; gemeint sind Web-Apps.

Entwickler dürfen sich über weitere IndexedDB-Schnittstellen freuen, mit denen Mozilla näher an die Spezifikation rücken will. Außerdem wurde der Code-Inspektor mit Content-Hervorhebung verbessert, der nun auch mit CSS umgehen kann. Wer beim Verschieben von Lesezeichen auf Abstürze gestoßen ist, dürfte diese jetzt nicht mehr vorfinden, ein weiterer Bug, der behoben ist, betrifft nur Mac OS X, wenn Firefox abstürzte, nachdem die neuste Java-Version installiert wurde.

Interessant ist übrigens auch die zweite Hälfte der Release-Notes, auf der auf bekannte Fehler hingewiesen wird. So ist bekannt, dass manche Webseiten mit der zweistelligen Versionsnummer nicht zurecht kommen, dass Firefox beim Versuch, ein bereits in Benutzung befindliches Profil aufzurufen, abstürzt, dass Scrollen im GMail-Fenster langsam vonstatten geht, dass vertikales Scrollen auf manchen Touch-Pads nicht funktioniert, dass Growl 1.3 oder neuer nicht unterstützt wird (dies wird in Firefox 11 verbessert) und dass Silverlight-Videos auf manchen Macs nicht abgespielt werden können.



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