News & Rumors: 1. April 2012,

Final Fantasy 13-2

finalfantasy

Wer kennt die berühmten Final Fantasy Spiele seit Jahrzehnten nicht? Dieser Test wird unerwartet anders ein, denn ich habe bisher noch keinen Teil der Serie gespielt. Wir finden es auch mal interessant, wie der Neueinstieg in die Serie ist und belichten das Rollenspiel daher von einer ganz anderen Seite. Im Netz findet ihr sehr viele gute Tests zu dem Spiel, aber es wird immer davon ausgegangen, dass man schon einen Teil gespielt hat. Da bleibt euch jetzt der Mund offen, richtig? Es gibt tatsächlich noch Menschen, die die Serie nicht kennen.
Lasst uns doch mal einen genauen Blick auf das Spiel werfen und schauen, ob es sich auch für Neueinsteiger lohnt.

Fortsetzung folgt….

Wir müssen allerdings doch gestehen, dass wir uns vorher ein bisschen schlau gemacht haben. Die Ereignisse aus „FF13“ liegen nun drei Jahre zurück. Alles scheint positiv, Frieden ist eingekehrt und alles wirkt auf den ersten Blick wunderbar. Doch der Frieden zeigt schnell seine Schattenseiten und man sieht ein verdammt gut aussehendes Intro mit einem spektakulären Kampf. Die bekannte Heldin Lightning aus dem Vorgänger fehlt und ihre Schwester Serah muss sich auf die Suche nach ihr machen. Dabei wurden die Zeiten auch noch durcheinander gewürfelt.
Damit wir Lightning wieder finden können, müssen wir die Welt retten und den Fluss der Zeit wieder in die richtige Richtung fließen lassen.

Als Einsteiger tut man sich mit der Geschichte doch ein bisschen schwer. Ihr habt dennoch die Möglichkeit über das Menü die alten Ereignisse nochmal durchzulesen. Wer sich sogar viel Zeit nehmen will, der kann sich alle Ereignisse vom 13. Teil nochmal anschauen. So wird der Einstieg zum neuen Teil um einiges leichter gemacht.
Zunächst starten wir in einer kleinen, schönen Inselstadt, die aber nicht lange heil bleibt, da verschiedene Monster ihr Unwesen treiben. Gemeinsam mit Noel, machen wir uns auf dem Weg und kämpfen uns durch die Monster.

Gameplay

Wie bei den anderen Teilen auch, bewegt ihr euch ganz normal durch die Länder und Städten. Ab und zu müsst ihr Hindernisse überqueren, die ihr elegant mit gekonnten Sprüngen meistern könnt. Auf den ersten Blick scheint es so, dass weit und breit keine Gegner in Sicht sind. Dies täuscht allerdings, da die Gegner urplötzlich auftauchen. So müsst ihr euch gut überlegen, ob ihr die Flucht ergreift oder den Gegner direkt einen Schlag ins Gesicht donnert, sodass der Kampf beginnt. Habt ihr vor dem Kampf den besagten Schlag erfolgreich gemeistert, verschafft ihr euch natürlich einen Vorteil.

Nun zum Kampfsystem, welches sehr schlicht gehalten wird. Ihr gebt eurem Helden Befehle, welche er während des Kampfes tun soll. So habt ihr verschiedene Attacken, Magien oder Gegenstände, die ihr einsetzen könnt. Eure Verbündeten könnt ihr nicht direkt steuern. Über die sogenannten Paradigmen könnt ihr euren Freunden Strategien und Verhalten zuteilen. Diese sind dynamisch und lassen sich im Kampf öfter anpassen. Dies macht auch die Kämpfe um einiges interessanter und bietet so genügend Freiraum für verschiedene Strategien. So kann es vorkommen, dass manche Gegner einen enorm kräftigen Schlag einsetzen könnten, den ihr nur mit einer bestimmten Strategie ausweichen könnt.
Als Final Fantasy Novize hat mir das Kampfsystem sehr gut gefallen und durch die Tutorials, die geboten werden, fällt es einem auch nicht sonderlich schwer.

Schnapp sie dir alle..

An was erinnert euch denn dieser Slogan. Richtig, an Pokemon. Und was hat das nun mit dem Spiel gemeinsam? Ganz einfach, ihr begegnet sehr vielen Monstern im Spiel. Habt ihr diese einmal besiegt, könnt ihr sie zähmen. Dadurch könnt ihr euch neue Begleiter zulegen, die euch während des Kampfes tatkräftig unterstützen. Durch gute Behandlung, Items und verschiedenen anderen Möglichkeiten könnt ihr sogar eine persönliche Bindung zu eurem Gefährten aufnehmen. Selbst einen eigenen Namen könnt ihr ihnen verpassen.

Im neuen Teil der Serie könnt ihr mit der Zeit reisen. Dieses Feature bringt eine sehr spannende und vor allem auch interessante Möglichkeit. An dieser Stelle können wir ein einfaches Beispiel nennen: Reist ihr z. B. 300 Jahre in die Zukunft erscheint ein Monster, das ihr kein bisschen verletzten könnt und ihr seid zum Scheitern verurteilt. Ihr müsst also vorher nochmal ein bisschen zurück reisen und erst einmal die Energiequelle des Monsters stoppen, damit ihr in der Zukunft eine Chance dagegen habt. Das Ganze ist durchaus sehr interessant gestaltet und macht das Spiel unglaublich spannend. Vor allem wird man dazu animiert, verschiedene Experimente zu machen.

Technisch ist das Spiel eine Bombe. Ihr kommt an so vielen verschiedenen Orten vorbei – Futuristische Großstadt, überwucherte Dschungel oder sogar eine grasbewachsene Steppe. Jeder Ort sieht so perfekt aus, dass man sich die Frage stellt, wie das die aktuellen Systeme noch verkraften. Wir sind wirklich total hin und weg von der Technik.
Es hat alleine schon sehr viel Spaß gemacht, die ganze Gegend von alleine zu erkunden. Auch hier ist das Feature der Zeitreise wieder sehr gut gelungen, da die Orte sich natürlich auch ändern können. Das Charakter Design ist serientypisch einfach klasse. Die Animationen, die Schönheit und die Unterschiedlichkeit jedes Einzelnem ist einfach unglaublich. Hier haben die Entwickler überhaupt nicht gegeizt und ein klasse Arbeit geleistet.
Die Musik hingegen ist Geschmackssache. Uns hat diese nicht so gefallen, allerdings haben wir uns auch hier vorher schlau gemacht. Bei den Vorgängern war es ebenfalls so, dass ihr eher so schnellere, fast schon Elektro Musik spendiert bekommt. Wir finden, dass passt nicht ganz so gut zum Spiel, aber über Geschmäcker lässt sich bekannterweise streiten.

Wie ist es nun für Neueinsteiger?

Wenn man sich wirklich viel Zeit nimmt, die einzelnen Kapitel des Vorgängers anschaut und sich informiert, kann hier bedenkenlos zugegriffen werden. Besser wäre es natürlich, man spielt den Vorgänger, damit man richtig in das Spiel reinkommt.
Nichtsdestotrotz bin ich auch als Neuling gut reinkommen, hatte zwar anfangs meine Schwierigkeiten, aber diese lösen sich nach ein paar Stunden Spielzeit völlig in Luft aus. Von dieser Zeit an hat Square Enix einen neuen Fan gewonnen, denn mir macht es unglaublich Spaß, die tollen Gegenden zu erkunden. Das Kampfsystem ist einfach gehalten, bietet aber sehr viel Tiefe und auch Strategie Möglichkeiten, die sogar erforderlich sind. Auch die Möglichkeit Monster zu zähmen macht unglaublich viel Spaß, sodass ich beruhigt sagen kann, jeder kann bedenkenlos zugreifen.

Klar, am Anfang ist etwas Verwirrung da, aber dies lässt sich auch schnell ändern. Einerseits habt ihr immer die Möglichkeit Tutorials in Anspruch zu nehmen, andererseits ist vieles auch selbst erklärend. Lediglich die Story ist mit der Zeitreise ein bisschen verwirrend, aber wer gut aufpasst kann dem auch entgegentreten. Eins sollte auch den Neuzugängen klar sein: Final Fantasy ist ein Spiel, dass durchaus Zeit braucht. Man kann sich nicht einfach hinsetzen, schnell eine Runde machen. Man sollte auch alleine wegen der Geschichte am Ball bleiben. Wer dies beachtet, dem erwartet ein richtig toller Titel – für Rollenspiel Fans ist dieser sogar ein MUSS.

 



Final Fantasy 13-2
4 (80%) 5 Bewertungen

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.

Zuletzt kommentiert






Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>