News & Rumors: 1. June 2012,

Resident Evil Operation Racoon City PC

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Capcom war so freundlich und hat uns auch die PC Version des Spiels zugeschickt. Wir verweisen hier immer noch auf unseren PS3 Test, da das Spiel im Kern gleich geblieben ist. Dennoch haben wir uns nochmal in das Massaker begeben und berichten euch ebenfalls von der PC Version!

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In Racoon City bricht gerade das T-Virus aus und die ganze Stadt ist von Zombies verseucht. Ganz klar, dass die Firma Umbrella dafür verantwortlich ist. Euer Ziel ist es dieses Mal, die Beweise alle zu vernichten, so dass das Unternehmen nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann. So macht ihr euch gemeinsam mit einer Gruppe an unterschiedlichen Personen auf dem Weg. Jeder einzelne Charakter hat unterschiedliche Fähigkeiten. Während der eine sich auf Tarnung spezialisiert hat, kann ein Kollege mit sehr viel Sprengstoff und Explosion den Gegnern ordentlich einheizen. Es gibt sehr viele verschiedene Klassen. Vor jeder Mission könnt ihr euch entscheiden mit wem ihr spielen wollt.
Im Laufe der Zeit bekommt ihr Erfahrungspunkte, die auch gleichzeitig eure Währung ist. So könnt ihr jeden einzelnen „Helden“ aufwerten und besser ausrüsten. Der Sanitäter bekommt so mehrere Spritzen, die ihr euren Partnern oder euch selber geben könnt. Nein, ihr sollt damit keine Doktorspielchen machen, diese dienen um zum Beispiel länger überleben zu können oder eure Infizierungen zu heilen. Jeder Klasse bietet so einzigarte Eigenschaften, die im Kampf auf jeden Fall sehr nützlich sein können und auch wichtig sind.

Gameplay

Im Endeffekt sind die Missionen immer relativ gleich aufgebaut. Entweder müsst ihr Gegenstände suchen oder einfach eine riesen Horde an Zombies oder Spezialeinheiten umbringen. Ja, ihr habt richtig gelesen – Im Spiel gibt es auch Spezialeinheiten als Gegner.
Wie es in einem Shooter nun mal so ist, müsst ihr euch stets gut Deckung suchen und versuchen nicht von den Gegnern getötet zu werden. Ihr seid in den Missionen immer zu viert Unterwegs. Allerdings empfehlen wir hier mit echten Partnern an eurer Seite zu spielen, da die KI Kollegen ziemlich dumm sind. Diese stehen meist im Weg rum oder laufen vor eurer Knarre. Allerdings sind eure Kollegen auch stets bemüht euch zu heilen, allerdings nur, wenn ihr noch genügend Energie habt. Wenn ihr kurz davor seid ins Gras zu beißen, werdet ihr nur ganz selten eine zuverlässige Heilung erhalten.

Um die Action braucht ihr euch dabei keine Sorgen machen. Zwar sind wie oben erwähnt die Missionen fast immer gleich aufgebaut, allerdings müsst ihr ab und zu durchaus ein bisschen Taktik entwickeln um voranzukommen. Besonders kooperativ macht das ganze sehr viel Spaß. Im leichten Schwierigkeitsgrad Modus braucht ihr hingegen nur durchzulaufen und wild um euch zu schießen.
Überall in den Missionen sind wie gewohnt Heilkräuter, verschiedene Sprays und Munitionen verteilt. Es gibt auch sehr viele unterschiedliche Waffen, die ihr nach und nach freischaltet (durch Kaufen im Skillmenü oder findet).
Was wäre ein Shooter ohne Sammlerwahn? Richtig, auch hier gibt es zwischen den einzelnen Missionen sehr viele Extras zu erledigen. So müsst ihr zum Beispiel viele Datensätze einsammeln und Überwachungskameras zerstören.
Während des Spiels sind uns kleine Design Patzer aufgefallen, die durchaus sehr frustrierend sind. Wenn ihr schnell über eine kleine Kiste springen wollt um weiter zukommen, ist das schlichtweg nicht möglich. Warum kann man hier nicht einfach drüber klettern und muss den umständlichen Weg gehen?

Mit der Steuerung kommt man sehr schnell zurecht. Alles funktioniert auf Anhieb und auch sehr gut. Mittels automatischer Zielhilfe sollten eure Schüsse auch immer ins Schwarze landen. Dies ist oftmals auch dringend nötig, da ihr unter Umständen euren Partner manchmal umbringen müsst. Wenn euer Partner nämlich infiziert wurde solltet ihr ihm ziemlich schnell einen Headshot verpassen, damit er auch wirklich stirbt. Alles kein Problem, anschließend geht ihr kurz zur Leiche und belebt ihn wieder. Schade ist an dieser Stelle, dass unsere KI Kollegen uns nie wiederbeleben. Für was hat man denn eigentlich seine Freunde? Auch hier hat Capcom ein bisschen Potenzial verschenkt.

Am Ende einer langen Mission kommt meist ein Endgegner. Entweder müsst ihr versuchen diese zu entkommen, oder ihr ballert ziemlich lange auf diese ein. Sehr schade ist, dass keine Lebensanzeige vorhanden ist. So fragt man sich öfters mal wie lange wohl ein Bosskampf noch dauern wird. Dieses sind nicht schwer (wir haben bisher alles auf Profi gespielt und getestet), aber sehr langwierig. Generell sind die Missionen sehr lange gehalten. Dies ist aber keinesfalls ein Nachteil – außer man spielt alleine. Und mal ganz ehrlich, es fühlt sich verdammt gut an, wenn man 45 Minuten nur gekämpft hat und eine Mission letztendlich schafft und viele Punkte ergattert.

Multiplayer

Ihr könnt die Kampagne mit bis zu drei weiteren Freunden komplett durchspielen. Alleine machen die Missionen keinen Spaß, man ärgert sich sogar über die dämliche KI der Kollegen. Zudem wurde dem Spiel ein „normaler“ Online Modus integriert. Hier könnt ihr via Team Deathmatch oder eine Art Capture The Flag die Sau rauslassen. Hier ist es natürlich auch von großem Vorteil, wenn euer Charakter eine gewisse Stufe hat und dementsprechend gut ausgerüstet ist. Das Ganze funktioniert auch ganz gut und macht durchaus sehr viel Spaß. Vor allem wenn man mit mehreren Freunden zusammen spielt und diese auch unterschiedliche Klassen haben.

Technik

Klar dass auf der PC Version ein bisschen mehr drinnen ist, allerdings hätte da noch viel mehr drinnen sein können. Irgendwie ein bisschen schade, denn so hätte man wirklich mehr Power rausholen können, was die relativ langweiligen Umgebungen ein bisschen aufgemöbelt hätte. Nach wie vor ist es uns ein Rätsel, warum man bei der KI nichts weiter macht. Diese ist nach wie vor sau dämlich und kann euch so viel Spielspaß kosten!

Fazit

Die PC Version bekommt von uns ein paar Abzüge, aber vorher erklären wir warum wir im Vergleich zu anderen Redaktion relativ hoch werten: Wir wussten was uns erwartet – Kein Survival Horror, sondern ein Action Spektakel, dass im Koop sehr viel Spaß macht. Wir haben uns nicht getraut eine Wertung nur für Singleplayer zu machen (bei den Konsolenversion und bei der PC Version), denn sonst wären die Zahlen im Keller unten! Deswegen nochmal die Info, für uns ist dieses Spiel ein Actionshooter der unbedingt in Koop gespielt werden muss, Einzelspieler machen einen großen Bogen! Deshalb ist das Ergebnis nur für Multiplayer- und Koop Freunde gedacht.
Warum ist denn nun die PC Version schlechter gewertet als die Konsolenversion? Ganz einfach, weil man hier technisch fast gar nicht Gas gegeben hat, weder bei der KI noch bei der Grafik. Lange Rede kurzer Sinn: Koop macht es Spaß, alleine gar nicht.



Resident Evil Operation Racoon City PC
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