Tom Clancy’s Splinter Cell Blacklist – Ubisoft präsentiert Third-Person-Action auf Microsofts Xbox 360 während E3-Pressekonferenz

Alexander Trust, den 4. Juni 2012

Zwar wird Sam Fishers neustes Abenteuer nicht nur auf der Xbox 360 veröffentlicht werden, doch Action und Xbox 360 verstehen sich in der öffentlichen Wahrnehmung gut. Entsprechend passte es, dass Microsoft das Spiel während seiner E3-2012-PK vorstellen ließ. Release ist frühestens 2013 geplant.

Ein genaues Release-Datum wurde nicht genannt, allerdings hat man bei Ubisoft das Frühjahr 2013 angepeilt. Wie wir aus der Shooter-Vergangenheit bei Ubisoft wissen, verschiebt man solche Spiele gerne mal, wenn im selben Zeitkorridor auch andere Blockbuster veröffentlicht werden.

Ubisoft Toronto, ein gänzlich neues Studio des französischen Spieleherstellers, wird bei der Arbeit an Blacklist von Ubisoft Montreal und Ubisoft Shanghai unterstützt. Das Action-Game soll außerdem noch für PlayStation 3 und Windows PC erscheinen.

Story

Ubisoft verspricht eine „fesselnde“ Geschichte. Sam Fisher hat die Aufgabe eine Terroristenzelle zu infiltrieren. Denn eine Gruppe von „Schurkenstaaten“ hat genug davon, dass die USA in ihren Ländern militärisch präsent ist. Den USA wird ein Ultimatum in Form einer „Blacklist“ gesetzt, einem, wie es in der Pressemeldung heißt, „tödlichen Countdown von stetig intensiveren Terroranschlägen“.

Da Sam Fisher auf Geheiß des Präsidenten agiert, darf er im Spiel Gesetze übertreten (sehr demokratisch, nicht wahr?). Entsprechend wird Fisher auch vor rücksichtslosen Verhörmaßnahmen nicht zurückschrecken. Für Deutschland könnte dies schon jetzt absehbar auf eine zensierte Version hinauslaufen.

Killing in Motion

Sehr eindrucksvoll wirkte ein neues Feature von Tom Clancy’s Splinter Cell Blacklist, das Ubisoft „Killing in Motion“ genannt hat. Tatsächlich schaut es so aus als könnte man in der Bewegung weiterhin koordiniert auf Ziele feuern oder diese auf andere Art bekämpfen. Ähnlich der Bullet-Time lässt sich dann ein Gegner im Nahkampf attackieren und mit der Waffe kann man gleichzeitig nacheinander zwei andere mit gezielten Treffern ausschalten. Es muss sich allerdings zeigen, wie intuitiv dieses System am Ende tatsächlich funktionieren kann. Erst dann wäre es eine wirkliche Bereicherung.

Kinect

Spracherkennung auf der Xbox 360 wird es geben. Wie dies im Einzelnen ausschauen kann, wurde live auf der Microsoft-Bühne vorgeführt. Beispielsweise ist es möglich, mit der eigenen Stimme mit dem Spiel zu interagieren und so beispielsweise Computer-Gegner zu irritieren. Ein „Hey, you!“ lockte einen Widersacher an einen Vorsprung, von dem Fisher selbigen dann in den Abgrund ziehen konnte. Ein anderes Beispiel für sprachliche Interaktion war der Befehl zum Starten eines Luftschlags auf eine Stellung von Feinden.


Ähnliche Nachrichten

Passende Angebote