News & Rumors: 10. September 2012,

Transformers: Untergang von Cybertron

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Ähnlich wie bei mir, wird es sicherlich auch vielen anderen gehen. Transformers als Videospiel, das kann doch nichts Tolles werden. Meist sind Lizenz Umsetzungen einfach nur grottig und mangeln an jeder Ecke an Qualität. Mit dem Vorgänger konnte allerdings das eher noch unbekannte Entwicklerstudio High Moon bestens zeigen, dass dieses Klischee eben nicht so sein muss. Anstatt sich an den beliebten Filmvorlagen zu halten, setzte man auf die Transformers der 80er Jahre, mit einem ganz eigenen Abenteuer. Dass dies wunderbar gelungen ist, erfährt ihr in unserem Test!

Keine Zeit für Pause

Gleich zu Beginn des Spiels werdet ihr richtig hart rangenommen. Von wegen erstmal gemütlich die Steuerung antasten, hier bleibt kaum Zeit sich auszurichten. Allerdings ist das ein sehr positiver Aspekt, denn so spart man sich ewig langweilige Dialoge. Natürlich werdet ihr trotzdem im Laufe der ersten Mission einige Tipps erhalten, sodass auch komplett Action unberührte Spieler die Chance haben sich einzuleben.
Die Story ist relativ schnell erklärt: Die Decepticons wollen Cybertron komplett beherrschen und auch die Autobots befehligen können. Optimus Prime möchte den bereits fast zerstörten Planeten Cybertron verlassen, allerdings versuchen die bösen Decepticons dies mit aller Kraft zu vermeiden.

Spielerisch Abwechselnd

Ein grandioser Pluspunkt, der auch schon zu Beginn auffällt ist, dass ihr in die Rolle verschiedener Protagonisten schlüpft. Prinzipiell lassen sich alle Transformers gleich steuern, aber dadurch dass alle sehr viele verschiedene Waffen und Eigenschaften bieten, fühlt sich alles sehr abwechslungsreich an. Mit nur einem Knopfdruck transformiert ihr euch und seid dementsprechend als Fahrzeug Unterwegs. Während ihr anfangs viel im Raumschiff Unterwegs seid und die Gegner eliminiert, fährt ihr außerhalb mit der Zeit um die Wette. Schön ist, dass ihr öfter selbst entscheiden könnt, wie ihr an eine Mission rangeht. Manche Transformers können sich unsichtbar machen und so an den Gegner anpirschen. Öfter hatten wir aber Probleme, die Gegner von Freunden auseinander zu halten.

Die Mechanik des Spiels funktioniert durchwegs gut. Die Steuerung reagiert wunderbar und ist auch sehr schnell erlernt. Auch das wechseln der Waffen und das schießen geht durchwegs positiv von der Hand. Im Laufe des Spiels erhält ihr von gefallenen Gegnern kleine Energiewürfel, die ihr entweder für Energie oder als Währung nutzen könnt. Mit Hilfe der Teletraan 1 Station könnt ihr eure erworbene Würfel für neue Gadgets einlösen. Dies können neue Waffen sein, Upgrades für Waffen oder eben neue Rüstung. Praktisch dabei ist, dass alle erworbenen Gegenstände für alle Tranformers zugänglich sind.

Was aber macht Transformers Untergang von Cybertron so positiv?

Ganz klar die Inszenierung und die Abwechslung. Ich muss nochmal betonen, dass ich kein Fan der Serie bin. Allerdings ist das Setting sehr spannend und es macht einfach Spaß mit den Decepticons oder Autobots durch die Level zu ballern. Ja ihr habt richtig gelesen, ihr werdet mit beiden Fraktionen spielen. Anders wie bei vielen anderen monotonen Action Titel sind die einzelnen Fähigkeiten wirklich höchst Unterschiedlich und fühlen sich auch immer speziell an. So vergeht die Kampagne mit knapp 8-10 Stunden wie im Höhenflug. Allerdings braucht ihr euch keine Sorgen machen, denn es gibt noch einen Multiplayer Modus oben drauf:

Multiplayer

Ihr habt zwar in diesem Teil keinen Koop Modus, dafür einen sehr stark aufgebohrten Multiplayer Modus. Auch in Untergang von Cybertron könnt ihr wieder einen Transformer nach euren Wünschen zusammenbasteln. Dabei sind die Details und die Möglichkeiten um ein vielfaches mehr geworden. Habt ihr alle Parameter angepasst und eure Zugehörigkeit gewählt (Autobots oder Decepticons), könnt ihr euch auch schon ins Gefecht stürzen. Auf dem Mehrspieler-Schlachtfeld erkämpft ihr euch Erfahrungspunkte, für die ihr wiederum Perks und Levelaufstiege erhaltet. Wer viel spielt, züchtet sich mit der Zeit einen machtvollen Roboter heran. Für mich war der Multiplayer Modus die Granate des Spiels und beschäftigt mich noch nach Stunden!

Fazit:

Tranformers: Untergang von Cybertron ist keine Lizenzkranke Schleuder wie man es erwartet. Vielmehr steckt hier  die Liebe im Detail: Ihr könnt sehr viele verschiedene Charaktere steuern, habt sehr viel Abwechslung und auch der Multiplayer Modus rockt richtig. Nicht nur für Fans der Serie ein Blick wert!

[gameinfo title=”Game Info” game_name=”Transformers: Untergang von Cybertron” developers=”High Moon” publishers=”Activision” platforms=”PS3, Xbox 360 genres=”Action/Shooter” release_date=”24.08.2012″]



Transformers: Untergang von Cybertron
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