News & Rumors: 11. September 2012,

Madden NFL 13

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Wieder ist ein Jahr vergangen, als ein Teil der Serie in hiesige Gefilde erschienen ist. Dieses Jahr kommt Madden NFL 13 mit einer neuen Physik Engine daher, die für mehr Realismus sorgen soll. Die Reihe von EA gibt es schon seit Ewigkeiten und ist bis heute eigentlich Konkurrenzlos. Bei uns in Deutschland ist das Spiel nicht sehr weit verbreitet, genau deshalb haben wir es uns auch zur Aufgabe gemacht, das Spiel auf Herz und Nieren zu prüfen, ob es denn auch für unsere Gamer tauglich ist. Mehr dazu erfährt ihr in unserem Test.

Schöner, aber schwerer Einstieg

Bevor man sich in die harte Football Action wirft, muss man erstmal das genial gemachte Menü bestaunen. Nein nein, ein Menü muss ganz und gar nicht langweilig sein, dass hat EA schon in mehreren sportlichen Spielen bewiesen. Denn hier werdet ihr erstmal mit einem sehr interessanten Sound beschmückt und liest fiktive Twitter Nachrichten der Stars. So fühlt man sich direkt, als wäre man in einem Computer eingeloggt, um erstmal alle News zu checken, bevor man letztendlich das Spielfeld betritt.
Neulinge werden ziemlich besorgt sein, vor allem wenn man die Football Regeln nicht versteht oder einfach nicht weiß. An dieser Stelle schwächelt EA´s neuestes Werk auf ganzer Linie. Es gibt weder eine kleine Hilfestellung, noch ein Tutorial, das auch Anfänger einen guten Einstieg bietet. Wer demnach überhaupt kein Interesse an American Football hat, sollte tatsächlich lieber die Finger davon lassen.

Neue Physik Engine

Alt eingefleischten Fans dürfte ohnehin auffallen, dass sich dieses Jahr wirklich einiges getan hat, zumindest technisch. In Madden NFL  13 wurde nun auch die Impact Engine eingebaut, welche das Spiel ein hohes Maß an Realismus liefert. Die Spieler verhalten sich sehr real – ein schönes Beispiel ist, wenn bei einem Running Back einer vom Team im Weg ist und man auf die Füße tritt, dass der Spieler womöglich stolpern muss. Wenn das gegnerische Team richtig „gerammt“ wird, dann fliegen die Kontrahenten auch dementsprechend auf die Nase. Hier hat man wirklich ausgezeichnete Arbeit geleistet und man fühlt sich wirklich so, als würde man echtes Football gucken, nur dass man die Steuerung selbst in der Hand hat.
Zu der Atmosphäre zählen natürlich auch die Sprecher, die mit Jim Nantz und Phil Simms eine hervorragende Arbeit leisten. Ab und an passt zwar das gesprochene nicht zur Situation, dies stört aber nicht wirklich, es führt eigentlich mehr zur Belustigung. Laut Hersteller sollen die über 82 Stunden verschiedenes Material aufgenommen haben,  was wir aber bisher noch nicht ganz nachvollziehen konnten.

Es lebe Football

Die Spielmodi sind eigentlich von Serie zu Serie fast identisch, aber trotzdem immer sehr spaßig. Im Karriere Modus könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr Spieler (könnt auch starke Prominenz auswählen) oder Trainer sein wollt. Ihr durchlebt dann eben eine ganz normale American Football Story, wie es auch bei den anderen Sporttiteln von EA Sports bekannt ist. Vielmehr hat uns der Connected Career Modus gereizt. Hier erstellt ihr einen Spieler und sammelt in Laufe der Zeit eine Menge an Erfahrung (z. B. durch Erfolge, gute Spielleistung usw.). So könnt ihr euren Helden skilln und stärker machen, bis ihr euch anschließend auch online gegen andere Spieler herantreten traut. Das ist ungemein motivierend und macht einfach riesen Spaß!

Technik

Mit der integrierten Impact Engine bietet EA wohl dieses Jahr eines der besten Football Spiele, die bisher erschienen sind. Trotz der gigantischen Technik haben sich hier und da kleinere Patzer eingeschlichen. Wenn die Kamera Position ungünstig fährt, kann man besonders in der Wiederholung unschöne Bewegungen der Spieler sehen. So verkrüppeln die sich oftmals wortwörtlich, was aber sehr lustig aussieht. Auch konnte man hier und da matschige Texturen erkennen, die das Bild ein wenig trüben. Die Steuerung ist relativ schwer zu erklären. Gamer, die schon Madden kennen, werden sich sofort wieder zurecht finden, Anfänger hingegen werden wohl erstmal mit den Regeln kämpfen müssen. Sind diese aber verinnerlicht, ist die Grundsteuerung gar nicht so schwer. Wichtig ist dort eben, dass ihr die Begrifflichkeiten versteht, so kommt ihr wirklich relativ leicht in die Steuerung rein.

Fazit:

Madden NFL 13 ist dank der Konkurrenz nicht nur das Beste Football Spiel, es ist auch das Beste innerhalb von EA. Die neue Impact Engine und der sehr motivierende Connected Career Modus haben uns gepackt. Anfänger, die ein bisschen Interesse haben, sollten durchaus mal einen Blick riskieren, sollten aber unbedingt die Regeln kennen, ansonsten habt ihr keine Chance!

[gameinfo title=”Game Info” game_name=”Madden NFL 13″ developers=”EA Sports” publishers=”EA” platforms=”PS3, Xbox 360″ genres=”Sport” release_date=”30.08.2012″]



Madden NFL 13
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