News & Rumors: 2. October 2012,

Inazuma Eleven Strikers

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Wir durften bereits vor ein paar Monaten Inazuma Eleven für den Nintendo DS testen und waren sehr angetan. Besonders der Mix aus Rollenspiel und Sport hat uns wirklich sehr viel Spaß gemacht. Nun ist seit kurzem auch der Titel für Nintendos Heimkonsole erhältlich und wir durften vorab schon prüfen, ob der Titel auch das Niveau des Handhelds halten kann. In unserem Test erfährt ihr mehr.

Rollenspiel?

Gleich mal vorab, man kann den Titel eher mit Marios Stadion Ausflug vergleichen. Die Rollenspiel Elemente wie bei den Vorgängern wurde komplett über Bord geschmissen und nun präsentiert sich der Titel als reine Sportskanone. Dabei haben die über 150 Charaktere weit über 200 Spezialfähigkeiten, die das Spiel um ein ganzes runder machen.  In den Modi freies Spiel, Turnier, Minispiel und dem zentralen Clubhaus-Modus geht es dabei um Sieg oder Niederlage. Während im Freien Spiel und den Turnieren die schnelle und direkte Action im Mittelpunkt steht, dürfen wir auch in diversen Minispielen beispielsweise den Mannschaftsbus ziehen oder Bälle gegen einen Baum schießen. Kernstück des Spiels ist sicherlich das Clubhaus wo ihr eure Mannschaft Elf trainiert, Aufstellung und die taktische Ausrichtung ändert. Auch Transfers könnt ihr dort jederzeit durchführen.

Liebevoll umgesetzt

Das Design des Spiels ist wahrlich eine schöne Augenweide. Man findet viele alte Bekannte aus den DS-Teilen und dem Anime wieder, alles sieht wirklich hervorragend schön aus.  Man könnte eigentlich glauben, dass durch die ganzen Spezialeffekte das Spiel auch sehr flott von statten geht. Leider wird aber durch die ständig eingeblendeten Filmchen zu den Spezialattacken der Spielfluss komplett unterbrochen. Jeder zweite Angriff endete im Test in einer der Defensiv-Fähigkeiten der Gegner. Hinzu kommt, dass die Laufanimationen der Kicker außerhalb der vorgerenderten Sequenzen holprig und unrund wirken. Die Grafik leidet zudem am Wii-typischen Kantenflimmern.
Viel wichtiger ist eigentlich dabei die Steuerung. Diese ist meist recht ungenau und stört das Match zusätzlich. In diesem Punkt verschenkt Inazuma Eleven leider sehr viel gutes Potenzial. Die Spielerwechsel laufen nur sehr träge ab und in Sachen Präzision und Schuss hätte man einfach mehr feilen müssen. Die Sounds hingegen präsentieren sich wie erwartet erstklassig, vor allem die deutsche Synchronisation konnte durchwegs überzeugen!
Dennoch sind wir hier stark gespalten. Während die DS Version uns richtig umgehauen hat, nicht zuletzt weil man einfach so viele spielerische Möglichkeiten hatte, wird die Wii Version den Namen nicht ganz gerecht. Der Charme ist zwar wieder sehr gut gelungen, aber spielerisch konnte das Spiel nur im Mittelmaß überzeugen. Wenn man nämlich wieder auf Mario Strikers einlegt, merkt man erstmal wie flott Fußball sein kann. Da helfen auch die vielen verschiedenen Spezialfähigkeiten relativ wenig.

Fazit

Ja, der Review ist etwas klein ausgefallen. Allerdings gibt es unseres Erachtens nicht sonderlich viel zu Erzählen. Das Spiel trumpft zwar mit sehr vielen verschiedenen Charakteren und Spezialfähigkeiten auf, das nützt aber relativ wenig, wenn der Spielefluss ständig unterbrochen wird. Inazuma Eleven zeichnete sich gerade auch durch die perfekten Rollenspielelemente aus, was bei der Wii Version gänzlich rausgenommen wurde. So bleibt unterm Strich ein netter Fußballkracher, aber auch nicht mehr! Schade eigentlich, es wurde einfach zu viel Potenzial verschenkt!

[gameinfo title=”Game Info” game_name=”Inazuma Eleven Strikers”  publishers=”Nintendo” platforms=”Wii” genres=”Sport” release_date=”28.09.2012″]



Inazuma Eleven Strikers
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