News & Rumors: 22. October 2012,

Test: Batman: Arkham City für PS3 in der Stadt des Bösen

Batman: Arkham City Packshot PS3
Batman: Arkham City Packshot PS3

Nach Arkham Asylum muss sich der DC-Held Batman nun ins nächste gefährliche Abenteuer stürzen: ein Megagefängnis wird zu einer ganzen Stadt von Verbrechern! DC, Rocksteady und Warner Bros. Interactive Entertainment haben zusammen einen neuen Batman hervorgebracht, der, soviel kann schon vorab verraten werden, sehr gut mit dem Kulthit Arkham Asylum mithalten kann. Unser Review zu Batman: Arkham City für PlayStation 3.

Mitten in Gotham City hat Hugo Strange ein gigantisches Gefängnis errichten lassen: Arkham City ersetzt das Arkham Asylum. Hier werden nicht nur sämtliche Verbrecher, sondern auch die größten Superschurken festgehalten. Doch im Innern dieser Megaanstalt tobt ein Krieg zwischen den Schurken, der auch die unschuldigen Bewohner Gothams betrifft. Durch Strange, der Batmans wahre Identität kennt, landet Bruce Wayne in diesem Foule der Bosheit und muss dort einiges wieder in Ordnung bringen – und schließlich selbst entkommen, denn auch sein Leben ist in Gefahr.

Alte Bekannte

In Arkham City lungern überall die Bösewichte

In Arkham City lungern überall die Bösewichte

Es gibt wirklich allerhand zu tun in Arkham City. Neben der Hauptstory, die Batman, den Joker und Harley Quinn, Two-Face, Mr. Freeze, Pinguin und viele mehr wiedersehen lässt, bietet die – so muss es einfach gesagt werden – super gestaltete Spielwelt allerhand Missionen, die es zu erfüllen gilt. Sei es eine vorrübergehende Allianz mit Bane, ein Wiedersehen mit Schurken wie Deadshot, oder dem verrückten Hutmacher, oder politische Gefangene, die zu Unrecht in Arkham City festgehalten werden. Es gibt zahlreiche Baustellen und gerade das gefällt, denn die Story ist zwar gut, aber leider schneller vorbei als einem lieb ist. Schön ist jedenfalls, einen ähnlichen Effekt wie in Arkham Asylum zu haben und viele bekannte Gesichter aus früheren Batman-Spielen, -Filmen oder -Comics wieder zu treffen, obwohl die meisten, so wie Robin nur einen kurzen Gastauftritt haben.

Schurken-Stadt

Batman ist in Arkham City oft in der Luft unterwegs, hier mit einer Seiwinde

Batman ist in Arkham City oft in der Luft unterwegs, hier mit einer Seiwinde

Das detailgetreu inszinierte Arkham-City-Gefängnis ist voll von Müll, Chaos und jeder Menge Feinden. Banden, die unterschiedlichen Superschurken angehören, patroullieren durch die Straßen, sodass Batman sich meist durch die Lüfte von Dach zu Dach bewegt. Die Gegner sind häufig nicht bewaffnet und lassen sich durch die typischen Prügelszenen leicht ausschalten. Es ist nur schön mit anzusehen, wie die Sträflinge alle unterschiedliche Maskierungen haben, die zu ihren Chefs passen (so hat in etwa ein Handlanger des Jokers ein Clownsgesicht). Fast überall hört Batman per Funk Gespräche der Insassan ab, die sich über alle aktuellen Geschehnisse in der Stadt unterhalten. So kommt bei Arkham City ein leichtes Gefühl eines Open-Map-Spiels auf.

Starke Gadgets

Neben Batarang und Co. stehen euch im Spiel wieder viele nützliche Geräte zur Verfügung, einige davon könnt ihr durch Trainingsmissionen erwerben.
Das Gameplay konzentriert sich sehr auf Stealth-Missionen, bei denen ihr heimlich Wachen und Geiselnehmer ausschalten müsst. Mit dem Detektivmodus könnt ihr verschiedene Dinge im Raum scannen, und so eure Taktik planen. Benutzt Vereisungen von Mr. Freeze, oder betätigt Geräte mit dem Distanz-Stromlader, spannt Seile im Raum oder benutzt ferngesteuerte Batarang: viele Wege führen zum Ziel.

In einem Level-up-Menü könnt ihr Batmans Ausrüstung und Kampftechniken verbessern. Das jedoch führt nicht daran vorbei, dass Batman sehr anfällig auf Feuerwaffen ist, sodass man oft offenen Kämpfen aus dem Weg gehen muss. Die Prügeleien in gutem alten Batman-Stil sind zwar durchsetzt von verschiedenen Methoden, Angriffen auszuweichen und diese zu kontern, aber man verliert sich dann doch recht schnell im Buttonmashing. Persönlich sind mir die Schleichmissionen lieber.

Starke Story

[amazon title=”Batman: Arkham City” article=”B004Q4EFJ8″]Der Plot ist aus vielen Handlungssträngen zusammengesponnen. Hugo Strange plant das ominöse Projekt 10, das den wahren Zweck des Megagefängnisses enthüllt. Nur hat auch der Joker wieder sein Finger im Spiel, der Batman mit einer gefährlichen Krankheit infiziert, die ganz Gotham erreichen könnte, und den Helden zu töten droht. Und ganz nebenbei führen Schurkenbosse wie der Pinguin, Two-Face und Co. einen erbitterten Krieg gegeneinander. Und natürlich hat auch die mysteriöse League Of Assassins wieder mit dem Plot zu tun, sodass sich Batman seinem ehemaligen Lehrer erneut stellen muss. Die Story ist wirklich stark erzählt und ein Genuss für Batman-Fans.

Riddlers Rache

Wer immer noch nicht genug Spielspaß hat, kann sich an den Riddler-Missionen versuchen. Dieser hat nämlich eine Vielzahl von Rätseln in Arkham City versteckt. Löst ihr diese, und sammelt fleißig Riddler-Trophäen, schaltet ihr seine Herausforderungen frei, bei denen ihr bestimmte Missionsziele in bereits bekannten Spielarealen meistern müsst. Hierfür gibt es per DLC neue spielbare Charaktere wie Catwoman, Robin oder Nightwing, mit denen ihr dann auch nach Durchspielen des Story-Modus durch Arkham City streifen könnt.

Fazit

Begeisterung! Arkham Asylum bleibt vielleicht noch Batman-Favorit, aber Arkham City ist definitiv ein würdiger Nachfolger. Die Story ist gut, das Gameplay “noch besser”. Man kann nicht meckern bei der Anzahl der Nebenaufgaben, wenn man noch die Riddler-Missionen dazu zählt. Inklusive der DLC wirklich ein umfangreiches Spiel, das sich auch noch sehr guter Grafik bedient. Das Game gibt es für PS3, XBox 360 und PC. Kauftipp!



Test: Batman: Arkham City für PS3 in der Stadt des Bösen
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