News & Rumors: 28. November 2012,

Test: Remington Jagd-Action Alaska: Bambi must die!

Remington Jagd-Action Alaska
Remington Jagd-Action Alaska

Für Freunde des simulierten Jagdsports geht’s neuerdings in die frostigen Felder Alaskas. Der neue Teil von Mastiffs Reihe Remington Jagd-Action schickt euch auf die Jagd nach Karibus, Büffeln und Bären, und natürlich haben auch wir uns auf die Pirsch begeben. Oder ins Massaker… im Review.

Komplett in Deutsch kommt die Jagdsimulation in Arcade-Stil auf den PC. Sidescroller-like bewegt ihr bloß eure Waffe, um süße und auch gefährliche Tiere eurer Trophäensammlung hinzuzufügen. Mastiff und Remington geben sich alle Mühe, eine Art Moorhuhnjagd für Fans vom authentischen Jagdsport zu präsentieren und tatsächlich macht die Ballerei ebenso süchtig.

Die Jagdhütte

Zunächst sehr cool ist das Startmenü in Form einer Jagdhütte. Dort könnt ihr eure Trophäen und Erfolge, sowie euer sehr umfangreiches Waffenarsenal begutachten. Dieses erweitert ihr, wenn ihr euch durch alle Jagdgebiete Alaskas feuert. Ihr sammelt Gewehre, Pistolen und sogar moderne Jagdbögen. Jede Waffe hat andere Parameter: Nahschaden, Fernschaden und Feuerrate. So könnt ihr für jede Jagd eine Strategie und eine dazu passende Waffe auswählen. Dazu sieht das Ganze für einen Budget-Titel recht gut aus.

Auf der Hatz

[amazon title=”Remington Jagd-Action Alaska” article=”B008YTM4ZI”]Ob süße Häschen oder gefährliche Bären, ihr schießt auf so gut wie alles, was euch vor die Linse kommt. Jedes Tier bringt unterschiedlich viele Punkte. Genauso zählen zahlreiche Combo-Möglichkeiten und Boni wie größere Magazine oder eine coole Zeitlupen-Sequenz, die ihr wie beim modernen Ego-Shooter klug einsetzen müsst. Die Tiere laufen in Scharen an euch vorbei, sodass ihr einen schnellen Abzugsfinger benötigt.
Aber beispielsweise Bären, Elche und Wölfe können euch auch angreifen. Ihr habt eine kleine Energieleiste, die nicht leer werden darf, sodass die Jagdsimulation noch ein bisschen spannender bleibt, weil ihr euch gegen angreifende Tiere verteidigen müsst. Ihr ballert aber nicht blind in der Gegend rum, denn einige Tiere sind nicht bei einem einzigen Schuss tot. Genauso bringen Kopf- oder Blattschüsse unterschiedliche Punktzahlen und weibliche Tiere dürfen gar nicht getroffen werden!

Mehrspieler

Online könnt ihr gegeneinander spielen und versuchen, mehr Punkte zu erreichen als der Gegner, oder aber ihr unterstützt euch im Koop-Modus gegenseitig. Das ist ein besonders interessantes Feature, weil ihr wie beim Arcade-Automaten die Arbeit teilt und mit vereinter Kraft die Tiere des Waldes ein wenig dezimiert.

Echt amerikanischer Flair

Die Grafik ist zwar nicht die beste und hier und da sieht ein Bär schon arg eckig aus. Aber die 30 verschiedenen “Stages” sind sehr schön gemacht und alle völlig anders gestaltet: ob Wald oder Feld, ob Felsen oder Flüsse, ob Sonne oder Regen. Genau so authentisch wie der Look ist die englische Sprachausgabe und vor allem die Musik zum Jagen, die zwischen typisch amerikanischem Rock and Roll und Countrymusik variiert. Nicht zuletzt fühlt man sich beim Schießen auf die Tiere Alaskas sehr amerikanisch!

Fazit

[wertung rating=”7.0″ artikel=”Remington Jagd-Action Alaska”]Sehr amerikanisch trifft es ganz gut: mit cooler Atmosphäre erlegt ihr ein Tier nach dem anderen in klassischem Arcade-Stil. Remington Jagd-Action Alaska bietet viele originale Jagdwaffen und Jagdgebiete und macht, ob allein oder online im Mehrspieler, ziemlich süchtig. Ein Spiel für echte Männer eben! Wer Moorhuhn mit ein wenig Realismus mag, ist hier ganz gut aufgehoben. Überraschend gute “Simulation”!



Test: Remington Jagd-Action Alaska: Bambi must die!
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