News & Rumors: 15. January 2013,

Dark Souls: Prepare to Die Edition

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Wir hatten noch die Chance und durften Dark Souls für die PlayStation 3 testen. Auch den Vorgänger haben wir gespielt und wir ahnten in etwa, was auf uns zukommt. Knallharte Rollenspielkost, das wirklich nur für geduldige und erkundungsfreudige Spieler ist. Während viele noch den einfachen Schwierigkeitsgrad von Skyrim gewohnt sind, werden eben diese Leute hier richtig böse fallen. Doch eines können wir euch verraten liebe Leser, diese Punkte sind genau das, was die Serie ausmacht. Erst jetzt haben wir den Schritt gewagt und waren bereit für den Test. Wir haben eine kurze Zusammenfassung für euch parat:

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Nur die Harten kommen in den Garten

Zunächst einmal beginnt Dark Souls wie jedes typische Rollenspiel auch. Ihr gestaltet euren Charakter, wählt eine Klasse und startet das Spiel. Dabei sind die Auswahlmöglichkeiten zwar nicht allzu umfangreich ausgefallen, aber wirklich störend ist das auch nicht. So kommt man wenigstens nicht dazu, sich nicht entscheiden zu können! Zusätzlich könnt ihr eine der Gaben wählen, welche euch eine besondere Fähigkeit verleiht. Es gibt gaben, wie Fernglas, um entfernte Sachen näher heranzurücken, einen Generalschlüssel, um alle normalen Türen zu öffnen, und noch einige mehr. Zudem könnt ihr euer Aussehen komplett individuell gestalten. Das tolle Kampfsystem ermöglicht euch, gute Kämpfe gegen eure Gegner zu absolvieren. Um zu kämpfen, könnt ihr euren Gegner so anvisieren, dass euer Charakter ihn nicht mehr aus den Augen lässt. Ihr könnt einen harten und einen normalen Schlag ausführen. Der harte Schlag richtet zwar mehr Schaden an, als der normale, aber ist dafür auch etwas langsamer. Um etwas weiter Distanzen zu überbrücken, könnt ihr auch einen Sprung schlag nach vorne ausführen. Ihr könnt sogar, den Gegner einfach Treten. Ihr könnt versuchen zu kontern, oder einfach abzublocken. Natürlich könnt ihr auch ausweichen. Das macht ihr, indem ihr nach hinten springt oder euch wegrollt. Ihr könnt auch aus der Distanz kämpfen, mit Pfeil und Bogen, Armbrüsten und Zaubern.

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Vorsicht ist besser als Nachsicht

Ihr solltet aber aufpassen, dass ihr geduldig kämpft und euch eure Ausdauer richtig einteilt. Die Ausdauer wird euch an einer grünen Leiste unter eurer Lebensenergie angezeigt. Wenn ihr eure Ausdauer aufgebraucht habt, seid ihr komplett schutzlos den Schlägen der Gegner ausgeliefert. Die Ausdauer erhöht sich wieder mit der Zeit automatisch. Ihr solltet die Deckung auch mal runter nehmen, um die Ausdauer schneller wieder aufzuladen. Das Besondere in Dark Souls ist es, dass ihr jede Waffe in zwei Händen halten könnt. Dies führt dazu, das ihr mehr Schaden verursacht. Sorgt allerdings auch dafür, dass ihr ungeschützter seid. Erschwert wird euch alles mit der Tatsache, dass ihr nicht einfach alle Ausrüstungen einfach so benutzen könnt. Einige der Ausrüstungen sind am Anfang viel zu schwer, wodurch ihr extrem langsam werdet. Der Grund dafür liegt darin, dass eure Belastung einfach zu hoch ist und ihr nicht stark genug seid, um die Ausrüstung zu tragen. Ansonsten könnt ihr euren Charakter frei bewegen. Euer Charakter kann rennen, springen und sogar Gesten, wie winken, deuten und noch viele mehr ausführen. Da ihr eigentlich nur eine Untote Hülle seid, könnt ihr euch, durch sogenannte Menschlichkeitspunkte, in einen Menschen verwandeln. Menschlichkeitspunkte, bekommt ihr auf verschiedene weisen. Ihr könnt sie finden und einsammeln oder durch bestimmte Gegenstände aktivieren. Ihr könnt aber auch durch Onlinespiele einige Menschlichkeitspunkte sammeln. Wenn ihr sterbt, werdet ihr als Untote Hülle, wieder am letzten Leuchtfeuer, welches ihr aktiviert habt, zurückteleportiert. Leuchtfeuer sind dazu da, um sich auszuruhen, Stufen aufzusteigen, sich in einen Menschen zu verwandeln, das Leuchtfeuer entfachen und zum Speichern. Im späteren Verlauf könnt ihr dort mit bestimmten Gegenständen diverse andere Dinge erledigen, wie zum Beispiel Ausrüstungsteile reparieren. Um Stufen aufzusteigen, benötigt ihr Seelen. Die bekommt ihr in dem ihr Gegner tötet oder durch Gegenstände. Ihr benötigt allerdings auch zum Einkaufen und anderen Dienstleistungen ebenfalls Seelen. Solltet ihr sterben, verliert ihr eure Seelen an der Stelle, wo ihr gestorben seid. Ihr habt zwar die Möglichkeit euch die Seelen wiederzuholen, aber ihr müsst euch auch jedes Mal wieder, den besiegten Gegnern stellen. Da diese immer wieder kehren. Nur besondere Gegner und Boss Gegner bleiben tot. Alle Gegenstände, die ihr gesammelt habt, bleiben euch immer erhalten. Obwohl man eigentlich alleine spielt, hat man das ganze Spiel über das Gefühl, mit der ganzen Welt zu interagieren. Um online Dinge auszuführen, benötigt ihr bestimmte Gegenstände. Ihr könnt Nachrichten auf dem Boden hinterlassen, um anderen Spielern zu helfen oder zu warnen. Ihr könnt in andere Spiele einbrechen, um den anderen Spieler zu töten. Und ihr könnt ein Sigel auf dem Boden schreiben, wodurch jemand anderes euch in seine Welt rufen kann. Dort müsst ihr dann mit demjenigen den Boss Gegner besiegen, um Menschlichkeitspunkte zu sammeln. Solltet ihr einen anderen Spieler töten, so begeht ihr eine Sünde und könnt in einem Sündenbuch eingetragen werden. Dazu benötigt der Getötete einen Gegenstand, um euch zu melden. Dadurch kann sich der Getötete an euch rächen. Ihr werdet viele Blutflecke auf dem Boden finden, die ihr anklicken könnt. So könnt ihr sehen, wie ein anderer Spieler an dieser Stelle verstorben ist. Die anderen Spieler werden meist als Phantome dargestellt. Auch wenn ihr euch einfach an ein Leuchtfeuer setzt, könnt ihr sehen, wie andere Spieler sich ebenfalls an ein Leuchtfeuer setzen. Bei wem die Nachrichten, Sigel, Blutflecken und Phantome erscheinen, geschieht durch ein Zufallsprinzip. Weshalb es nicht möglich ist, Freunde spezifisch einzuladen.

Technik

Die Grafik bietet sehr detaillierte Charakterdesigns und gute Bewegungsanimationen. Das Mapdesign wurde sehr abwechslungsreich gestaltet. Um euch zurechtzufinden, habt ihr nicht wie üblich eine Karte zur Verfügung, sondern einfach nur euren Orientierungssinn. Die Kameraansicht ist manchmal etwas unübersichtlich. Gerade wenn ihr an eine Wand gedrückt werdet, blockiert euer Charakter den ganzen Bildschirm, da er nicht Transparent wird. Die Kollisionsabfrage stimmt häufig nicht. Gegner können oft einfach durch Wände schlagen. Ab und an kann es passieren, dass das Bild kurz ruckelt. Die Videosequenzen sind wirklich gut inszeniert. Dark Souls bietet atmosphärische Musik, gepaart mit guten Soundeffekten. Die düstere Stimmung wird mit kreischenden Gegnern und gutem Umgebungssound stark verstärkt. Die englische Sprachausgabe ist gut verständlich und bietet viele verschieden Stimmen.

Fazit

Subjektiv gesehen muss ich zugeben, mir fehlt die Zeit und die Geduld für dieses Spiel. Allerdings ist das Spiel unendlich motivierend. Stellt euch vor ihr kämpft zum hunderten Mal gegen einen Boss und gewinnt endlich. Euer Hirn schüttet dermaßen viel Glücksgefühle ab, dass ihr genügend motiviert für den neuen Kampf seid. Jeder der eine Herausforderung und richtig gute Rollenspiele der konservativen Stunde lieben, können bedenkenlos zugreifen. Auch neugierige werden sicherlich ihren Spaß haben. Aber bedenkt eins, es wird kein Zuckerschlecken!

[gameinfo title=”Game Info” game_name=”Dark Souls: Prepare to Die Edition” developers=”From Software” publishers=”NAMCO BANDAI Games” platforms=”PS3, Xbox 360, PC” genres=”RPG” release_date=”07.10.2011″]

 



Dark Souls: Prepare to Die Edition
4.21 (84.21%) 19 Bewertungen

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