News & Rumors: 22. January 2013,

Freelancers

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Sucht man im Internet nach dem Film „Freelancers“ fallen einem sofort die ganzen negativen Kritiken auf. Es heißt in ihnen, dass Curtis Jackson(50 Cent) ein gefühls- und ausdruckslehrer Schauspieler sei und die Story nichts weiter als Mittelmäßig wäre. Auch lief der Film trotz der Starbesetzung mit Robert De Niro und Forest Whitaker nicht im Kino. Trotzdem hört sich der Film ziemlich vielversprechend an, denn es geht in ihm um die Korruption und Unfähigkeit der Polizei in den üblichen Ghettos von Amerika. Sind alle Kritiken völlig unbegründet oder muss man den Film wirklich nicht gesehen haben? Dieser Frage möchten wir uns gerne im folgenden Text widmen.

Vom Gangster zum Polizisten

Nachdem Jonas „Malo“ Maldonado gerade erfolgreich die Polizeischule abgeschlossen hat und so die Ghettos endlich hinter sich lassen kann, nimmt ihn Captain Joe Sarcone unter seine Fittiche und bestellt ihn in einen exklusiven Club. Sarcone war früher ein ehemaliger Partner und Freund des verstorbenen Vaters von Malo. Doch schon nach kurzer Zeit erfährt er, dass der Club ausschließlich für korrupte Polizisten die Türen öffnet. Hier ist der Hauptumschlagspunkt für die unterschlagene Beute der Polizisten. Um auch ihn in das Geschäft einzubinden, wird er von Sarcones rechter Hand Detektive Dennis Lurue in seinen ersten Tagen als Nachwuchs Detektive begleitet. Es dauert nicht lange, dann weiß Malo genau, wie das Geschäft bei den Korrupten Polizisten läuft. Gefangene Dealer werden zunächst festgenommen um ihnen die Drogen für den Eigengebrauch abzunehmen und sie anschließend wieder frei zu lassen. Beschlagnahmte Drogen oder Geld werden wie bei Piraten untereinander aufgeteilt und Dealer werden wieder aus dem Gefängnis gekauft um für genügend Nachschub sorgen zu können. Jeder, der davon erfährt wird ohne zu zögern erschossen und anschließend ohne weitere Nachforschungen seitens der Polizei vergessen. Doch schon bald bemerkt Malo, dass er sich auf gefährliches Spiel eingelassen hat…

Strahlend weiße Zähne

Das erste was dem Zuschauer ins Auge fällt sind die immerzu hochgezogenen Lippen Malos und seine schön angeordneten und schon fast strahlende weiße Zähne. Ab und zu lachen und seine Zähne zu zeigen ist ja okay, aber durchgehend im ganzen Film? Selbst wenn man vor der Wahl steht welchen seiner beiden Freunde man erschießen soll strahlt man doch nicht einfach weiter. Hin und wieder zeigt er zwar auch Gefühle im Film und fängt beispielweise an zu weinen aber solche Stellen fehlen zumeist im Film. Als Hauptfigur eines Filmes muss man es schließlich schaffen den Zuschauer in die Geschichte quasi reinzuziehen um mehr als nur Spannung aufzubauen. Trotzdem spielen De Niro und Whitaker wieder einmal in dem Film eine gute Rolle. Besonders Whitaker überzeugt durch seine Rolle als Drogenabhängigen Detektive.

Was einem wirklich sehr passend zur Story des Filmes ist, sind die hin und wieder zu hörenden Musiken. Hip Hop passt einfach perfekt zur Story und die sehr gut gewählten Titel lassen den Zuschauer in die Geschichte versinken. Dass der Film sonst nicht weiter musikalisch unterlegt ist fällt einem da gar nicht auf. Selbst die Story an sich ist „lehrreich“ für jeden nicht in den Ghettos lebenden Zuschauer. Denn solche Fälle sind in Amerika gang und gebe. In einem Land wo mehr Verbrächer hinter Gitter sitzen als sonst irgendwo auf der Erde und wo das gesamte Polizeiwesen eine der größten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ist. Würden diese Jobs wegfallen würde die Arbeitslosenrate so immens steigen, dass ein Aufstand kaum verhindert werden könnte. Leider sind im Film einige Nacktzenen zu sehen, die man auch hätte weglassen können, damit der Film hierzulande ab 12 Jahren erscheint. Denn dann hätten auch die jüngeren Menschen die Probleme mit einem schlechten Polizeisystem erleben können.

Fazit

Alles in einem wäre mir persönlich der Film wirklich den Kauf wert. Auch wenn es viele negativen Kritiken im Internet gibt, die zum Teil auch meine Zustimmung bekommen. Wie z. B. die schlechten Schauspielerkünste von 50 Cent und die manchmal mangelnde Beziehung zwischen dem Zuschauer und den Schausielern. Trotzdem überzeugt der Film mit einer aktuellen Story und tiefgehender Musik.

[gameinfo title=”Film Info” publishers=”Constantin Film” genres=”Action” release_date=”06.12.2012″]



Freelancers
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