News & Rumors: 21. February 2013,

Sony präsentiert die PlayStation 4 – ein bisschen

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Es ist soweit: nach langem Warten und zahllosen Gerüchten und Spekulationen, die sich schon seit rund zwei Jahren im Vorfeld durch die Gamer-Community zogen, hat Sony nun endlich am gestrigen Abend um 18 Uhr Ortszeit in New York bekanntgegeben: Die PlayStation 4 kommt. Was kann Sonys Nextgen-Konsole?

So ganz hat sich Sony nicht an seine eigenen Worten gehalten. Die PlayStation 3, die im Jahr 2006 erschienen ist und Maßstäbe gesetzt hat, war mit einer Laufzeit von rund zehn Jahren vorgesehen. Jetzt, nach nur 70 Prozent der prognostizierten Laufzeit, dürfte Sony auch aufgefallen sein, dass sich der Markt gewandelt hat. Nintendo hat es mit der Wi U vorgemacht, auch von Microsoft ist in absehbarer Zeit ein Umschwenken hin zu mehr Mobilität und mehr Social Gaming zu erwarten. Die PlayStation 4 zielt genau darauf ab: nachdem Tablets und Smartphones gerade im Casual Gaming-Bereich erheblich Zuwachs gewonnen haben, wird auch die PlayStation 4 einen starken Fokus auf den sozialen Aspekt legen. Vernetzung liegt klar im Trend: die PS Vita hat den Anfang von geräteübergreifendem Spielen gemacht, die PlayStation 4 ist völlig daraus ausgerichtet. Wer keine Zeit mehr hat, kann sein begonnenes Spiel von der PS 4 auf die PS Vita übertragen und in der U-Bahn weiterzocken.

Nun hat also Sony die neue Konsole präsentiert – oder vielmehr: nicht präsentiert. Über der Präsentation lag ein Hauch des Mysteriösen, zu sehen bekamen die Zuschauer keine PlayStation 4, sondern lediglich den neuen Dualshock 4-Controller, der im Gegensatz zu den bisherigen Dualshock-Controllern auch einen Share-Button zum Teilen von Gameplay-Material mit Freunden und einen Touchbereich aufweist. Eine optionale Kamera kann zudem die Position des Spielers erfassen. Die Konsole selbst wird von einem Achtkern-Prozessor befeuert, der ausreichend Rechenpower für flüssiges Gameplay auch bei kommenden Spielegenerationen bieten dürfte. Ansonsten hat sich Sony nur wenig über technische Details ausgelassen und sich vielmehr auf das Netzwerk konzentriert, das für die PlayStation 4 gründlich aufgebohrt wird. Die Spieler sollen in einem “mächtigen Netzwerk” zuhause sein, so das Unternehmen aus Nippon.

Weitere Details sind nun ebenso Mangelware wie Bildmaterial – die Konsole gab es wie erwähnt nicht zu sehen. Zu rechnen dürfte mit der Playstation 4 ab dem Weihnachtsgeschäft diesen Jahres sein, der Preis dürfte erfahrungsgemäß zum Einstieg bei 300-400 Euro liegen. Und bis dahin gibt es hoffentlich auch noch ein paar belastbare Fakten mehr…

Foto: Sony Computer Entertainment Inc.



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