News & Rumors: 13. March 2013,

Skyrim DLC PS3

Skyrim-DLC

Es ist wirklich verdammt  viel Zeit vergangen, bis auch endlich die PS3 Zocker in den Genuss der Skyrim Erweiterungen kommen durften. Alledings möchten wir an dieser Stelle Bethesda unseren Dank aussprechen. Sie haben nie aufgegeben und immer wieder betont, dass die Erweiterungen auch für die PS3 kommen werden. Die PlayStation 3 ist nämlich dafür bekannt, dass Umsetzungen und Programmierungen nicht ganz so einfach dafür sind. Dies ist auch oft der Grund, warum manche Spiele auf der Xbox besser aussehen oder gar laufen, als auf Sonys Konsole, obwohl die Hadware einen Tick mehr Kraft hat! Kaum sind die DLC erschienen, hat uns diese Bethesda zukommen lassen, um euch einen kleinen Bericht dazu liefern zu können. Taugen die Erweiterungen was?

Dawnguard

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Zunächst muss ich persönlich einmal loswerden, dass es wohl wirklich schwer sein sollte, für Skyrim neuen Content zu generieren. Der Umfang des Spiels ist einfach unglaublich enorm und fasziniert mich nach über hunderte von Stunden heute immer noch. Schön dass ein frischer Wind eingbracht wird und wir erneut nach Himmelsrand bzw zu den neuen Regionen reisen dürfen, um sogleich auch ein neues Abenteuer verfolgen können. Rein von der Story her konnte mich allerdings das Hauptspiel überhaupt nicht vom Hocker reißen. Selbst nach knapp über einem Jahr habe ich diese schon gar nicht mehr richtig im Kopf. Meine Hoffnung war also, dass die neuen Erweiterungen hier neu durchgreifen werden.  Für Dawnguard müsst ihr lediglich die Stufe 10 erreicht haben, um in die neue Handlung verwickelt zu werden. Kaum haben wir Dawnguard heruntergeladen und auf die PS3 Festplatte installiert, machen wir beim nächsten Stadtbesuch Bekanntschaft mit einer Delegation der Dämmerwacht-Fraktion. Dieser Vampirjäger-Klub sucht händeringend kämpferisch versierte Mitglieder; wir möchten doch bitte mal im Hauptquartier vorbeischauen. Dort werden wir flugs von Anführer Isran rekrutiert, einem fanatischen Vampirbekämpfer, der sich wegen wachsender Blutsaugeraktivitäten sorgt. Also sehen wir umgehend in der Dimhollow-Gruft nach, um den Motiven der Vampire auf die Schliche zu kommen.
So wird in dieser Erweiterung eine komplett neue Geschichte gesponnen, die aus meiner Sicht auch schön spannend ist. Zudem werdet ihr selbst die Möglichkeit haben, euch zu einem Vampir zu verwandeln. Dies bringt natürlich neue Fertigkeiten mit: So könnt ihr euch wann immer ihr wollt verwandeln und als Vampirfürst heftige Hiebe verteilen. Wer lieber auf Magie steht, der kann ordentlich austeilen und sogar Untote erwecken und deren Seele rauben. Aber ein Vampir ist natürlich schwach gegenüber dem Sonnenlicht, was ihr natürlich bedenken müsst. Wenn ihr also unter Tage Unterwegs seid, laden sich eure Magie / Ausdauer / Energie Balken nicht mehr von selbst auf. Wer also unter Umständen in mehrere Kämpfe verwickelt wird und sich nicht heilen kann, der wird wohl schnell das zeitliche segnen! Wer sich schon immer einen Begleiter gewünscht hat, der wird mit der feinen Vampir Lady Serana sicherlich glücklich werden. Diese begleitet euch (auch nach den Dawnguard Quests wenn ihr wollt) ständig als starker Partner. Ich habe ihre Hilfe ürigens auch außerhalb des DLC´s bei meinen normalen Dungeons in Anspruch genommen und war von ihrer Kraft und Unterstützung begeistert. Solltet ihr diese nicht haben wollen, erteilt ihr einfach den Befehle, dass sich das Weite suchen soll. Ihr könnt sie natürlich trotzdem jederzeit wieder neu Befehligen.

Dragonborn

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ie dritte Skyrim-Erweiterung “Dragonborn” führt uns auf die im Nordosten von Tamriel liegende Insel Solstheim, die man bereits in The Elder Scrolls 3: Morrowind – Bloodmoon bereiste. In Windhelm liegt tatsächlich noch das Schiff Nordmaid und wir fühlen dem Kapitän Gjalund Salz-Weiser auf den Zahn. Der Schiffsführer wirkt verwirrt und beteuert glaubwürdig, nichts von den miesen Mordplänen der mysteriösen Kultisten gewusst zu haben. Er schiebt nach, dass auf Solstheim sowieso merkwürdige Dinge vorgehen und bietet uns sogleich eine Überfahrt für 250 Goldstücke an. ie Hauptquest von Dragonborn setzt die Geschichte von Skyrim fort, sobald man die Mission “Das Horn von Jurgen Windrufer” durchgespielt hat und der Recke von den Graubärten als Dovahkiin anerkannt ist. Wer noch nicht soweit ist, darf dennoch seinen Fuß auf die neue Insel setzen und die zahlreichen Nebenquests angehen. Die Reise lohnt sich, denn Solstheim ist groß und bietet eine Menge abwechslungsreiche Zusatzinhalte.

Im südlichen Teil liegt die einst von der Ost-Kaiserlichen Händlergilde gegründeten Kolonie Rabenfels, die hauptsächlich von Dunmer, den Dunkelelfen, besiedelt ist. Die Auswirkungen der Ausbrüche des Roten Berges machen sich in diesem Teil der Insel deutlich bemerkbar. Die einst grüne Küstenregion ist von Asche überzogen und die Flora dörrt vor sich hin. Doch Solstheim wartet auch mit einer schneebedeckten Region auf, die an Himmelsrand erinnert. Im verschneiten Norden befindet sich auch das Dorf der Skaal, einem Volk der Nord. Im Süd-Osten indes stößt man auf eine weitere Siedlung, die sich Tel Mitrhyn nennt. Dort erheben sich an Pilze erinnernde Baumhäuser, wo der schrullige Telvanni-Zauberer Neloth wohnt.
Kenner der TES-Serie werden sich trotz einiger Veränderungen sofort heimisch fühlen, spätestens dann wenn man den Schlickschreiter und die Netche erspäht. Auf Solstheim tummeln sich aber auch Wölfe, Bären, Horker, Bürstenrücken, Zweiglinge und sogar Werwölfe. Bisher in Skyrim noch nicht gesichtete Gegner wie die Rieklinge, das sind kleine aber gemein-gefährliche Gnome, oder die Aschebrut treiben auf Solstheim ihr Unwesen. Es gibt abseits des Hauptstrangs viel zum Erkunden und Erforschen. Immerhin schlummern in den uralten Hügelgräbern, stillgelegten Minen, schummrigen Höhlen und versunkenen Dwemer-Ruinen eine Menge Geheimnisse, Schätze und neue Drachenschreie. Vor allem die alten Dwemer-Festungen haben es uns angetan. Eine atemberaubenden Architektur und ausgeklügelte Technologien protzen uns entgegen. Kleine Rätsel und fiese Fallen fordern uns zusätzlich heraus. Auf Solstheim stoßen wir auch auf eine neue Metallart namens Stalhrim, womit sich neue Ausrüstungsteile herstellen lassen sofern man eine Quest abgeschlossen hat und in der Lage ist, Ebenerz zu verarbeiten. Obendrein öffnet sich mit dem Add-on auch die Möglichkeit, einen Drachen zu reiten. Dafür benötigt man den letzten Drachenschrei von “Willen beugen”, wodurch man dann Drachen beeinflussen kann. Wendet man den Schrei auf einen Lindwurm an, dann lässt er euch aufsteigen. Leider fliegt das schuppige Mount automatisch, aber man kann ihm Kommandos geben und auch Luftkämpfe bestreiten. Ja, etwas enttäuschend. Wäre aber auch zu schön gewesen, wenn wir die Welt völlig vogelfrei aus einer anderen Perspektive erkunden dürften.

Hearthfire

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Sollte euch der Familien Aspekt in Skyrim ein wenig zu kurz kommen, für den ist Hearthfire sicherlich ein passender DLC dazu. Neben der Adoption von Waisen ermöglicht uns Hearthfire auch den Bau eigener Häuser. Der Jarl von Falkenring lässt uns über den Kurier ausrichten, dass er Land zum Verkauf für uns hätte. Klingt gut, denken wir und begeben uns zu ihm. Ein paar Goldstücke leichter können wir uns im Anschluß in der Nähe unser Grundstück anschauen. Hinter dem Hausbau verbirgt sich ein interessanter Wirtschaftskreislauf, denn neben den Plänen für unserer neues Eigenheim müssen wir auch die Materialien selbst ranschaffen – und davon gibt es reichlich. Also stiefeln wir schnell zur nächsten Sägemühle und bestellen Holzzuschnitte für unsere Baustelle; die bisher eher nutzlosen Sägewerke erhalten also endlich einen Zweck. Natürlich brauchen wir auch allerhand Metalle und Bruchstein, die wir uns bei Händlern kaufen oder in der Natur von Himmelsrand selber abbauen. Zurück auf der Baustelle schmieden wir dann selber Nägel, Scharniere und Schlösser und beginnen mit dem Bau. Wenige Sekunden später steht die erste Ausbaustufe unserer neuen Bleibe, die wir recht bald zu einem regelrechten Palast ausbauen können.

Fazit

Alle drei DLC sind nicht bloß kleine Erweiterungen, sondern auch sinnvolle und sollten wirklich für jedem Skyrim Fan interessant sein. Tolle Geschichten und Nebenquests, sowie interessante neue Fähigkeiten erwarten euch dort. Da wir bedingt durch den PS3 Release direkt alle drei getestet haben, machen wir eine Gesamtwertung aus allen drei DLC. Wir können hier aber nochmal betonen, dass wirklich jeder einzelne von ihnen sehr gut ist. Bei Hearthfire muss man eben abwegen, ob Häuser bauen und Familienthemen für einem interessant sind. Insgesamt sind wir aber begeistert und waren wirklich verdammt viele Stunden wieder Unterwegs! Schön dass wir auf der PS3 doch noch die Ausflüge machen durften!

 

 



Skyrim DLC PS3
4.09 (81.74%) 23 Bewertungen

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