News & Rumors: 15. March 2013,

StarCraft 2: Heart of the Swarm

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Endlich ist es soweit und wir dürfen erfahren, wie die Geschichte rund um Kerrigan weitergeht. Eine sehr lange Zeit ist vergangen, bis das Addon schließlich seinen Weg in den Handel gefunden hatte. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich das Spiel monatelang nicht mehr aus den Augen gelassen habe. Stetig den Drang besser zu werden, neue Strategien zu erforschen um Siegreich das Schlachtfeld zu verlassen. Für uns war allerdings nicht nur der süchtig machende Multiplayer ein wichtiger Punkt (der ja für die meisten ohnehin das wichtigste in dem Spiel ist), sondern auch die Kampagne. Wir haben das erste Addon richtig verschlungen, das Blizzard es einfach geschafft hat, glaubwürdige Charaktere in einem authentischen Universum zu erschaffen. Wie geht es nun weiter, nachdem Kerrigan besiegt wurde? Welche Neuerungen haben sich in das neue Addon eingeschlichen und sind diese auch sinnvoll? All diese Fragen werden wir in unserem Testbericht klären!

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Menschlich und verletzlich – Die neue Brutkönigin?

Die Kampagne von Heart oft he Swarm beginnt nach den Geschehnissen vom ersten Teil. Kerrigan ist in einem Hochsicherheitstrakt bei den Terranern eingesperrt und es werden diverse Versuche an ihr ausgeübt. Unser altbekannter Jim Raynor versucht natürlich Kerrigan zu helfen und ihr Mut zuzusprechen. Hier erkennt man erst, wie fest die Leidenschaft zwischen den beiden Charakteren ist. Mengsk hat Kerrigan damals verraten und sie der Brut überlassen, einfach zurückgelassen und ihr das „scheußliche“ Schicksal überlassen. Die Liga gibt sich aber erst zufrieden, wenn Kerrigan tot ist. So kämpfen wir anfangs gemeinsam mit Jim gegen die anderen Terraner, damit die beiden endlich ihre Ruhe finden können. Nachdem beide  durch Pech und Gewalt auseinander geraten, muss Kerrigan Jim wiederfinden. Dies ist alles andere als einfach und birgt so manch große Wendungen im Spiel, die wir an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden. Eins ist aber klar: Getrieben von erneuten Hass und Rache nimmt Kerrigan erneut – wenn auch als menschlicher Gestalt – den Krieg gegen die Liga und sogar den Protoss auf, um ihren Durst zu stillen.
Das ganze ist wirklich seit Beginn der Story höchst Interessant. Während Wings of Liberty doch ein bisschen braucht um in Fahrt zu kommen, geht hier schon direkt von Anfang an die Action richtig los. Wer einmal mit der Kampagne beginnt, der wird so lange spielen, bis er wirklich an den Credits angekommen ist. Ständig möchte man wissen, wie es nun weitergeht, was mit den Charakteren geschieht und wohin das Ganze mit den Zerg und vor allem mit Kerrigan führt. Geschmückt wird das Ganze mit einem extrem hohen wiederspielwert, für alle diejenigen, die zusätzlich sämtliche Erfolge ergattern wollen.

Sinnvolle Erweiterungen in der Kampagne

Ich habe nun schon von mehreren Seiten gehört, dass die Neuerungen in der Kampagne zu wenig seien. Dies kann ich aber auf keinem Fall bestätigen, ich finde sie gehen sogar einen Schritt weiter. In der ganzen Kampagne steuert ihr Kerrigan und natürlich eure Streitmächte, die ihr im Rahmen des Aufbaus produziert. Neu ist hier, dass die Königin der Klingen durch das erledigen von bestimmten Zielen auch Erfahrungspunkte generiert. So steigt sie permanent auf und schaltet auch neue Fähigkeiten frei. Ihr könnt so zwischen den Missionen ähnlich wie bei Rollenspielen Kerrigan neue Talente und Fähigkeitspunkte vergeben, damit sie immer stärker wird. Zusätzlich ist es nun möglich, bestimmte einzelne Einheiten wie zum Beispiel die Zerglinge in einem Punkt zu verbessern. Sollen diese zum Beispiel mehr aushalten können, schneller sein oder einfach mehr Angriffskraft haben. Diese Punkte könnt ihr vor jeder Mission beliebig austauschen. Im Gegensatz zu Wings of Liberty ist habt ihr darauf immer Zugriff, denn bei dem ersten Hauptspiel musstet ihr an Punkten gewinnen, um Fähigkeiten der Einheiten zu verbessern. Grundsätzlich kann man sagen, dass Blizzard hier Rollenspiel Elemente in einem Strategiespiel wunderbar verpackt hat und diese natürlich einen zusätzlichen Reiz bieten. Allerdings stört es mich ein bisschen, dass die Einheiten ohne Probleme Erweiterungen erhalten, ich finde man müsst sich auch diese verdienen.
Ich muss auch gestehen, dass ich es hasse die Zerg zu spielen, allerdings ist die Kampagne so abwechslungsreich gestaltet, dass ich selbst damit kein Problem habe. Jeder Mission ist anders und bieten neue Elemente die ihr erfüllen müsst. Mal müsst ihr mit nur einer Einheit langsam Gegner verschlingen um eine ganze Herde an Angreifern zu produzieren, ein anderes Mal solltet ihr erst die Protoss angreifen, wenn die Gegner eingefroren sind. Langeweile kommt also überhaupt nicht auf und man kann abschließend zur Kampagne sagen – Great Job Blizzard!


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Multiplayer

Das Herz von StarCraft ist natürlich nach wie vor der Multiplayer Modus. Schon in Wings of Liberty konnte ich meine Finger nicht davon lassen, Heart of the Swarm lässt mich die Sucht erneut hochkommen, sodass die Wochenenden wieder mal zu kurz werden. Selbstverständlich gibt es neue Einheiten und neue Upgrades, auch steigt ihr im Multplayer Modus nun im Level auf, um neue Portraits und Goodies freizuschalten. Die Protoss setzen vor allem auf ihre verstärkte Luftwaffe und dürfen bereits früh im Spiel den Mutterschiff-Kern zimmern. Der kann Nexus-Hauptgebäude in Energiekanonen umwandeln und so bei der Rush-Verteidigung helfen. Später lässt er sich in ein normales Mutterschiff umwandeln. Ebenfalls neu ist der Tempest, eine enorm hohe Reichweite hat und verheerenden Schaden bei massiven Einheiten wir Thors oder Ultralisken anrichtet. Allerdings feuert der Flieger derart träge, dass man oft der Versuchung widerstehen muss, ihn zu höherem Tempo anzufeuern – ebenfalls keine Wunderwaffe. Hinzu kommen diverse geänderte Details, beispielsweise kann der Thor nun zwischen Luftabwehr- und Artilleriemodus hin und her schalten. In den Battlenet-Foren häufen sich schon Balance-Beschwerden, Blizzard wird nach eigener Aussage aber noch ein wenig abwarten, bis der erste Patch erscheint. Abschließend beurteilen lässt sich die Balance noch nicht, Spaß macht der Multiplayer-Modus trotzdem – auch, weil die neuen Einheiten frische taktische Möglichkeiten bringen. Es gibt auch noch seitens Terraner und Zerg natürlich neue Einheiten, die für den ein ander anderen ganz nett sind. Insgesamt bin ich froh, dass Blizzard nicht alles komplett mit Neuerungen überhäuft hat, sondern viele kleine nützliche Einheiten und Neuerungen integriert hat, die den Multiplayer sehr viel Spaß bringen!

Fazit

StarCraft 2: Heart of the Swarm ist rundum eine sehr gelungene Erweiterung. Die Kampagne ist wahnsinnig spannend, gewohnt gut inszeniert und macht auch für mich als nicht Zerg Fan richtig Spaß! Die Rollenspiel Neuerungen wenn man so will in Bezug auf Kerrigan sind sinnvoll und passen super ins Spiel. Der Multiplayer rockt nach wie vor, vor allem die neuen Einheiten bringen neue Taktiken mit sich. Die Abende werden wieder kürzer, der Spaß umso größer – ein wahnsinnig tolles Game!

[gameinfo title=”Game Info” game_name=”StarCraft 2: Heart of the Swarm” developers=”Blizzard” publishers=”Blizzard” platforms=”PC” genres=”Strategie” release_date=”12.03.2013″]



StarCraft 2: Heart of the Swarm
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