News & Rumors: 12. April 2013,

End of Watch

End of Watch (2)

Mit End of Watch bewies David Ayer nun endgültig, dass er auch Regie führen kann und nicht nur gute Storys schreibt. In End of Watch entführt er uns in ein sehr realistisches Los Angeles der Neuzeit und weiß mit einer sehr konsequenten Story zu überzeugen. Michael Peña und Jake Gyllenhall spielen in diesem Actiontriller die Hauptrollen.

In den Straßen von L.A.

Die beiden Streifenpolizisten Officer Brian Taylor (J.Gyllenhall) und Mike Zavala (M. Peña) arbeiten seit einigen Jahren als Partner für das LAPD. In den Straßen von L.A., wo sie oftmals in Ganglands unterwegs sind, geht es sehr extrem zur Sache und die beiden sind sich auch nicht zu schade, mal unkonventionelle Mittel gegen die bösen Jungs einzusetzen. Die beiden Officers sind dabei wie Brüder und würden füreinander durchs Feuer gehen. Officer Taylor, welcher einmal Detective werden möchte, ist etwas zu ehrgeizig und bringt die beiden durch seine unüberlegten Handlungen in Kontakt mit dem Lateinamerikanischen Drogenkartell.

Besser als Training Day

David Ayer welcher im Jahr 2001 das Drehbuch zu Training Day schrieb, bewies mit diesem Meisterdrehbuch und der Regie zu End of Watch, dass er nun kein Geselle mehr ist. Wo wir in seinem Erstlingswerk „Harsh Times –Leben am Limit“ aus dem Jahre 2005 immer noch eine gewisse Unsicherheit bemerkten, ist man hier von Anfang an im Film drin und bleibt bis zur letzten Minute gespannt.

Technik

End of Watch wurde in einem Dokumentarischen Stiel gedreht und hat einen sehr hohen Anteil an Handkameras, wie wir es aus Filmen wie „Paranormal  Activity“ oder „The Blair Witch Projekt“ kennen. Diese wurden gut in Szene gesetzt und überzeugen in jeder Hinsicht. Sie tragen zu dem gewünschten Realismus bei, welcher der Film versucht zu vermitteln. Der Soundtrack von David Sardy erinnert stark an Filme wie „Heat“ und ist eine gute Mischung aus moderner Musik und Instrumentalstücken, welche wirklich unter die Haut gehen. Die Stuntkoordinatoren haben hier ganze Arbeit geleistet und uns wirklich das Fürchten gelehrt. Wir haben hier ein wirkliches Gefühl dafür bekommen, dass Kugeln nicht einfach nur Peng machen, sondern das sie wirklich gefährlich sind und wir uns beim zuschauen, gerade in der Endszene, einfach nur vergraben möchten. Technisch gesehen stimmt hier alles von A bis O.

Fazit

Dieser Film ist eine kleine Überraschung und hat wirklich für eine Menge Spannung gesorgt. Er ist auf keinen Fall der A-Typische Cop Film, welcher im Gut und Böse Dilemma herumdümpelt und uns spätestens nach der Hälfte vor langer Weile müde werden lässt. Hier wird auf etwas mehr Realismus gesetzt und das fanden wir auch gut so. Der Film weiß durch eine vernünftige Dramaturgie  zu überzeugen und ist auf jeden Fall eine gute Empfehlung für einen spannenden DVD Abend für Mann und Frau. 

[filminfo title=”Film Info” film_name=”End of  Watch” publishers=”Universal/DVD” regie=”David Ayer” actors=”Michael Peña, Jake Gyllenhall ” camera=”Roman Vasyanov” soundtrack=”David Sardy” genres=”Actiontriller” release_date=”11. April 2013″]



End of Watch
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