News & Rumors: 14. April 2013,

Ninja Gaiden 3: Razor's Edge

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Als man eigentlich das Ende der Serie vermutete, weil Tomonobu Itagaki – der Schöpfer  von Ryu Hayabusa unseren Helden von Ninja Gaiden  – das Team verlassen hat, ist doch noch ein weiterer Ableger der sehr beliebten Spielereihe erschienen.  Ninja Gaiden ist allgemein für rasante Kampf Action, einen sehr knackigen Schwierigkeitsgrad und mit viel Freude verbunden. Ob der neue Teil uns ebenfalls überzeugen konnte, erfährt ihr in unserem Test.

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Terror in London

Ryu macht sich auf die Reise nach London, um eine Terrorgruppe zu „besuchen“, die ausdrücklich nach ihm verlangen. Irgendetwas liegt in der Luft! Während man anfangs erst einmal gegen unzählige Gegnerhorden kämpft und das Spiel dezent erklärt bekommt, dauert es nicht lange, bis wir einen maskierten Mann begegnen welcher uns mit einem Fluch belegt. Jede weitere Seele, die wir mit unserem Schwert erledigen wird quasi in Ryu aufgesogen und schwächt unseren Helden enorm. So kommt es vor, dass er ab und an vor Schmerzen nicht richtig laufen kann, was aus unserer Sicht ein bisschen das Gameplay stört. Wenn man das mit mehr Sinn verbunden hätte, auch passend zu den Situationen her, wäre das sicherlich schöner gewesen. Letzten Endes geht es darum, dass Ryu einen Weg sucht, sich von diesem Fluch zu heilen.
Das Spiel ist dieses Mal wirklich gut für Einsteiger konzipiert. Während man das Spiel auf einfach stellt, bekommt ihr während des Kämpfens Hilfe vom System. Blocken und ein paar gute Angriffe sind somit kein Kinderspiel. Ihr könnt auch während ihr zockt ein Hilfe Menü einblenden lassen, welches euch genau zeigt, welche Kombos aktuell möglich sind und vor allem wie ihr diese einsetzt. So könnten auch tatsächlich ein neuer Spielerkreis (wie mich) angesprochen werden, da die vorherigen Teile wirklich sehr knifflig waren. Ninja Gaiden Veteranen sollten dementsprechend schwieriger einsteigen, damit sie wie gewohnt mit vollem Adrenalin gegen die Gegnerhorden kämpfen können.

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Unendliche Horden

Während die Vorgänger doch ein bisschen mehr Spieletiefe geboten haben, fehlt es beim aktuellen Titel an mehr Ecken und Kanten. Ein Inventar gibt es überhaupt nicht mehr. So seid ihr ständig darauf bedacht, eure erhaltenen Erfahrungspunkte gegen neue Skillpunkte einzutauschen. Kurzer Knopfdruck auf Select und schon könnt ihr entscheiden, ob ihr lieber eure Waffe verstärkt  oder in andere neue Fähigkeiten investiert. Mir persönlich hat das „sinnlose“ rummetzeln wirklich Spaß gemacht, allerdings wird man schon nach kurzer Zeit sehr müde. Ihr kommt in ein neues Gebiet, bekämpft unzählige Gegner und kommt in ein neues Gebiet. So wiederholt sich das Spiel ständig, allerdings sind die Kämpfe für Ninja Gaiden Fans wohl nicht mehr das gleiche wie es sie sich gewünscht hätten. Man harkt eigentlich immer nur auf denselben Knöpfen ein, Kombos sind nicht unbedingt nötig und nebenbei versucht man den Raketenwerfer Gegner auszuweichen und zu erledigen. Nach einer Zeit tut mir eigentlich mehr der Finger weh, als dass ich wie damals mit Adrenalin Power vor der Röhre saß! Könnt ihr euch noch daran erinnern, entweder fieberte man in den Kämpfen mit, ja man machte sich sogar davor richtig Pläne und man hatte nur eine kleine Sekunde für sich um zu reagieren. Kleine Fehler wurden direkt bestraft und oft flog das Gamepad durch die Räume. All dies vermissen wir hier ein wenig. Die Kämpfe sind zu Anspruchslos und vor allem zu einfach gestrickt. Bosskämpfe gibt es nur eine Handvoll und selbst diese sind leicht zu bewältigen.
Zwischen den Kämpfen versucht man zwar Krampfheft kleinere Klettereinlagen einzubauen, die aber wirklich im Spiel überhaupt keine Relevanz haben! Auch das weitere Beispiel zeigt, dass es mehr eine notgedrungene Idee ist, als ein sinnvolles Gameplay Element: Ihr kommt in ein Gebiet das völlig vernebelt ist und müsst mit Hilfe der R3 Taste euch die Gegner anzeigen lassen. Ehrlich gesagt machte dies keinen Spaß und solche Momente treten leider öfter im Spiel auf!

Technik

Technisch präsentiert sich das Spiel durchaus ganz ordentlich, schade ist nur dass die verschiedenen Areale alle irgendwie gleich aussehen und nicht Abwechslungsreich sind. Rückblickend muss ich wirklich stark nachdenken, was es eigentlich alles gab und dies ist kein gutes Zeichen. Die Ladezeiten sind auch ein bisschen arg Lang gehalten und bremsen den Spielspaß ein wenig.
Die Steuerung des Spiels hat mir sehr gut gefallen, war logisch und einfach schnell zu erlernen. Durch das zusätzliche Menü was einem die Kombos anzeigt war es mir nach kürzester Zeit möglich, geniale Tricks durchzuführen.

Fazit

Ninja Gaiden 3: Razor´s Edge kann auf keinem Fall mit den Vorgängern mithalten, dafür fehlt es einfach an Spieltiefe. Die Story ist mehr oder weniger nur Mittel zum Zweck, während die Präsentation aber ganz schick ist. Statt sich von Gebiet zu Gebiet zu metzeln, wäre einfach ein bisschen mehr Taktik ganz schick gewesen. Denn bei den Vorgängern musste wirklich jeder Schritt genau geplant sein, sonst drohte der Bildschirmtot! Unterm Strich ist der neue Ableger zwar ganz Spaßig, aber konnte leider nicht ganz überzeugen!

[gameinfo title=”Game Info” game_name=”Ninja Gaiden 3: Razor’s Edge” developers=”Tecmo” publishers=”Kochmedia” platforms=”PS3, Xbox 360″ genres=”Action” release_date=”05.04.2013″]



Ninja Gaiden 3: Razor's Edge
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