News & Rumors: 10. May 2013,

Star Trek

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Ein neuer Versuch einen vermeintlich erfolgreichen Film, der auf einer sehr erfolgreichen Serie basiert bzw. der Serie vorrangeht, auf die Konsole zu bringen. Ob Namco Bandai es geschafft haben, hier wirklich auch was Tolles für die Konsolen auf die Beine zu stellen? Oder wieder nur eine Lizenzgurke, wovon die Spielewelt schon viele gesehen hat? Kann Star Trek nur eingefleischte Fans überzeugen oder auch Gelegenheitsspieler? Wir haben uns, auch wenn wir keine richtigen Trekkies sind, der Sache angenommen und waren doch etwas überrascht.

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Nach so vielen Jahren ausgelutscht?

Nein, noch lange nicht. Star Trek bietet immer noch eine nette Story. Der Weltraum scheint doch unendlich zu sein, wenn es darum geht, neue Geschichten zu inszenieren. Wenn das auch nicht unbedingt die originellste ist, so ist die Handlung um den neuen Teil doch ein netter Nebenaspekt. Sie spielt zwischen den beiden Kinoteilen, die 2009 und jetzt 2013 erschienen sind. Die Enterprise wird via Notsignal zu einer Raumstation gerufen die Probleme hat, da sie nicht mehr richtig vom neuen Heimatplaneten der Vulkanier gesteuert wird. Dies kann für den Kapitän der Raumstation nur eines bedeuten, irgendwas muss gewaltig schief laufen. So sucht ihr kurzerhand diese Station auf Neo-Vulkan auf um auch hier die Probleme aufzuklären. Hier begegnet ihr eurem größten Feind in diesem Spiel: Den Gorn. Diese mächtigen Kreaturen versuchen die von den Vulkanier entwickelten Helios-Maschine zu entführen. Und so beginnt die Jagd quer durchs Universum um diese Maschine zurück zu gewinnen.

Vier Augen sehen besser als zwei

Klingt wenig aufregend? Zugegeben, die Geschichte reißt nicht gerade vom Hocker. Was aber schön ist, ihr könnt die ganze Story im Koop-Modus durchspielen und so auch gemeinsam mit einem Freund den Kampf aufnehmen. Viel zu wenige Spiele gehen darauf ein die Singleplayer-Kampagne auch mit einem zweiten Spieler spielen zu können. Viele trauen sich das vielleicht noch nicht so ganz, Star Trek macht hier jedoch eine richtig gute Figur. Ob Lokal mit Splitscreen oder Online mit Freunden oder sogar Fremden, die jederzeit ins Spiel einsteigen können, alles ist möglich.  Wollt ihr jedoch gänzlich alleine spielen ist auch das möglich. Ihr bekommt aber trotzdem noch einen CPU-gesteuerten Partner an eure Seite gestellt. Ihr könnt wählen zwischen Spock und Kirk. Dieser Partner stört auch nicht groß bzw. steht bei Schießereien im Weg, er ist sogar sehr nützlich. So braucht ihr in, um versperrte Türen zu öffnen, um gemeinsam Aufgaben zu lösen oder euch auch den Weg zu bahnen und Missionsziele zu erreichen. Oftmals ist er sogar ein guter Helfer in größeren Schießereien. Ebenso ein treuer Begleiter ist euer Tricorder, die Idee ist zwar nett, aber man hätte mehr aus ihr machen können. Mit diesem könnt ihr eure Umgebung scannen: er zeigt euch den Weg zum nächsten Missionsziel an, scannt fremde Lebewesen oder zeigt euch Hinweise oder Sammelobjekte an.

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Star Trek ein Ballerspiel?

Der Eindruck tut sich zwar ein wenig auf, allerdings ist man hier noch weit entfernt von Shooter wie Call of Duty und wie sie alle heißen. Das Hauptelement besteht darin, seine Gegner über den Haufen zu schießen. Allerdings wurde nicht nur darauf gesetzt. Hin und wieder haben die Macher um Namco Bandai kleine Rätsel eingebaut oder sogar nette Passagen, in denen ihr mit der Enterprise auf Raumschiffjagd geht. Allerdings nur im geringen Maße, sodass es Star Trek einfach ein wenig an Abwechslung fehlt.

Technisch alles in Ordnung auf der Enterprise?

Zwar können wir in der Zukunft anscheinend sogar Raumschiffe erschaffen und damit die Weiten des Weltalls erkunden, zu einer vernünftigen Grafik hat es in Star Trek aber leider nicht gereicht. Während hier erst vor kurzem Aliens so enttäuscht hat, muss man auch bei Star Trek sagen, dass die Grafik nicht mehr zeitgemäß und veraltet ist. Auch die Steuerung macht nicht immer einen sattelfesten Eindruck, so ist diese oftmals ein wenig behäbig, langsam und das stört vor allem beim Zielen auf Gegner.  Was man den Entwicklern jedoch wieder zu Gute kommen lassen muss ist die Umsetzung der Enterprise, die absolut authentisch wirkt. Ihr dürft euch sogar durch das ganze Schiff fortbewegen und werdet so die ganze Enterprise kennenlernen – von der Brücke über den Transporter Raum oder den Lagerraum und die Startrampen für die Shuttles. Spätestens hier blüht das Herz jedes Trekkies auf.

Enterprise in neuen Galaxien?

Wieder eine Lizenzgurke wie viele zuvor? Nein, denn was ihr bei Star Trek auf den Konsolen geboten bekommt ist zwar sicher keine Granate, aber eben solide Hausmannskost. Star Trek ist eben ein Spiel für zwischendurch. Zwar bietet es einen tollen Koop-Modus und eine nette kleine Story, aber es fehlt eben an Abwechslung unter den Kämpfen gegen die Gorn. Zwar hat man versucht diese durch kleine Rätsel oder Koop-Aufgaben zu gewährleisten, allerdings reicht das nicht aus. Und auch wenn die Enterprise einen noch so tollen Eindruck hinterlässt, so bieten die anderen Umgebungen dann doch eher wenig fürs Auge, was sich auch in der ganzen Grafikumsetzung des Spiels bemerkbar macht. Nichts desto trotz werden Trekkies sicher begeistert sein, sie können in die Haut ihrer Helden schlüpfen und ein tolles Abenteuer nacherleben. Für diejenigen, die mit Star Trek noch nie anfreunden konnten wird das wohl auch auf der Konsole nichts mehr werden. Aber ein Blick rentiert sich und ich bin mir sicher, Star Trek wird ein paar neue Fans in unserer Galaxie durch das Konsolenerlebnis finden.

[gameinfo title=”Game Info” game_name=”Star Trek”  publishers=”Namco Bandai” platforms=”PS3, Xbox 360″ genres=”Action” release_date=”26.04.2013″]

 



Star Trek
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