News & Rumors: 20. June 2013,

The Legend of Zelda: Oracle of Ages

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Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, als ich vor mehr als 10 Jahren mir die Zelda „Editionen“ für meinen GameBoy Color sicherte. Heute wusste ich nicht einmal mehr, dass sogar Capcom für diese Produktion verantwortlich war.
Mit diesem Spiel wurde wieder einmal bewiesen, dass die Abenteuer rund um Link grenzenlosen Spaß bieten. Als wir die Nachricht von Nintendo erhielten, dass Test Versionen für den Nintendo Eshop erhältlich sind, haben wir uns nicht lumpen lassen. Back to the roots! Wir haben uns wieder in Retro Stimmung versetzt und beide Abenteuer angezockt. In diesem Test besprechen wir die Version „Oracle of Ages“.

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Was ist das für eine Gegenwart?

Typisch für diese Serie ist wohl die Entführung. Auch in Oracle of Ages wird direkt zu Beginn ein Orakel – und zwar das Orakel der Zeiten – gekidnappt. Als ob das nicht schon genug wäre, reißt der Übeltäter mit ihrem Körper in die Vergangenheit und richtete so viel Chaos an, dass unsere Gegenwart in Gefahr ist. Wir als Helden lassen uns dies natürlich nicht gefallen und es dauerte nicht lange, bis wir die Verfolgung mittels Zeitportal aufgenommen haben!
Ähnlich wie in Ocarina of Time durchpflügen wir das Land Labrynna auf zwei Zeitebenen. Zu Beginn sind wir dabei noch auf zufällig geöffnete Portale angewiesen, später können wir diese mit der Harfe der Zeiten selbst öffnen. Der Wechsel kommt auch häufig zu tragen: Mal muss ein Gegenstand aus der Zukunft beschafft werden, dann ist ein Dungeon nur in der Vergangenheit offen – in den Kerkern selbst kommt dieses Zeitspiel allerdings nicht zum Tragen. Da verlassen wir uns auf die guten, alten Dungeon-Items wie den Somaria-Stab oder das Blasrohr, um die Fallen und Rätsel zu überwinden sowie die örtlichen Bosse in die Flucht zu schlagen.

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Ages oder Seasons

Die Grundlegende Frage ist natürlich, welches der beiden Spiele sollte man sich holen. Ok gut, heute kann man eigentlich locker für diesen Preis beide Versionen holen, damals musste man schon gut nachdenken was einem besser gefällt, denn dort waren die Games noch für den Vollpreis zu haben. Oracle of Ages ist eigentlich etwas mehr Storylastig im Vergleich zu Seasons. Ihr unterhaltet euch mit mehreren wichtigen Personene und werdet nicht selten in kurze Dialog-Sequenzen eingesponnen. Wer also das ganze etwas gehillter angehen möchte und mehr auf Story steht, wird hier wohl besser bedient sein. Ehrlich gesagt muss man ohnehin dazu erwhänen, dass die Geschichten von beiden Versionen schon ziemlich Mager sind!
Es ist dennoch ratsam, beide Spiele sein Eigen zu nennen. Auf diese Weise sichert ihr euch nämlich einige nette Items und ein Bonus-Szenario samt neuem Boss. Nervig dabei: Der Datenaustausch zwischen den Spielen geschieht komplett über Passwörter. Eine komfortablere Variante wie die Link-Funktion des Originals gibt es leider nicht. Auch bleibt euch kurioserweise ein besonderer Shop verwehrt, der im Original geöffnet wurde, sobald man das Modul auf einem GBA zum Laufen brachte. Da dieser allerdings nur ein kosmetisches Goodie und Zufallsgegenstände anbietet, ist das kein allzu tragischer Verlust.

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Fazit

Mit Zelda: Oracle of Ages ist es fast wie mit Seasons, ein liebenswertes Abenteuer, was aber ein bisschen mehr auf Story baut. Wer diese Klassiker zum Ende der Gameboy Color Ära verpasst hat, sollte dies wirklich dringend nachholen. Auch Retro Fans und vor allem Zelda Fans werden hier nicht die Finger lassen können!



The Legend of Zelda: Oracle of Ages
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