News & Rumors: 25. July 2013,

Parker

Parker_Blu-ray_cover

Job – Verrat – Vergeltung, das sind die drei Schlüsselbegriffe, die die Essenz der klassischen Gangstergeschichte beschreiben. Der Job, das ist der sorgfältig geplante Überfall. Darum geht es auch in Parker. Ob Jason Statham in einer Rolle als Parker überzeugen kann und wie sich der Film anfühlt lest ihr nun in unserem Test.

Die Story

Parker (Jason Statham) ist ein professioneller Dieb und, wenn nötig, auch ein Killer. Hurley (Nick Nolte), Vater seiner Freundin, verschafft ihm einen neuen Job mitsamt neuen Partnern. Doch nach dem Überfall wird Parker von diesen vermeintlichen Partnern nicht nur um seinen Anteil erleichtert, sondern auch fast getötet. Parker, ein Mann mit Prinzipien, schwört Rache. Er folgt seinen Killern, die einen millionenschweren Coup planen, nach Palm Beach. Im Mekka der Reichen gibt sich Parker als vermögender Texaner aus, der eine Villa kaufen will. Dabei hilft ihm die verschuldete Immobilienmaklerin Leslie Rodgers (Jennifer Lopez), die seinem Schwindel schnell auf die Spur kommt und ganz eigene Interessen an Parker hat…

Das Fundament

Das ganze basiert wie viele andere Antiheldfilme (z. B. Payback) auf den Büchern des 2008 verstorbenen Autoren Donald E. Westlake. Das ist auch der Grund, warum “Parker” solch eine Ähnlichkeit mit dem nun schon recht alten “Point Blank” hat. Beide basieren auf demselben Buch.

Parker

Parker ist ein echter Antiheld der immer sehr neutral handelt. Alles was für ihn wichtig ist, ist seine eigene Weltordnung von Gut und Böse und nur deshalb kommt er überhaupt auf die Idee sich mit den größten Gangstern Amerikas anzulegen. Das er hierbei einfach unschuldigen Menschen ins Bein schießt ist sein Mittel zum Weg. Dabei tötet er jedoch nicht. Auch wird soll die Verletzlichkeit Parkers immer wieder im Film dargestellt werden indem die Kamera oft auf die Wunden oder Narben zoomt. Dennoch gelingt es nicht so ganz und der Funke springt einfach nicht zum Zuschauer über. Das mag jedoch zumeist an “Jason Statham” liegen, da er eher für Rollen wie “Crank” oder “The Expendables” bekannt ist und einfach ein anderes Filmgenre verkörpert.

Unzerstörbar

Parker ist unzerstörbar und kann kein Mensch sein. Warum? Er wird bereits am Anfang des Films von seinen hinterlistigen Komplizen arg zugerichtet und liegt am Ende mit mehreren Kugeln im Körper und blutüberspritzt bewusstlos im Graben an einer Straße. Er wacht wieder in einem Krankenhaus auf und stiehlt mit der Hilfe von Zivilisten einen Krankenwagen um vor der Polizei wegzukommen. Später haut er sich noch ein paar Spritzen in den Arm und gesund ist er wieder! Es wird zwar immer versucht ihn noch ein wenig angeschlagen wirken zu lassen, dies gelingt dem Film aber in keinster Weise. Spätestens da hörte bei mir der Bezug zum echten Leben auf.

Zeitraffer und Planung

Dennoch wurde eins sehr gut im Film rübergebracht: Die zeitintensive Planung eines echten Coups und das richtige Timing. Dies wurde sowohl auf der Seite der ehemaligen Kollegen Parkers, als auch auf Parkers Seite gut vermittelt. Er schleicht sich beispielweise mehrere Monate vor Beginn des eigentlichen Coups ins Haus der Gauner und versteckt seine Waffen und schneidet die Schlagbolzen der Gewehre ab. Ob ihm dies jedoch am Ende was bringt und ob nicht nur irgendwas oder irgendwer dazwischen kommt müsst ihr selbst sehen.

Fazit

Der Film Parker ist genau das richtige für Leute, die Antihelden lieben und noch dazu als professionelle Diebe. Er bietet alles, was ein Actionfilm haben muss und bekommt bereits am Anfang eine große Wendung in der Story spendiert. Außerdem glänzt Jason Statham in seiner Rolle genauso wie in seinen vorherigen Filmen. Einziger Mängel ist der manchmal fehlende Tiefgang der Story.



Parker
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