News & Rumors: 22. August 2013,

Hänsel und Gretel

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Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen? Diesen Satz kennt vermutlich auch heute noch jeder und erinnert sich gerne an die Zeit zurück, als Mama und Papa abends am Bett saßen und Gute-Nacht-Geschichten vorlasen. Wobei man eigentlich sagen muss, dass die zum Satz passende Geschichte von Hänsel und Gretel von den Gebrüdern Grimm aus dem Jahre 1812 nicht gerade die schönste Geschichte ist, um Kinder zum Schlafen zu bringen. Diese kleine Einleitung deutet keinesfalls darauf hin, dass dieses Problem bei dem Film “Hänsel und Gretel: Hexenjäger” nicht auftritt und die Kindern so einen behutsamen Schlaf bekommen. Nein es macht alles noch ein wenig schlimmer und für ihre kleinen Kinder ist es erstrecht nichts. Warum, das sollt ihr selbst sehen.

Und wenn sie nicht gestorben sind…

 …dann töten sie noch immer. “Hänsel und Gretel: Hexenjäger” erzählt die Geschichte fast identisch. Einziger Unterschied ist, dass die eigentliche Geschichte nur die Einleitung des Filmes  wiederspiegelt. Nach dem traumatischen Erlebnis der beiden Geschwister lassen sie das Knusperhäuschen mit blutüberlaufenden Körpern hinter sich und widmen sich forthin der Hexenjagd.

Als in Augsburg plötzlich Kinder auf unerklärliche Weise verschwinden, werden Hänsel (Jeremy Renner) und seine Schwester Gretel (Gemma Arterton) zur Hilfe gerufen, um die mysteriösen Vorfälle zu untersuchen. Bei ihren Nachforschungen stößt das berüchtigte Geschwisterpaar auf die fiese Oberhexe Muriel (Famke Janssen) und ihre noch hässlicheren Hexenschwestern, die alle ihre Anstrengungen auf das Fangen der Kinder legen. Diese sollen schließlich am Blutmond geopfert werden und alle Hexen so  unsterblich machen. Auch unter den Menschen findet das Geschwisterpaar sehr schnell Feinde. Der Amtsrichter Berringer (Peter Stormare) und seine Schergen legen alles daran die beiden umzulegen.

Für alle Special Effect-Fans und 3D-TV-Besitzer ein Muss!

Der Film fesselt einen ab der ersten Minute ab an. Nicht wegen der ach so tollen Story. Nicht wegen der tollen Besitzung. Nicht wegen dem tollen Setting. Nein. Wegen den echt übertriebenen Effekten, die schon in den ersten Minuten einsetzen. Was Paramount dort wieder einmal bietet ist echtoberste Liga. Blut spritzt, Gedärme und Gliedmaßen fliegen(gerne auch mal aus dem Fernseher heraus) und Menschen platzen. Deswegen ist der Film auch NICHTS für Kinder und von der FSK mit 16 eingestuft worden.

Spannende Story, die auch das Märchen an sich verändert

Nichts ist so, wie man sich ein Märchen vorstellt. Es werden sogar ganz neue Erklärungen für das Überleben der beiden Geschwister gefunden. Denn ihnen kann der Zauber einer Hexe nichts anhaben und später werden auch noch ganz andere Sachen offenbart und so auch die wirklichen Gründe für die Aussetzung der Kinder gefunden. Auch überrascht einen zum Ende hin der Tod einer wichtigen Person. Das sind natürlich heftige Rückschläge, die der Zuschauer über sich ergehen lassen muss. Dennoch macht dies den Film weniger voraussehbar.

Fazit

Hänsel und Gretel: Hexenjäger hat mir von der ersten bis zur letzten Minute wirklich sehr gut gefallen.  Hier muss einfach gesagt werden, dass bei dieser Produktion alles stimmt. Der Film ist unterhaltsam, die Effekte und Musik allererste Sahne und auch bei der darstellerischen Leistung gibt es nichts zu bemängeln. Der Film ist definitiv ein Muss für Genre-Fans und wird deren Wartezeit auf eine etwaige Fortsetzung, die sich bei Paramount bereits in Planung befindet, sicherlich mehr als nur einmal verkürzen.



Hänsel und Gretel
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