News & Rumors: 17. September 2013,

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn

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Bereits im August war es dann auch für uns endlich soweit. Final Fantasy XIV: A Realm Reborn ist in der Redaktion eingetroffen. Zwar konnten wir nicht direkt loslegen, da Square Enix offenbar Server Probleme hatte, aber nach einer kurzen Zeit ging es dann endlich los. Die lange als verschollen gegoltene Konsolenfassung ist also doch noch erschienen. Wir möchten euch im Test erklären, warum man durchaus einen Blick auf das neue MMO riskieren darf!

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Der Held im Spiel bist du!

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn ist ein klassisches Fantasy-Online-Rollenspiel, wie man es vom World Wide Web eben kennt. Der kleine aber feine Unterschied ist, dass es sich hier um einen mächtigen Namen von einem erfahrenen Rollenspielhersteller handelt – nämlich Square Enix! Wie bei jedem MMORPG müsst ihr euch erst einmal einen neuen Helden erschaffen. Ihr könnt aus insgesamt fünf Rassen auswählen. Die Rassen von Eorzea sind dabei bewusst aus bekannten Völkerschichten aus dem Final Fantasy Universium: Hyuran, Miqo´te, Elezen, Roegadyn und Lalafell. Natürlich bietet auch jede dieser Rassen unterschiedliche Klassen an. Diese sind wiederum in Unterklassen gegliedert: Gladiator, Faustkämpfer, Marodeur, Pikenier und Waldläufer bei Kriegern, sowie Druide, Thaumaturg und Hermetiker bei Magiern.
Im Laufe des Spiels könnt ihr euch noch weitere „sekundäre“ Fähigkeiten beibringen wie  Goldschmied oder Gärtner. DA wir innerhalb der Redaktion mehr auf Fäuste stehen und auf harte Kämpfe haben wir uns klassischerweise für den Gladiator entschieden.
Habt ihr dann alles eingestellt folgt eine lange Einführung über die Geschichte des Spiels. Diese ist wie gewohnt sehr aufwendig gemacht und sollte für jeden Final Fantasy Fan ohnehin ein guter Vorgeschmack sein. Vor Jahren gab es zwischen verfeindeten Parteien einen gigantischen Krieg, der sich über das ganze Land ausweitete. Die Katastrophe durch diesen Krieg waren verheerend. Nun sind allerdings schon ein paar Jahre ins Land gezogen. Zwar scheint alles auf dem ersten Blick sehr schön und gemütlich zu sein, dies täuscht allerdings. Auch wenn wir in einer schönen Runde auf einer Pferdekutsche sitzen und einen neuen Weg begründen!

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Heldenaufstieg mit Zeit

Wer die Teile von Final Fantasy kennt, der wird sicherlich wissen, dass gerade auch anfangs intensive Gespräche zur Tagesordnung gehören. Hierüber kann man sich natürlich streiten, dennoch ist es auch hier von Beginn an etwas zu viel. Während man gerade in  einem MMORPG loslegen möchte, die Welt erkunden und eventuell neue Spieler treffen möchte wird man regelrecht von den Dialogen erschlagen. Eine Sprachausgabe fehlt dem Spiel übrigens komplett, sodass man es sich nicht gemütlich machen und lauschen kann! Natürlich ist eure Hauptbeschäftigung nichts neues: Ihr müsst sehr viele Quests und Missionen erledigen, um euren Charakter aufzuleveln . Neben den Primärquests, die die Geschichte des Spiels vorantreibt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten euren Helden auf eine andere Art und Weise hochzupushen. Sogenannte FATE-Events vereinen die unterschiedlichsten Spieler, ohne dass diese sich in einer Gruppe befinden müssen. Zwar ist das Ganze seit der Veröffentlichung von Guild Wars 2 ein alter Hut, dennoch hat man schon ein wohliges Gefühl, wenn man von einer Sekunde auf die andere mit unzähligen unbekannten Spielern auf den gemeinsamen Feind einschlägt. Darüber hinaus können sich Spieler aber auch bewusst zusammenschließen, um eine Gilde zu gründen oder gemeinsam als Gruppe verschiedene Instanzen zu meistern. Diese unterscheiden sich natürlich in ihrer Aufmachung von anderen Spielen und wurden von Square Enix sehr gut in Szene gesetzt sowie mit fiesen Bossen ausgestattet. Wer hier nicht mit der Gruppe harmoniert, hat gleich verloren.

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Technik

Bei einem MMORPG für Konsolen ist die Umsetzung der Steuerung immer die größte Hürde. Viele Spieler zweifeln auch stark an einer erfolgreichen Portierung, sodass sie gänzlich die Finger davon lassen. Wir können dies allerdings nicht bestätigen. Selbst eine große Aktionsleiste kann man mit einer gedrückten Schultertaste problemlos umswitchen, sodass auch genügend Attacken und Fähigkeiten stets Auswahlbereit ist. Wir finden es einfach nur löblich, wie schön Square Enix die Steuerung umgesetzt hat.
Auch die Grafik und der Sound sind zeitgemäß und sehen auf den Konsolen sehr schön aus. Hier können sich sehr viele Vertreter ruhig eine Scheibe abschneiden! Die Server laufen nun auch alle Stabil, deshalb werden wir die Anfangs Probleme nicht in unserer Wertung einfließen lassen! Technisch bleibt zur zu sagen: Schön dass sich die Entwickler so viel Kraft und Mühe für das rundumgelungen Werk gegeben haben!

Fazit

Ich bin anfangs immer skeptisch, wenn ich ein MMORPG für Konsole testen muss. Final Fantasy XIV: A Realm Reborn zeigt allerdings, wie gut das möglich ist. Klar, anfangs gab es Serverprobleme, diese wurden aber beseitigt und Square Enix hat die Spieler auch entsprechend entschädigt. Man muss nicht mal unbedingt Final Fantasy kennen oder mögen, um an diesem Spiel viel Freude zu haben. Die Entwickler müssen jetzt nur drauf achten, dass sie ständig mehr und guten Content liefern, damit den Spielern auch ständig was geboten wird. Dann sehen wir auch längerfristig große Erfolge! Wir können dieses Spiel wirklich sehr empfehlen!

[gameinfo title=”Game Info” game_name=”Final Fantasy XIV: A Realm Reborn” developers=”Square Enix” publishers=”Square Enix” platforms=”PS3, Xbox 360, PC” genres=”MMORPG” release_date=”erhältlich”]



Final Fantasy XIV: A Realm Reborn
4 (80%) 12 Bewertungen

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