News & Rumors: 7. October 2013,

Stoker

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India Stoker (Mia Wasikowska) war nicht darauf vorbereitet ihren Vater und gleichzeitig besten Freund Richard (Dermot Mulroney) bei einem Autounfall zu verlieren. Das alles auch noch zum Zeitpunkt ihres achtzehnten Geburtstages. Bis dahin wohnte sie sehr zurückgezogen in einer alten und einsamen Villa nahe eines kleinen und überschaubaren Städtchens. Sie besitzt keinerlei Verknüpfungen zur Außenwelt und geht in der Schule allen Mitschülern aus dem Weg. Ihr Leben spielt sich sozusagen nur zwischen ihr und ihrer Familie oder deren Bediensteten ab.

Als wenn das Unglück ihres Vaters noch nicht schlimm genug gewesen wäre taucht plötzlich auch noch ihr unbekannter Onkel Charlie (Matthew Gode) auf, von dem sie nie zuvor in ihrem Leben gehört hatte. Dieser mischt sich von Anfang an in das Leben der Achtzehnjährigen ein und scheut sich auch nicht davor sich an ihre emotional instabile Mutter Evie (Nicole Kidman) ranzumachen. India hingegen misstraut ihrem Onkel schon von Anfang an und wird später durch die zahlreichen Tode in ihrer Annahme nur bestätigt. Wie das ganze ausgeht und ob ihr ein “Happy End” erwarten könnt wollen wir euch jedoch noch nicht an dieser Stelle verraten.

Kamera, Ton & Schnitt

Ein bilderreiches Feuerwerk ist der Film auf jeden Fall. Die Orte, an denen die Story spielt passen und setzen den Film wunderschön in Szene. Es werden immer die passenden und abwechslungsreichen Kameraperspektiven verwendet. Die Thriller-Atmosphäre ist also allemal geschaffen. Der Ton hört sich mit passender Heimkinoanlage auch passend an und unterstützt den Effekt der Ahnungslosigkeit des Zuschauers.

Die Besetzung

Auch wenn einem, bis auf Nicole Kidman, die Namen der Schauspieler eher wenig bekannt sind, passen die anderen Schauspieler perfekt in das Bild der Protagonisten. Sie bringen sehr gut das innerlich zerrissene Bild ihre Persönlichkeiten herüber und auch die Veränderung dieser innerhalb des Films.

Fazit

Der Film steckt voller Wendungen und schafft eine angenehme Thriller-Atmosphäre. Bild und Ton sind zudem gut mit der Story verknüpft worden und bringen so dem Zuschauer die Story emotional näher. Trotz der guten Story, die am Ende jedoch etwas vorhersehbar wird, erinnert der Film stark an Alfred Hitchcocks “Im Schatten des Zweifels”. Dennoch bietet der Film ein gutes Erlebnis für jeden erwachsenen Thriller-Liebhaber und lädt zu einem spannenden Katz- und Maus-Spiel ein.

[filminfo title=”Film Info” film_name=”Stoker”  regie=”Park Chan-Wook” actors=”” camera=”Nicolas de Toth” soundtrack=”Clint Mansell” genres=”Thriller” release_date=”20.09.2013″]



Stoker
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