News & Rumors: 27. November 2013,

Hearthstone

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Kurz vor dem Ende der Closed Beta bekamen nun auch wir einen Betakey zu fassen. Hearthstone ist ein Free 2 Play-Online-Sammelkartenspiel von Blizzard, das in den letzten Monaten vor allem durch Youtube-Videos immer bekannter und beliebter wurde. Es ist das erste Free 2 Play-Spiel von Blizzard überhaupt und wird erst einmal nur am PC spielbar sein, später dann noch auf Smartphones und Tablets. Doch was macht den Reiz von Hearthstone aus? Es ist doch nur ein Kartenspiel!…

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 Gemütliche Atmosphäre

Wenn man das Spiel startet, fällt schon einmal die comic-hafte Aufmachung der Menüs und die gemütliche mittelalterliche Kneipenmusik auf. Wer World of Warcraft spielt oder gespielt hat, wird sofort an die Gasthäuser in WoW erinnert, mit gutem Grund. Mit dem “Hearthstone” bzw. dem Ruhestein teleportiert man sich in WoW nämlich in ein Gasthaus, und in eben so einem spielt ihr in Hearthstone das Sammelkartenspiel.

 Das kennt man doch

Zuerst müsst ihr euch für eine Klasse entscheiden, und jede Klasse wird wiederum von einem Helden vertreten. Kenner des Warcraft-Universums werden sich abermals zurechtfinden, denn jede der neun Klassen (Krieger, Schamane, Magier, Priester, Hexenmeister, Druide, Jäger, Paladin und Schurke) ist in WoW spielbar und wird von dem jeweils bekanntesten Charakter der Warcraft-Geschichte dargestellt. Als Krieger z. B. spielt man als Garrosh Hellscream, als Magier ist man Jaina Proudmoore und der Schamane wird von Thrall verkörpert. Blizzard möchte eindeutig Nostalgie erzeugen und Warcraft-Veteranen anlocken.

Einfach zu verstehen, dennoch viel Spieltiefe

Wer schon Real Life-Sammelkartenspiele wie Magic oder eben das WoW Trading Card Game gespielt hat, kennt das Prinzip. Doch auch Neulinge finden sich schnell zurecht, da Hearthstone im Vergleich zu anderen Kartenspielen viele Dinge simplifiziert und aufs wesentliche reduziert. Ihr habt euer Deck aus 30 Karten, bestehend aus Kreaturen, Magiekarten und Buffkarten, und euer gewählte Held hat 30 Lebenspunkte. Jede Karte kostet eine bestimmte Anzahl an Manakristallen, um gespielt werden zu können. Jeder Spieler fängt mit einem Manakristall an, den er ausgeben kann. Mit jeder Runde wird dann ein Kristall hinzugefügt, bis zu einem Maximum von zehn. Verbrauchte Kristalle stehen euch in der nächsten Runde wieder zur Verfügung. Ihr müsst also oft entscheiden, ob ihr lieber eine teure und starke Karte spielt, oder lieber mehrere günstige und schwache Karten. Karten sind zum Teil klassenspezifisch, zum Teil von jeder Klasse nutzbar. Dadurch ist der Kampf je nach gewählter Klasse immer völlig anders, und die Gegner erfordern unterschiedliche Strategien. Jede Klasse hat zudem eine individuelle Spezialfähigkeit, die pro Runde einmal eingesetzt werden kann und zwei Kristalle kostet. Der Priester hat z. B. einen Heilzauber, während der Schamane ein zufälliges Totem beschwören kann.

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Kreaturen haben immer Angriffspunkte und Lebenspunkte. Wenn man dann eine andere Kreatur angreift, wird einfach die Differenz der Werte berechnet und so entschieden, ob die Karte zerstört wird oder im Spiel bleibt. Mit Magiekarten kann man klassenspezifische Zauber auslösen, z. B. kann der Hexenmeister zwei Lebenspunkte opfern, um eine Karte ziehen zu dürfen. Buffkarten wiederum verstärken die Werte einer Kreatur. Man kann und sollte den gegnerischen Helden immer wenn möglich direkt angreifen, denn wer alle Lebenspunkte verliert, verliert das Spiel.

Stimmungsvoll

Man merkt bei Hearthstone viel Liebe zum Detail. Die typische Comic-Grafik trägt zur Warcraft-Stimmung bei und die Effekte der Karten sind nett animiert. Jede Karte hat einen eigenen Soundeffekt, die auch teilweise aus WoW bekannt sind. Die Karten an sich sind eine komplette Hommage an WoW, sämtliche Kreaturen und Zauber sind dort entnommen worden bzw. von Warcraft inspiriert.

Fazit

 Blizzard weiß einfach, wie man süchtig machende Spiele entwickelt. Selbst so etwas scheinbar simples wie dieses Kartenspiel fesselt unglaublich und man möchte immer weiterspielen, um mehr Karten zu bekommen. Man kann entweder gegen den Computer trainieren oder Online andere Spieler herausfordern. Egal was man macht, ob man gewinnt oder verliert, man bekommt immer mehr oder weniger Erfahrungspunkte und kann seinen Helden weiter hochleveln. Online werdet ihr dann auch oft aufs Maul kriegen und merken, dass hier “easy to learn, hard to master” wunderbar zutrifft. Wer will, kann natürlich auch mit Echtgeld Boosterpacks kaufen und sich Zeit sparen. Wer nichts ausgeben will, kann durch das Lösen von Quests ebenfalls an Boosterpacks kommen. So ist Free 2 Play genau richtig. Wer zahlt, hat nur einen zeitlichen Vorteil, keinen spielerischen. Und selbst wenn ihr vor langer Zeit schon genervt mit WoW abgeschlossen hattet und nichts mehr von Warcraft hören wolltet, werdet ihr euch dem nostalgischen Charme von Hearthstone nicht entziehen können.



Hearthstone
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