, den 28.12.2013 (Letztes Update: 28.12.2013)

Neuer Mac Pro mit auswechselbarem Prozessor

Der neue Mac Pro bietet wie vorherige Modelle einen auswechselbaren Prozessor. Wie ein erstes Teardown zeigt, kann man in Apples neuem Pro-Desktop-Rechner auch diesen austauschen. Damit steht einem späteren Upgrade nichts im Weg.

Apple bietet den neuen Mac Pro mit vier CPU-Varianten an und lässt sich die schnelleren Prozessoren ordentlich bezahlen. Vom normalen Vierkern-Prozessor ausgehend, muss man 3500 Euro extra auf den Tisch legen, um den Intel Xeon E5 mit 12 Kernen und 30 MB Level-3-Cache zu bekommen. Other World Computing hat in einem kurzen Teardown gezeigt (engl.), dass interessierten Anwendern hier durchaus die Zeit in die Karten spielen kann.

Selbst aufrüsten?

Der Grund ist, dass der Prozessor nicht fest verlötet, sondern normal gesockelt ist. Das bedeutet, dass auf dem „LGA 2011“-Sockel jede passende (und vom EFI unterstützte) CPU Platz nehmen kann. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass man sich theoretisch zunächst einen Mac Pro mit vier Prozessorkernen kaufen kann und wenn dieser zu langsam wird bzw. die Preise für die Prozessoren fallen, kann man aufrüsten.

Pro oder nicht Pro

Diese Erkenntnis ist für Mac-Pro-Besitzer eher nicht überraschend, konnte man die Apple-Großrechner schon immer nach allen Regeln der Kunst (inkl. Prozessor und Grafikkarte) aufrüsten. Für den allgemeinen Trend bei Apple hingegen ist das schon eine interessante Entwicklung. Während MacBooks allesamt gelötete Prozessoren besitzen, folgt auch der iMac inzwischen diesem Pfad. Lediglich der 27-Zoll-iMac hat ebenfalls einen gesockelten Prozessor, wie das Teardown von iFixit (engl.) zeigt.

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