News & Rumors: 8. January 2014,

CES 2014: Oculus zeigt neuen VR-Prototyp "Crystal Cove"

Oculus Rift: Crystal Cove
Oculus Rift: Crystal Cove - Prototyp

Im Rahmen der CES 2014 hat Oculus einen neuen Prototyp der Oculus Rift Virtual-Reality-Brille gezeigt. Er trägt den Namen “Crystal Cove” und bietet ein OLED-Display sowie die Möglichkeit Kopfbewegungen zu registrieren.

Oculus hat an seiner VR-Brille Oculus Rift gearbeitet und das Ergebnis nur im Rahmen der Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt. Das neue Gerät kann nun Kopfbewegungen des Nutzer abfragen und interpretieren, nutzt dazu aber eine externe Kamera. Aus diesem Grund wurden an der Oberfläche des Geräts LED-Punkte aufgebracht. Auf diese Weise ist das Oculus-Rift-System in der Lage zwischen Bewegungen vorwärts und rückwärts, rechts und links sowie hoch und runter zu unterscheiden.

Das neue System wird Spielern erlauben, sich z. B. hinzuknien und Objekte am Boden aufzuheben oder Text zu lesen, wie man es in den romanischen Sprachen normalerweise tut, indem man seinen Blick (und Kopf) von links nach rechts neigt. In anderen Sprachen wird von rechts nach links oder oben nach unten gelesen. Auch könnten Spieler sich Objekten nähern und sie begutachten.

Neues Display

Außerdem wurde im Innern der Oculus Rift das Display ausgetauscht, bzw. dessen Technologie. Statt wie vor einem Jahr LCD kommt nun OLED zum Einsatz. Dieses erlaubt deutlich flottere Bildwiederholraten, die die Wahrnehmung der angezeigten Umgebung natürlicher wirken lassen.

Mit dem neuen Display einhergeht auch etwas, das “low persistency” genannt wird, also niedrige Persistenz. Die OLED-Technik kann deutlich schneller alte Bilder löschen und neue an deren Stelle erstellen. Wenn man also z. B. im Vorbeigehen einen Text lesen wollen würde, und sich die Bildinformationen um den Text herum veränderten, war die bisherige Version von Oculus im Nachteil und hat ein Gefühl erzeugt, das vielen Leuten Unwohlsein erzeugte. Manche sprachen dabei von digitaler Seekrankheit. Gleiches gilt für alle Objekte, die man versuchte zu fixieren, während man sich bewegte.

Anderswo war zu lesen, dass Crystal Cover derzeit noch nicht als Entwickler-Modell verfügbar sei, während von der ersten Version von Oculus Rift bereit 45.000 Stück in der freien Wildbahn zur Verfügung stehen.

“We have a long list of what John [Carmack] will be announcing in the future.”
Brendan Iribe

In den nächsten 6 bis 12 Monaten erwartet der CEO von Oculus, Brendan Iribe, einen Anstieg bei der Zahl der Entwickler, die für Oculus Rift programmieren würden. Die Firma sei auf der Suche nach den 200 cleversten Personen in der Spieleindustrie und er wäre wenig überrascht, wenn in Zukunft mehr und mehr innerhalb der Firma entwickelt würde.

Ein Grund dafür ist sicher auch der Wechsel von id Softwares John Carmack zu Oculus Rift. Scheinbar sichtet man den Markt für Software-Entwickler und plant mittelfristig eigene Software/Spiele zu produzieren. Geheimniskrämerisch ließ Iribe wissen, dass man eine lange Liste mit Neuigkeiten hätte, die John (Carmack) in der Zukunft ankündigen wird.



CES 2014: Oculus zeigt neuen VR-Prototyp "Crystal Cove"
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