News & Rumors: 15. April 2014,

Sherlock Holmes: Crime and Punishments

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Bereits im Februar waren wir auf einem sehr schönen Pressetermin von Kochmedia bzw. Deep Silver eingeladen. Dabei hat uns eine nette Dame von Frogwares ihren nächsten Streich genauer vorgestellt: Sherlock Holmes: Crimes and Punishments.
Nicht nur grafisch, sondern auch spielerisch hat sich etwas getan und das möchten wir euch gerne näher bringen. Allzu lange sollten wir nicht mehr auf das Spiel warten müssen, dann können wir endlich auf unserer PlayStation 4 loslegen. Wie spielt sich das neue Sherlock Holmes auf der Next-Gen Konsole und konnte es uns überzeugen? Mehr davon in unserer Vorschau!

[gameinfo title=”Game Info” game_name=”Sherlock Holmes:  Crime and Punishments” developers=”Frogster” publishers=”Focus Home Interactive” platforms=”PC, PS4″ genres=”Abenteuer” release_date=”Sommer 2014″]

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Sherlock ist zurück

Mit Crime and Punishments merkt ganz deutlich, dass es mehr um die Charakteristika von Mr. Holmes selber geht, als um die ganz großen Fälle Drumherum. Es geht um seine Sichtweise der Dinge und das spürt man ganz stark. Die Grundstruktur des Spiels wurde geändert: Während man bei den vorherigen Teilen immer eine durchgängige Story erzählte, wird es bei dem neusten Teil mehrere Kapitel geben die jeweils einen eigenen Fall behandeln.
Wie auch im letzten Teil steuert ihr Sherlock wahlweise in der Ego- oder in der Third Person Perspektive. Man befragt Zeugen und Verdächtige und sammelt dabei allerlei Hinweise. Interessant ist dabei, dass immer wieder Textformen am Bildschirm erscheinen die Sherlock gerade so durch den Kopf gehen. Der Effekt der sogenannten Sherlock Vision lässt nicht mehr einfach nur interaktive Objekte und Spuren aufleuchten, sondern spielt vor dem inneren Auge ganze Sequenzen ab. Betrachtet man beispielsweise in einem vollen Regal eine klaffende Lücke, an deren Stelle der Regalboden zerkratzt ist, fügt sich in Sherlocks Gedanken eine Kiste mit den richtigen Dimensionen und dem passenden Gewicht in die Lücke ein. Bestimmte Handlungen werden dann wie in vorangegangenen Serienteilen durch Minispiele realisiert. So werden beispielsweise geometrische Figuren durch Änderung der Perspektive zu einer Figur zusammengesetzt, um Sherlock bei der Assoziation eines Geruchs auf die Sprünge geholfen. Beim ersten Kontakt mit einer Person friert die Zeit ein und Sherlocks Auge muss zahlreiche Auffälligkeiten erfassen, die dazu dienlich sind, eine möglichst präzise Einschätzung des Gegenübers zu ermöglichen.

In ausgewählten Sequenzen kommt dann sogar etwas Geschicklichkeit oder Reaktionsvermögen zum Einsatz. Beispielsweise muss bei stark schwankendem Fadenkreuz punktgenau und mit richtiger Stärke eine Tierkadaver mit einer Walfänger-Harpune beworfen werden – ein Experiment, bei dem Sherlock herauszufinden versucht, wieviel Geschick und Stärke ein Täter braucht, um sein Opfer mit genau diesem Mordinstrument an die Bretterwand eines Verschlags aufzuspießen. Kommt es zu Handgreiflichkeiten, entscheidet ein etwas ideenloser und mit zu vielen Wiederholungen inszenierter Quicktime-Event über Sieg und Niederlage.

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Sei vorsichtig mit deiner Aktion

Was uns aber definitiv sehr gefallen hat ist dass ihr nicht wie in L.A. Noire immer direkt zum erwünschten Sieg kommen könnt. Es kann durchaus vorkommen, dass ihr einen Unschuldigen in den Knast bringt, weil ihr entweder die Hinweise falsch interpretiert oder schlichtweg nicht aufgepasst habt.  Eine Mission kann sich also noch ständig ändern, selbst wenn ihr glaubt den richtigen gefunden zu haben!
Habt ihr dennoch einen Fall abgeschlossen bekommt ihr eine sehr genaue Bewertung von dem was ihr geleistet habt. Wer nicht direkt alles wissen möchte der muss das auch nicht. So bekommt ihr genaue Details über euer Vorgehen nur über einen bestimmen Knopfdruck. Dies macht auf jeden Fall Sinn, denn so wird der Wiederspielwert nicht gefährdet.

Technisch einwandfrei

Was wir bisher sehen konnten hat uns wirklich sehr gut gefallen. Die Umgebungen sehen sehr detailliert und gut gestaltet aus. Aber auch die Charaktere machen einen sehr guten Eindruck. Besonders wenn man im freien Unterwegs ist kommt einem die schöne Grafikpracht entgegen. So wirkt das Abenteuer durchaus nach Next-Gen! Sehr lobenswert.
Der Umfang des Spiels sollte auch passen. Natürlich können wir keine konkrete Aussage ohne einen eigenen Test machen, aber wenn die Fälle alle so intensiv gespielt werden können wie derjenige der uns präsentiert wurde, dann sollte man lange Freude an dem Titel haben!

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Prognose:

Mit Crime and Punishments wird nicht nur ein weiterer Teil der Sherlock Serie auf der Next-Gen Konsole veröffentlicht, sondern womöglich auch der beste. Die Handlungsfreiheit und die sehr authentische Aufmachung des Spiels haben uns vollends überzeugt. So könnte das Spiel auch Hits wie L.A. Noire locker übertrumpfen! Wir freuen uns sehr auf den Titel!



Sherlock Holmes: Crime and Punishments
4.2 (84%) 10 Bewertungen

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Zuletzt kommentiert






 1 Kommentar(e) bisher

  •  Christian Feldmeier (15. April 2014)

    Klingt vielversprechend.


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