, den 29.05.2014 (Letztes Update: 29.05.2014)

iCloud-Hack: Apple weist Schuld von sich

Seit Kurzem hat Apples Online-Service iCloud vermeintlich mit Hackerangriffen zu kämpfen. Dies äußerte sich vor allem darin, dass iPhone, iPad und sogar Macs der betroffenen Anwender gesperrt wurden. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, muss die Ursache an anderer Stelle liegen, da der Service selbst nicht angegriffen wurde.

Kurz nachdem die niederländische Hackergruppe Doulci iCloud zum Entsperren als gestohlen gemeldeter iPhones gekapert haben will, scheint es neue Angriffe auf iCloud zu geben, die den umgekehrten Weg gehen. Anwender aus Australien, Neuseeland, Kanada und den USA berichten davon, dass ihr iOS-Gerät oder Mac den Dienst verweigert, weil es über iCloud gesperrt wurde. Für eine Zahlung von 100 Dollar könne man die Sperre aufheben lassen.

Dazu hat sich Apple jetzt geäußert. Das offizielle Statement, das ZDNet vorliegt, besagt, dass der Fehler an anderer Stelle gesucht werden müsse. Apple nehme die Sicherheit sehr wichtig, aber iCloud wurde nicht direkt angegriffen. Es wird empfohlen, die Login-Daten der Apple-ID zu ändern und auf keinen Fall Passwörter auch für andere Dienste zu nutzen.

Im inzwischen recht langen Thema in den Apple-Communities wird hingegen auch davon berichtet, dass betroffene User nicht unbedingt ihr Passwort wiederverwendet haben.

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