News & Rumors: 7. August 2014,

Neue Nutzungsbedingungen: Twitch speichert Videos nur noch 60 Tage

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Der Videostreaming-Service Twitch hat seine Nutzungsbedingungen aktualisiert. Videos von Nutzern werden zukünftig maximal 60 Tage gespeichert.

Viele Signale deuten daraufhin, dass Google tatsächlich Twitch aufgekauft hat. Zuerst wird Justin.tv abgeschaltet, kurz darauf werden die Nutzungsbedingungen von Twitch angepasst und Methoden eingeführt, die man von YouTube kennt. Wer gehofft hat, noch in Jahren sein Gameplay aus League of Legends ansehen zu können, der sollte sich sputen, das Video zu konservieren.

Neue Nutzungsbedingungen

Aufzeichnungen von Sendungen auf Twitch werden neuerlich nach einer bestimmten Dauer gelöscht. Twitch behält die Videoaufzeichnungen für Gratis-Nutzer lediglich zwei Wochen auf den Servern. Ist man hingegen Twitch-Partner oder zahlender Turbo-Abo-Kunde, dann werden die Videos für 60 Tage gespeichert. Einzig Highlight-Videos werden “auf ewig” konserviert. Diese dürfen jedoch nicht länger als zwei Stunden dauern.

Bedingt durch den Wechsel der Nutzungsbedingungen lässt Twitch seinen Gamern die Möglichkeit, drei Woche nach der Änderung auf diese zu reagieren.

YouTube lässt grüßen

Warum man denken könnte, dass Google tatsächlich Twitch gekauft hat, ist eine neue Methodik, die Audio-Material in Videos an der Stelle stummschaltet, an der es mit den Rechten Probleme geben könnte. Dies geschieht nicht während Livestreams, sehr wohl aber in Videoaufzeichnungen. Wenn Gamer in Zukunft Spielszenen aufzeichnen, sollten sie möglichst kein Radio im Hintergrund laufen haben, oder kein Videospiel spielen, dessen In-Game-Musik problematisch sein könnte.

Diese Lösung gibt es bei YouTube genau so. Allerdings zeigt die Implementierung bei Twitch noch technische Schwächen. Denn es werden Stellen stummgeschaltet, die überhaupt nicht zu beanstanden wären, oder sogar ganze Videos, selbst aus Twitchs eigenem Portfolio. Umgehen kann man das Stummschalten manchmal, indem man das Video pausiert und es erneut startet.

Nutzungsbedingungen wegen Umstrukturierung

Die Änderungen der Nutzungsbedingungen für seine Video-Plattform begründet Twitch mit der Umstrukturierung im Hintergrund. Man möchte unter anderem das Streaming von Smartphones und Tablets einführen, den Video-Export vereinheitlichen und Backups “sicherer” gestalten. Es wäre sehr kostspielig, diese Backups anzubieten und gleichzeitig aber jedes Video zu konservieren, das jemals auf der Plattform gespeichert wurde.

Laut Twitch würden viele Nutzer von den Änderungen nichts mitbekommen, weil die allermeisten Ansichten (84%) der Videos bereits innerhalb der ersten zwei Wochen geschehen. Diese Begründung und das Stummschalten der Videos hat Twitch indes in zwei separaten Meldungen angekündigt.



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