News & Rumors: 27. September 2014,

Bendgate: iPhone 6 und iPhone 6 Plus nicht über Gebühr biegbar

iPhone 6
iPhone 6 und iPhone 6 Plus

Consumer Reports, eine Art Stiftung Warentest in den USA, hat “Bendgate” bei iPhone 6 und iPhone 6 Plus nun endgültig ins Land der Märchen verwiesen. Die Smartphones würden nicht über Gebühr biegbar sein.

Apple hatte im Kontext von “Bendgate” von iPhone 6 und iPhone 6 Plus bereits betont, dass es bei 10 Millionen Verkäufen nicht einmal 10 Meldungen von verbogenen Smartphones gab. In der Folge lud Apple sogar eine Reihe von Journalisten in das eigene Test-Center ein. Bis zu 15.000 Smartphone-Modelle wurden vor der Massenfertigung auf Herz und Nieren getestet, gerade auch um Stabilität zu bieten hat Apple im Innern Verstärkungen aus Stahl und Titanium eingelassen.

iPhone 6 verbiegt nicht über Gebühr

Dass Material nachgibt, wenn man Druck auf es ausübt, ist den Gesetzen der Physik geschuldet. Wenn man nur stark genug “drückt” oder aber das Material eine Achillesferse bietet, bekommt man es gebogen. Consumer Reports (CS) hatte angekündigt, iPhone 6 und iPhone 6 Plus unter die Lupe zu nehmen. Gleich mehrere Smartphones hat CS dazu ausgewählt, um das Ergebnis repräsentativer zu gestalten. Dem Drucktest wurden neben den beiden neuen Apple-Smartphones außerdem das iPhone 5, sowie das LG G3, das Galaxy Note 3 von Samsung und das HTC One (M8) überprüft.

Erste Verformungen beim HTC One und iPhone 6 ergaben sich bei 70 Pfund Druck, den man ausübte, beim iPhone 6 Plus begann die Verformung bei 90 Pfund Druck. LG G3 und iPhone 5 hielten 130 Pfund Druck aus, ehe sie verformten und das Galaxy Note 3 aus Kunststoff hielt 150 Pfund Druck aus.

Dass sich das Gehäuse vom Display-Panel trennt trat beim HTC One bei 90 Pfund Druck auf, beim iPhone 6 bei 100 Pfund, beim iPhone 6 Plus bei 110 Pfund, beim LG G3 bei 130 Pfund und das iPhone 5 und das Note 3 hielten insgesamt 150 Pfund aus, ehe das Display sich vom Gehäuse trennte. Das Vorgehen und die Ergebnisse hat Consumer Reports außerdem in einem Video festgehalten.

“[Be]ar in mind that it took significant force to do this kind of damage to all these phones. While nothing is (evidentally) indestructible, we expect that any of these phones should stand up to typical use.”

Bendgate zu heiß gekocht

Der Test von Consumer Reports zeigt zweierlei. Das Produkt-Design des iPhone 5 ist offenbar dazu angetan, mehr Druck auszuhalten als bei den Nachfolgemodellen. Alle getesteten Smartphones, und dazu gehören aber auch iPhone 6 und iPhone 6 Plus, halten sehr viel Druck aus, bis sie beginnen zu verbiegen. Deswegen sind auch die Verbraucher-Tester sicher, dass beide neuen Apple-Smartphones, ganz gleich ob kleineres Modell oder Phablet, im normalen Gebrauch nicht verformen.

Das Fazit von Consumer Reports lautet entsprechend: Obwohl das iPhone 6 und iPhone 6 Plus nicht den meisten Druck im Test aushalten, ist das “Bendgate” maßlos übertrieben. Verformungen sollten im normalen Gebrauch nicht auftreten.



Bendgate: iPhone 6 und iPhone 6 Plus nicht über Gebühr biegbar
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Zuletzt kommentiert






 6 Kommentar(e) bisher

  •  Ra Ro (27. September 2014)

    Eine bescheuerte Diskussion zu einen sinnlosen Thema.

  •  Lippi (28. September 2014)

    Also ich habe beide Geräte im Schweizer Apple Shop in den Händen gehalten und vom Material her, dass sehr sehr hochwertig ist keinerlei das Gefühl gehabt, dass es einfach so verbiegen könnte. Ich behaupte, zurzeit dass Beste Gerät das Apple je genacht hat.

  •  Peter M (28. September 2014)

    Jetzt Bitte noch einmal die Tests, aber dieses mal sollten die Handy´s “Körpertemperatur” haben, damit auch die letzten Zweifler beruhigt werden.

  •  AM-J (29. September 2014)

    Das Gerät muss ja den Druck gemäss Bendgate nicht in der Mitte aushalten, sondern bei den Lautsprechertasten… Ist ja offensichtlich eine Alibiübung.

  •  Alexander Trust (29. September 2014)

    Nicht wirklich. In einem Video hieß es, dass die Geräte an der Stelle am leichtesten biegbar sind, aber nur, weil der Bieger dort gebogen hat. Ansonsten gilt diese Tatsache für alle Smartphones, dessen Material an der Stelle für die Tasten unterbrochen wird, bietet es weniger Stabilität. In der Hosentasche werden die Smartphones sicher nicht an den Lautsprechertasten gebogen. Du kannst aber gerne den Beweis antreten. Eine physikalisch korrekte Simulation, wie man sie bei Autounfällen oder Bränden im Gericht verwendet, würde sicherlich ausreichen.

  •  Michael (2. Oktober 2014)

    Wieder einmal ein Versuch, Apple schlecht zu machen, der sich aber relativ gut widerlegen lässt. Und: BendGate. Was für ein schwachsinniger Begriff. Solche “Worterfinder” wissen wohl nicht, was WaterGate wirklich war. Vielleicht vermuten sie einen Wassereinbruch in einem elektronischen Gerät…


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