News & Rumors: 20. October 2014,

Beats Music Abos bald für 5 Dollar?

Beats Music
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Apple möchte den Preis für die Abo-Gebühren bei Beats Music reduzieren. Mit der Idee sei Apple bei den Musik-Labels vorstellig geworden und argumentiert, dass man die Zahl der Abonnenten auf diese Weise drastisch steigern könne.

Apple hat Medienberichten zufolge erste Versuche unternommen, um neue Konditionen mit der Musik-Branche für den Abo-Dienst Beats Music auszuhandeln. Man möchte den monatliche Abo-Preis auf 5 US-Dollar reduzieren. Der neue Besitzer aus Cupertino glaubt, dass die Zahl der Abonnenten drastisch gesteigert werden kann, wenn man ihn auf dieses Preisniveau reduziert.

Käufer geben $5 in iTunes aus

Apple kommt auf den Betrag von $5, weil die kaufkräftigsten iTunes-Nutzer Musik im Wert von $5 pro Monat erwerben würden, wie Re/code erfahren hat. Das Senken das Abo-Preises würde laut Apple trotzdem zu insgesamt mehr Umsätzen führen. Aktuell zahlen Kunden in den USA $9.99 pro Monat und $99.99, wenn sie ein Abo für 12 Monate im Voraus bezahlen.

Konkurrent Spotify beispielsweise hat jüngst Spotify Family angekündigt, das bis zu vier Mitgliedern einer Familie zu vergünstigten Konditionen ein vollständiges Abo ermöglicht. So reduziert sich der Preis pro Kopf auf unter 9.99 Euro, die das Premium-Abo sonst kostet.

Keine schnelle Einigung wegen Beats Music in Sicht

Laut Peter Kafka von Re/code sei eine schnelle Einigung nicht zu erwarten und der Preis von $5 vielleicht gar nicht das Ziel. Eine Anpassung auf ein Preisniveau von Netflix erscheint ihm realistischer. Darüber hinaus muss man im Hinterkopf behalten, dass neue Konditionen für Apple einhergehen würden mit neuen Verhandlungen mit Apples Konkurrenz, denen die Industrie dann ebenfalls günstigere Preise anbieten müsste.



Beats Music Abos bald für 5 Dollar?
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 4 Kommentar(e) bisher

  •  Ken Venlo (20. Oktober 2014)

    schön ,damit die Musiker noch weniger verdienen. Schämt euch

  •  iPhonenotes.de (20. Oktober 2014)

    Erst lesen. ;) Dann meckern. Apple will durch den niedrigeren Abo-Preis mehr Umsätze erzielen. Das heißt auch nicht, dass die Musiker weniger bekommen, nur die Kunden weniger bezahlen. Mehr Umsatz würde dann auch den Künstlern zugute kommen. Wobei Künstler, die unter einem der großen Labels arbeiten, sowieso kaum Geld verdienen durch den Verkauf von Tonträgern, sondern vor allem durch Tour-Auftritte. Vgl.: http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/09/musiker-und-ihr-gerechter-lohn/

  •  Ken Venlo (20. Oktober 2014)

    Naja . Das ist ja nur die halbe Wahrheit.

  •  iPhonenotes.de (20. Oktober 2014)

    Ja, aber du kannst die Argumentation schon nachvollziehen, wie ich anhand des Fotos merke. Apple hat vor über nem Jahrzehnt mit dem iPod digitale Musik salonfähig gemacht. Also es ist nicht nur alles schlecht daran. Wenn also der Umsatz wächst, wachsen unterm Strich auch die paar Kröten, die in die Tasche der Musiker fließen. Revolutionär wäre sicherlich, wenn Apple den Künstlern anböte, ihre Musik direkt zu vermarkten, so wie den Entwicklern im App Store. Allerdings hätte man dann ein Problem mit dem Management. Weil dann müssten die Künstler auf ihre Labels verzichten und alles selbst machen. Es gibt ein paar Indie-Labels, die vormachen, wie es gehen kann.


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