Empire: 11. February 2017,

Netzunterschiede in Deutschland: Spielt der Betreiber eine tragende Rolle?

iPhone 6 gold neben iPhone 6S gold (Rückseiten)
iPhone 6 gold neben iPhone 6S gold (Rückseiten)

Es gibt in Deutschland mittlerweile nur noch drei Mobilfunknetze, nämlich das der Telekom, von Vodafone und jenes von o2. Konkurrenz belebt das Geschäft und so bleibt es nicht aus, dass es gewisse Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern gibt. Aber wie genau fallen diese aus?

Man bekommt, wofür man bezahlt?

Auch was die Preise angeht, gibt es eine relativ klare Rangordnung. Die Telekom ist in den meisten Fällen am teuersten, gefolgt von Vodafone und o2. Wie aus dem aktuellen Netztest von Connect hervorgeht, ist das zufälligerweise auch die Reihenfolge, wie gut sich die Netze unter verschiedenen Gesichtspunkten schlagen. Ausprobiert wurde dabei, wie gut es sich telefonieren und surfen lässt, ob zu Fuß, im Auto, in der Bahn, ob in Großstädten oder in ländlichen Gegenden.

Andererseits handelt es sich dabei nur allzu oft auch um das berühmte Jammern auf hohem Niveau. Denn im Grunde genommen können wir uns in Deutschland kaum über den Netzausbau beschweren, verglichen mit anderen Ländern. Nicht zu verachten ist auch das Sparpotenzial, wenn man nach einem wirklich günstigen Tarif sucht. Wie die Aufstellung von mobil-helden.de zeigt, ist die Telekom hier eher abgeschlagen. Denn ihr Netz ist kaum bei Discountern vertreten (einzig Congstar ist zu nennen) und selbst da gibt es LTE allenfalls inoffiziell.

Interessanter sind da die Netze von Vodafone und vor allem o2. Gerade E-Plus hat mit sehr vielen Anbietern kooperiert und sein Netz für virtuelle Netzbetreiber zur Verfügung gestellt. All diese sind nun als o2-basierte Anbieter gelistet.

Letztendlich sollte man sich aber nicht von Zahlen blenden lassen. Sicherlich hat LTE auch seine Vorzüge, allerdings dürfte UMTS (3G) für die meisten Nutzer genauso gut ausreichen. Immerhin kommt der etwas ältere Übertragungsstandard durch diverse Erweiterungen wie HSDPA auf Geschwindigkeiten von bis zu 42 MBit/s – das ist nicht nur schneller als bei den meisten DSL-Anschlüssen, sondern genügt für das mobile Internet völlig aus.



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