Empire: 2. June 2017,

Sparen beim Smartphone mit einem günstigen Tarif

SIM-Karte, Bild: CC0
SIM-Karte, Bild: CC0

Was würden wir nur ohne das Smartphone machen? Bei vielen geht ohne das moderne Mobiltelefon gar nichts mehr und dabei geht es um weit mehr, als nur ständig erreichbar zu sein. Es geht um die Terminverwaltung, um den Zugriff auf soziale Netzwerke, um Unterhaltung. Wer sich möglichst präzise einschätzen kann, was er braucht, ist im Vorteil, denn in dem Fall gibt es mithin Sparpotenzial.

Vertrag oder Prepaid?

Will man beim Mobilfunk sparen, so ist die erste Frage nach dem Status Quo. Welcher Tarif wird momentan verwendet, was beinhaltet er, wie viel wird dafür bezahlt? Das sind so die wichtigsten Fragen, die es zu klären gibt, bevor man überhaupt daran denkt, den Tarif zu wechseln. Üblicherweise ist es so, dass ein Vertrag bei einem der großen Anbieter ziemlich teuer ist. Dafür kann man aber hoffen, dass der Support besser ist und dass vielleicht ein Smartphone in gewisser Weise subventioniert war.

Beim Vertrag sollte herausgefunden werden, wann dieser ausläuft, denn üblicherweise werden diese über einen Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. Ist er schon älteren Datums, kann die Laufzeit auch nur ein Jahr betragen. Meist ist im Kundencenter ersichtlich, wie lange der Vertrag noch läuft.

Bei Prepaid ist die Sache einfacher. Diese Tarife haben normalerweise keine Laufzeit und auch keine Grundgebühr. Lediglich “Abos” wie eine Flatrate für Internet oder Telefonie sollten gekündigt werden.

Welcher Tarif ist der richtige?

Die zweite spannende Frage ist, welcher Tarif der richtige ist. Nützlich sind dabei Listen wie die Prepaid Discounter im Überblick. Sie zeigen auf, was der Markt grundsätzlich hergibt und lassen sich filtern, sodass die Auswahl eingeschränkt wird für Dinge, die man wirklich benötigt. Beispielsweise braucht man im Jahr 2017 nicht mehr dringend eine SMS-Flatrate, denn die Kommunikation findet sowieso via WhatsApp, Telegram, Facebook Messenger oder iMessage statt. Dafür ist das mobile Internet wichtig geworden.

Was ist mit der Rufnummer?

Neuer und günstiger Tarif hin oder her, aber was ist mit der Rufnummer, die bei allen wichtigen Personen bekannt ist? Dazu lässt sich sagen: Man kann sie mitnehmen. Das ist sogar recht einfach und viele Anbieter geben einen Bonus, wenn man das tut. Gewinn macht man dabei aber nicht, denn die Rufnummernmitnahme wird in der Regel vom alten Anbieter in Rechnung gestellt, der Bonus vom neuen (meist 25 Euro) gleicht das aus. Allerdings kann man dann nahtlos weitertelefonieren und muss niemandem die neue Nummer mitteilen. Das geht sogar netzübergreifend, sodass man zum Beispiel eine 0178-Rufnummer (E-Plus/o2) auf Vodafone portieren kann.



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