Empire: 20. November 2017,

iPhone 8: Reparatur ist möglich – sogar in Eigenregie

iPhone 8 und iPhone 8 Plus, Bild: Apple
iPhone 8 und iPhone 8 Plus, Bild: Apple

Das neue iPhone ist noch keinen Monat alt und hat schon einen Defekt. Am häufigsten sind Defekte beim Bildschirm (oder dem Glas davor), verursacht durch einen Sturzschaden. Für das Abschließen von AppleCare ist es zu spät – also was tun? Reparieren – und das selber. Und fürs nächste Mal: Eine Folie verwenden.

iPhones lassen sich ganz gut reparieren

Man möchte es bei all der Berichterstattung vielleicht gar nicht für möglich halten, aber so ein iPhone lässt sich einigermaßen gut reparieren. Denn Apple hat bei der Entwicklung auch an seine eigenen Techniker gedacht, die des Öfteren mal Bildschirme oder Akkus austauschen “dürfen”. Entsprechend ist es vergleichsweise einfach, bestimmte Komponenten auszutauschen.

Jedenfalls ist es das, wenn man das entsprechende Werkzeug und vor allem die Ersatzteile hat. Aber da kann der Screen Shop aushelfen: https://www.screen-shop.net/iphone-8-display_1

Dort gibt es Ersatzbildschirme, auch für das iPhone 8, inklusive dem benötigten Werkzeug und den Anleitungen, wie man in das Innere kommt.

Oder zu Apple?

Alternativ kann man natürlich das iPhone auch bei Apple reparieren lassen, was aber mit einigen Nachteilen verbunden ist. Denn bei Apple kostet die Reparatur ebenfalls Geld, da kaputte Displays durch Sturzschäden selbstverschuldet und damit außerhalb der Garantie sind. Es sei denn, man hat AppleCare+ – aber die Praxis hat gezeigt, dass das trotz Sinnhaftigkeit nur selten der Fall ist. Zudem müsste man dafür einen Apple Store aufsuchen oder das Gerät einschicken.

Darüber hinaus stehen autorisierte Service-Partner zur Verfügung. Die sind etwas häufiger als Apple Stores, aber deshalb noch nicht zwingend günstiger. Davon abgesehen hat der eine oder andere auch etwas Spaß am Basteln – getreu dem Motto “ich habe es selbst zerstört, also werde ich es auch selbst reparieren”.

Was lässt sich alles reparieren?

Eingangs haben wir schon beschrieben, dass sich das iPhone an sich “relativ gut” reparieren lässt, dank der modularen Bauweise. Neben dem Bildschirm betrifft das vor allem den Akku und damit das wichtigste Verschleißteil. Denn im Akku finden chemische Reaktionen statt und die können nicht unendlich oft wiederholt werden. Je nach Nutzung wird der Akku also früher oder später verschleißen. Das kann schon relativ früh sein, also etwa nach zwei Jahren, was für ein iPhone dank der langen Unterstützung durch Updates aber noch kein Alter ist.

Der Akku wird nur durch eine Art doppelseitiges Klebeband im Gehäuse gehalten, damit er nicht verrutscht und liegt bereits frei, sobald der Bildschirm demontiert ist. Von daher ist die einzige Hürde bei neueren Modellen (inkl. iPhone 8) die Klebestelle zwischen Bildschirm und Gehäuse. Sie sorgt für die Wasserdichtigkeit, die beim iPhone 6s schon angedeutet und seit iPhone 7 offiziell vorhanden ist. Es handelt sich dabei aber im Grunde genommen nur um einen klebrigen Gummi. Wer auf den Schutz vor eindringendem Wasser verzichten kann, kann ihn bei der Demontage auch entsorgen und braucht ihn nicht wieder einzusetzen.

Für die Zukunft lernen

Es gibt da noch die eine oder andere Möglichkeit, ein solches Missgeschick zu vermeiden. Die Lösung heißt Hülle oder auch schon Display-Schutzfolie. Die Hülle soll einen Sturz abfedern und Energie aufnehmen, die Folie im Grunde genommen ebenfalls. In der Praxis haben sich beide Varianten gut bewährt, allerdings muss man sie auch verwenden.



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