Empire: 24. December 2017,

Augmented Reality – was ist das und wo kommt der Hype her?

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Von überall tönt es derzeit Augmented Reality und Virtual Reality. Nicht zuletzt Apple ist vorne mit dabei. Aber was ist das eigentlich? Worum geht es und warum sprechen inzwischen alle davon? Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es? Das versuchen wir zu beantworten.

AR und VR

Die gängigen Abkürzungen für Augmented Reality und Virtual Reality lauten AR und VR. Dabei ist der Unterschied klar zu ziehen: Virtual Reality will eine eigene Welt nachstellen, die es so nicht gibt, während Augmented Reality das Vorhandene “verbessert” – oder zumindest erweitert. Virtual Reality ist dabei dafür geeignet, den Nutzer in eine gänzlich neue Welt mitzunehmen, weshalb die VR-Brillen allesamt auch die tatsächliche Welt ausblenden. AR hingegen funktioniert meist mit einem Smartphone oder Tablet.

Augmented Reality kann man sich ein bisschen wie eine Maps-App vorstellen, die auf Satellitenbildern basiert. Hier werden Straßen eingezeichnet und Geschäfte gekennzeichnet, die man auf dem Satellitenbild eigentlich nicht sehen würde. Das AR im weiteren Sinne erweitert diese Idee.

Am Anfang waren die Spiele

Anfangs wurden sowohl AR als auch VR vor allem für Spiele gedacht und auch damit demonstriert. Das wohl bekannteste AR-Game dürfte Pokémon Go sein. Aber mittlerweile gibt es auch weitere, durchaus nützliche Anwendungszwecke. AR erlaubt es beispielsweise, mit einem Smartphone Entfernungen zu messen. Oder man kann damit Kleidungsstücke oder Brillen anprobieren, um zu schauen, wie man darin aussieht. Möbelhäuser verwenden die Technik, damit man sich den Schrank oder Tisch in der eigenen Wohnung anschauen kann. Oder smarte Display Screens versuchen, Produkte zu zeigen und beziehen dabei ihre Umgebung mit ein.

Da kommt noch viel mehr

Sowohl Augmented Reality als auch Virtual Reality sind noch in den Kinderschuhen. Zwar gab es schon vor Jahren erste Gehversuche, aber wirklich brauchbare Plattformen sind erst relativ neu. Man erinnere sich nur daran, wie schwer sich Google Glass tut. Aber das bedeutet nicht, dass das Ende der Fahnenstange schon erreicht ist: Apple hat in iOS 11 ARKit eingebaut, eine Schnittstelle, die es Entwicklern leicht möglich macht, AR-Techniken selbst zu verwenden.

Mit einer so starken Nutzerbasis dürften Entwickler noch einiges an Kreativität zu Tage fördern, was AR angeht und Anwendungen zeigen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.



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