Empire: 2. March 2018,

Die Geschichte der Stempeluhren – Bis zur Zeiterfassung auf Ihrem Mac

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Hinter dem Begriff Zeiterfassung steckt für uns sogleich die Last der Arbeit. Und tatsächlich war die klassische Stechuhr ein reines Kontrollinstrument, welches auf die Erfassung der Arbeitszeit ausgerichtet war. Was bereits im 18. Jahrhundert seinen Anfang nahm, zieht sich bis in unsere Gegenwart der digitalen Zeiterfassung. Wir möchten den Blick auf diese Entwicklung und ihre einzelnen Auswirkungen lenken.

Die Anfänge in der Antike

Die Erfassung von Arbeitszeit spielte schon vor Jahrhunderten eine zentrale Rolle. Bereits aus der Antike liegen rätselhafte Aufzeichnungen vor, die viele Historiker der Kontrolle von Angestellten zuschreiben, diese These bis heute jedoch nicht eindeutig bestätigen konnten. Den ersten Vorläufer der heutigen Stempeluhr gibt es allerdings erst seit dem 18. Jahrhundert. Besonders im Zuge der Industrialisierung wuchs dann der Wunsch, einen noch genaueren Blick auf den Arbeitstag der Angestellten werfen zu können. Zu dieser Zeit wuchsen die Fabriken sehr stark und für den einzelnen Unternehmer war es nicht mehr möglich, die Übersicht über die Arbeitsleistung einzelner Mitarbeiter zu behalten. Aus diesem Grund griff man auf eine Erfindung zurück, die zuvor bereits in Amerika ihren Anfang genommen hatte. Schon seit diesen frühen Tagen der industriellen Produktion gibt es also dieses bekannte Konzept, welches zu immer neuen Ausprägungen geführt wurde.

Eine gelungene Betrachtung

Lange Zeit war die Geschichte der Zeiterfassung am Arbeitsplatz nicht aus wissenschaftlicher Sicht begründet worden. Dies änderte sich erst im Rahmen einer Diplomarbeit, welche zur Jahrtausendwende verfasst wurde. Sie stellt sogleich die ersten Stempeluhren aus technischer Sicht vor und ordnet sie im Anschluss in den historischen Kontext ein. Hier gelangen Sie zum pdf auf kontrolluhren.de.
Eine völlig neue Zeit der Personalzeiterfassung wurde dann im Rahmen der Digitalisierung eingeläutet. Nun war es nicht mehr notwendig, die Arbeitszeiten der Mitarbeiter auf kleinen Stempelkarten zu sammeln, um diesem am Ende eines jeden Monats von einer eigenen Abteilung auswerten zu lassen. Stattdessen sorgte die Digitalisierung des Prozesses für eine klare Erleichterung in der Organisationsstruktur, welche die Kosten für manches Unternehmen deutlich senkte. Die moderne Zeiterfassung setzt auf eine strukturierte Software, die dazu in der Lage ist, sich flexibel an die jeweilige Branche anzupassen. Programme wie Edtime erleichtern dadurch zahlreichen Arbeitern den Alltag. Weiterhin kann der Zugriff auf die Daten für verschiedene Geräte genehmigt werden. So haben unter dem Strich alle beteiligte Personen die Gelegenheit, sich selbst in diesen Prozess einzuklinken und die Daten auszuwerten.

Zeiterfassung im 21. Jahrhundert

Auch der morgendliche Gang zu einem festen Platz, der für so viele Arbeiter längst zur Routine geworden war, erübrigte sich in diesem Zuge. Eine mobile Stempeluhr ist nun quasi auf dem Tablet verfügbar und kann aus jeder Position genutzt werden. An und für sich liegt darin einerseits die Chance zur genaueren Zeiterfassung. Selbst die kleine Kaffeepause, die verlängerte Mittagspause oder ein paar zusätzliche Minuten nach dem Ablauf der eigentlichen Arbeitszeit lassen sich dadurch mühelos in die Bilanz integrieren. Für viele Arbeiter und Angestellte bedeutet dies eine neue Chance, um zu einer fairen Abrechnung der geleisteten Arbeitszeit zu gelangen. Entsprechend viele Unternehmen setzen schon jetzt auf die neuen Techniken, welche dafür herangezogen werden können. Der aktuelle Aufschwung, der sich längst in verschiedenen Branchen zeigt, wird demnach noch weiter anhalten und größere Kreise nach sich ziehen. Schließlich lassen sich Vorteile auf beiden Seiten entdecken.



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