Empire: 1. May 2018,

Smartphone: Vertrag vs. Prepaid

SIM-Karte, Bild: CC0
SIM-Karte, Bild: CC0

Wer sich ein Smartphone zulegen möchte, steht immer vor der Frage: Vertrag oder Prepaid? Wir zeigen Vor- und Nachteile beider Optionen auf und geben Tipps, welche Lösung für wen geeignet ist.

Argumente für und gegen einen Handyvertrag

Ein Handyvertrag beinhaltet meist eine festgelegte Laufzeit (in der Regel 24 Monate), ein Leistungspaket fürs Telefonieren und Nachrichten schreiben sowie die Internetnutzung für einen monatlichen Festbetrag. Auf Wunsch gibt es zum Vertrag ein Smartphone dazu – zahlreiche Anbieter bieten ein Handy mit Vertrag dabei zu günstigen Preisen an. Wer diese Option nutzt, muss keinen einmaligen Kaufpreis einkalkulieren – die Kosten für das Wunschsmartphone werden einfach auf die Monate der Laufzeit verteilt.

Wer sich einen Handyvertrag zulegt, hat die Wahl zwischen verschiedenen Leistungspaketen. Für den Vieltelefonierer lohnt sich zum Beispiel eine Flatrate, sodass er Dauer und Häufigkeit der Telefonate nicht im Auge behalten muss. Als Alternative zur Flatrate gibt es unterschiedliche Kontingente für Minuten und SMS. Eine gewisse Anzahl ist frei, wird sie überstiegen, ist der Preis pro Einheit meist teurer. Wer sein Nutzungsverhalten gut kennt und sicher weiß, dass er das Kontingent nicht überschreiten wird, ist mit dieser Option gut bedient. Nachteile eines Handyvertrages sind höhere Verbindungspreise, schlechte Kostenkontrolle und die langfristige Bindung an einen Anbieter.

Vor- und Nachteile des Prepaid-Konzeptes

Das Prepaid-Konzept hingegen basiert auf Vorauszahlungen. Hier erwirbt der Kunde im Vorfeld Guthaben, vom welchem anschließend Telefonierminuten, Anzahl der versendeten SMS und verbrauchtes Datenvolumen abgerechnet werden. Ist das Guthaben laufgebraucht, muss wieder neues aufgeladen werden, sonst können Anrufe, SMS und Co. nur empfangen, aber nicht gesendet werden.

Im Gegensatz zum Handyvertrag gibt es keine Laufzeit, was dem Nutzer eine große Flexibilität ermöglicht. Die Bezahlung ist sehr transparent, da Preise klar aufgeführt werden. Da das Guthaben jederzeit abgefragt werden kann und neues Guthaben selbst aufgeladen werden muss, ist die Kostenkontrolle sehr einfach.

Wer sein Smartphone nicht viel nutzt oder sein Nutzerverhalten nicht gut kennt, ist mit Prepaid gut beraten. Auch für Kinder oder Personen mit negativer Schufa ist das Prepaid-Konzept gut geeignet. Da die Minutenpreise meist etwas teurer sind als bei Handyverträgen, ist Vieltelefonierern eher von einem Prepaid-Tarif abzuraten. Wer ein neues Smartphone mit dem aktuellsten Stand der Technik dazu möchte, hat bei Prepaid ebenso schlechte Chancen. Hier werden meist keine Smartphones inkl. Tarif angeboten und falls doch, sind dies eher ältere Modelle.



Artikel bewerten

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.




Zuletzt kommentiert