News & Rumors: 9. February 2019

Digitalisierung: Damit alte Erinnerungen nicht verloren gehen

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In vielen Wohnzimmern lagern noch so manche verborgene Schätze, deren sich die Besitzer vielleicht nicht einmal mehr bewusst sind. Sie haben noch zahllose Musikkassetten, LPS und VHS-Bänder, jedoch nicht mehr die dafür geeigneten Abspielgeräte. Stehen die guten Stücke, mit welchen oft auch wertvolle Erinnerungen verbunden sind, nur ungenutzt im Schrank, sind sie jedoch eines Tages wertlos. Das gilt insbesondere für Videokassetten. Der Grund: Diese verlieren von Jahr zu Jahr an Qualität, bis sie eines Tages völlig unbrauchbar sind.

Die Lösung: Die Digitalisierung der Schätze

Wer gern einmal wieder im Rahmen eines Videoabends mit der Familie oder mit Freunden in Erinnerungen schwelgen möchte, sollte deshalb die VHS digitalisieren. Nur so lassen sich die Aufnahmen und wertvolle Erinnerungen auch für die Zukunft bewahren. Das gilt insbesondere, wenn sich auf den Bändern beispielsweise Aufnahmen eines Traumurlaubs oder eines besonderen Ereignisses in der Familie befinden, etwa die Hochzeit der Tochter.

Der Grund: Das Video Home System (VHS) als analoges System für Aufzeichnungen und deren Wiedergabe wurde bereits 1976 für die breite Masse zugänglich. Aufgezeichnet wurden bei diesem System elektromagnetische Signale auf einem Band mit ferromagnetischer Beschichtung. Es war also bereits bei der Einführung des Systems klar, dass diese Aufnahmen nur eine begrenzte Haltbarkeit verfügen und im Lauf von Jahren oder gar Jahrzehnten deutlich an Qualität verlieren.

Wie lassen sich VHS digitalisieren?

Grundsätzlich kann jeder Verbraucher seine VHS selbst digitalisieren. Allerdings ist der Aufwand relativ groß, weil es oftmals auch an einem passenden Gerät zum Abspielen fehlt. Die bessere Variante ist es also, einen Experten mit der Digitalisierung zu beauftragen, der dies kostengünstig übernimmt. Folgende Möglichkeiten gibt es für den Hausgebrauch:

– Mit relativ geringem Aufwand ist es möglich, die Videokassette auf DVD zu überspielen. Allerdings benötigen die Verbraucher dafür ein VHS-Abspielgerät sowie einen DVD-Rekorder oder ein Kombigerät, mit dem der Film direkt überspielt werden kann.

– Wesentlich komfortabler ist jedoch die Digitalisierung via Computer, weil der Besitzer hier auch die Möglichkeit, die Videos nachzubearbeiten und qualitativ zu verbessern. Dafür braucht der Besitzer aber auch die entsprechende Hardware, also einen Video Grapper. Dieser wird via Kabel mit dem Videorekorder verbunden. Darüber hinaus muss der Besitzer darauf achten, dass er in den Einstellungen des TV-Standards PAL auswählt. Die Einstellung NTSC ist allenfalls bei Kassetten und Abspielgeräten benötigt, die aus den USA stammen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass sich der User für ein Ausgabeformat entscheidet, beispielsweise für Video-DVD oder MPEG-2. Diese Formate bieten den Vorteil, dass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt nahezu beliebig konvertieren lassen.



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