News & Rumors: 20. February 2019

Die größten Internet Portale der Welt

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Portale erobern die Internet Welt. Genauer gesagt haben sie das bereits getan. Wir liefern euch heute drei völlig unterschiedliche Beispiele und zeigen, wie im Grunde wenige davon profitieren. Nämlich jene wenigen, denen alles gehört und, die immer größer werden.

Autoportale machen es den kleinen Autohäusern schwer

Wer früher ein gebrauchtes Auto kaufen wollte, ging ohne Zweifel zum Autohändler von nebenan. Heute tut es der umfassende Gebrauchtwagen Markt von AutoScout auch oder noch viel besser. Die Frage nach dem „Warum“ erübrigt sich eigentlich. Geht man lieber zum Verkäufer um die Ecke, um dort stundenweise zu diskutieren und die Auswahl zwischen 5 Wagen zu haben? Oder möchtet ihr heute lieber online Tausende Angebote prüfen, Geld sparen und womöglich noch Provisionen der Autohäuser umgehen?

Die Frage beantwortet sich oftmals von selbst. Autohäuser haben zwar noch wichtige Funktionen. Testfahrten, Beratung und vieles mehr wird sich noch länger halten. Doch viele merken, dass sie mit der Zeit gehen müssen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Casino Portale für Online Gambling

Jemand, der gerne Spielen geht, musste dafür vor einigen Jahren zu den Hallen vor Ort fahren, heute besucht er oder sie eben Smartphone freundliche Casino Seiten. Und davon gibt es wirklich genug. Die Industrie investiert massiv und längst geht es nicht mehr um dubiose Seiten, deren Betreiber man nicht kennt. Neue Konzepte sprießen aus dem Boden, die total neue Möglichkeiten erzeugen, online dem Spiel zu frönen.

Doch dabei vergessen viele: Die Netzwerke im Hintergrund sind groß. Ähnlich wie bei Booking.com oder Autoscout steckt oft nur eine Firma hinter vielen verschiedenen Portalen, die man zusammenkauft oder eben parallel betreibt. Dies führt dazu, dass natürlich jene Betreiber immer größer werden.

Die Giganten hinter den Buchungsportalen

Booking.com zählt zu den beliebtesten Buchungsportalen für Reiseunterkünfte jeglicher Art. Neben Hotels und Hostels bietet die Website Zugang zu Ferienapartments und anderen Unterkünften weltweit. Zusätzlich stellt die Plattform Besitzern von Grundstücken und Objekten die Möglichkeit, diese über Booking.com zur Vermietung für potenzielle Gäste anzubieten. Wir fassen für euch die Geschichte des Portals kurz aber knapp zusammen.

Die Geschichte von Booking.com beginnt im Jahr 1996. Gründer Geert-Jan Bruinsma rief Amsterdam unter der damaligen Adresse bookings.nl erstmals die Unterkunftsvermittlungswebsite ins Leben. Mit dem Jahr 2000 wurde die Website offiziell mit Bookings Online zusammengelegt. Bookings Online wurde von Bas Lemmens, Sicco und Alec Behrens sowie Marjin Muyser gegründet. Der Zusammenschluss beider Websites sorgte dafür, dass Booking.org erstmals für alle Besucher und potenzielle Gäste zugänglich wurde. Erst verspätet wurde die URL der Website zu Booking.com geändert. Im selben Zug wurde Stef Noorden zum CEO ernannt.  Inzwischen hat sich Booking.com von einem kleinen niederländischen Start-Up zu einem der größten E-Commerce-Unternehmen weltweit rangiert. Das Unternehmen, welches der Reisebranche zugeordnet wird, besitzt inzwischen 198 Büros in 70 Ländern auf der gesamten Welt und beschäftigt über 17.000 Mitarbeiter. Um allen Kundenwünschen zu entsprechen, bietet die Website nicht nur Luxushotels und Familienunterkünfte. Ebenfalls erhalten alle Interessenten Zugang zu Ferienwohnungen und Ferienhäusern oder einzigartigen Unterkünften wie etwa Baumhäusern und Iglus. Mehr als 28 Millionen Einträge und 145.000 Reiseziele in 228 Länder können durchforstet, genauestens angesehen und sofort gebucht werden. Insgesamt steht das Reiseportal in über 40 Sprachen zur Verfügung. Sämtliche Kunden können frei wählen, ob es sich um eine Geschäfts- oder Urlaubsreise handelt.

Fazit

Nun, wir können eines festhalten: Es geht heute im Internet auch nicht anders zu, als früher bei den großen Hardware Herstellern oder Industrie Konzernen. Diese Giganten sind heute noch da und viele kleine Betriebe gehören auch in diesen Branchen meist zu einer Holding. Also wollen wir hier den natürlichen Konsens noch einmal festhalten, und dennoch darauf aufmerksam machen.

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