News & Rumors: 10. April 2019

RAW-Fotos bearbeiten am Mac: Alternativen zu Lightroom mit Gutscheincode oder Testphase

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Der Mac wurde anfangs als starkes Werkzeug für Fotografen, Filmproduzenten, Musiker und Kreative aller Art beworben. Diesen Status hat die Plattform in Teilen heute immer noch – auch wenn viele Nutzer mittlerweile sogar Retina Gerät als Netflix Maschine verwenden. Doch das ist eine andere Geschichte.

Heute beschäftigen wir uns mit dem Mac als System zur Bildverarbeitung: Profis wie auch Enthusiasten greifen hier fast immer auf Adobe Lightroom zurück. Diese Software funktioniert zwar großartig und erfüllt fast alle Anforderungen, die man an einen RAW-Programm stellen könnte, hat allerdings einen gravierenden Nachteil – man kann sie nicht einfach kaufen, sondern muss jeden Monat neu für die Nutzung bezahlen. Das birgt zwar auch Vorteile wie etwa eine schnelle Implementierung neuer Funktionen, bedeutet für die meisten Anwender allerdings eine nervige zusätzliche finanzielle Last.

Wir stellen daher Alternativen zu Lightroom am Mac vor, die nicht zu stark ins Geld gehen oder sogar mit Gutscheincode und Testversionen erhältlich sind.

Tipp vorab: Apps mit Gutscheincode

Einen kurzen Exkurs wollen wir euch geben: Ja, Mac Apps sind im Grunde sehr qualitativ. Wer im Apple AppStore oder im Internet auf bekannten Mac Apps Seiten Programme herunterlädt, muss im Normalfall keinen Reinfall fürchten. Doch gibt es auf Grund der zahlungskräftigen Kunden auf dem Mac sämtliche Angebote, die den Nutzer nicht betrügen, sondern locken sollen, schlussendlich zu bezahlen: So etwa im Spiele Bereich der Sunmaker Gutscheincode, oder im Produktivitäts Bereich die Setapp Bundles.

Doch jetzt soll es losgehen mit unseren Empfehlungen:

Capture One: Der Profi

Capture One ist wohl der bekannteste Lightroom-Konkurrent. Die Software kann so gut wie alles, was Adobes Pendant so gut macht – bis auf das Interface, an das man sich als ehemaliger Lightroom-Nutzer erst langsam gewöhnen muss. Abgesehen davon bietet die Software alles, was der Profi braucht; von einem übersichtlichen Katalog bis zu einer Vielzahl an unterschiedlichen Editing-Tools ist alles an Bord. Ein großer Pluspunkt ist darüber hinaus die Möglichkeit, beim Wechsel von Adobe einfach die bestehenden Kataloge zu importieren.

Die Qualität lässt sich Capture One allerdings auch etwas kosten: Ganze 349€ muss der Nutzer einmalig hinblättern, um die Software nutzen zu dürfen. Zum Vergleich: Dafür würde man bei Adobe zweieinhalb Jahre Lightroom inklusive einem Terabyte Foto-Speicher bekommen.

Darktable: Der kostenfreie Lightroom-Klon

Wenn man Darktable das erste Mal öffnet, kann man sich wundern: Wurde doch aus Versehen Lightroom gestartet? Der Aufbau gleicht der großen Konkurrenz so stark, dass man sich fragen muss, wie patentrechtliche Schwierigkeiten bisher vermieden wurden. Die Open Source-Software unterstützt nicht nur die RAW-Dateien 400 verschiedener Kameras, sondern bietet fast ebenso viele Exportoptionen für die fertigen Bilder wie Lightroom, sodass die JPEGs nach Bearbeitung im Nu auf Flickr, Facebook oder dem eigenen FTP-Server liegen. Das beste dabei ist jedoch: Die Nutzung ist komplett kostenfrei!

DxO Photo Lab: Hochwertige Bildbearbeitung ohne Verwaltung

Wer seine Fotos selbstständig auf der Festplatte organisieren möchte und nur ein Programm zum Bearbeiten der RAW-Dateien sucht, sollte einen Blick auf DxO Photo Lab werfen. Die Software aus dem bekannten DxO-Labor punktet mit starken Objektivprofilen zur Verzeichnungskorrektur und einer überzeugenden Rauschreduzierung. Damit wird sie zur Lightroom-Alternative für alle, die das Bibliothek-Modul in Adobes Boliden nur selten geöffnet haben. Der Preis ist deutlich niedriger als beispielsweise Capture One Pro: Nur 129€ werden einmalig fällig.

Man sieht: Es muss nicht immer Lightroom sein. Vergleichbare Software gibt es zwar nicht gerade wie Sand am Meer, trotzdem ist hier für jeden Geldbeutel etwas dabei. Einen Nachteil hat der Verzicht auf ein Abo jedoch immer: Neue Funktionen werden unter Umständen etwas langsamer eingebaut. Wer damit leben kann, spart mit den hier vorgestellten Alternativen auf lange Sicht viel Geld.

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