News & Rumors: 10. July 2019

Was bietet ein Macbook für Fotografen?

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Apple stellt derzeit drei verschiedene Laptop-Modelle her. Dazu gehören das 12-Zoll MacBook, ein leichtes 13,3-Zoll MacBook Air und schließlich ein MacBook Pro, das in den Größen 13- und 15-Zoll erhältlich. Für einen Fotografen, der nach einem soliden Apple-Laptop für seine Arbeit sucht, sind die Optionen der einzelnen Modelle möglicherweise überwältigend und verwirrend. Wenn Sie sich also fragen, welches Modell Sie wählen sollen, finden Sie im Folgenden eine Zusammenfassung der einzelnen Produktlinien.

MacBook – optimiert für Energie-sparendes Arbeiten

Das 12-Zoll MacBook gehört zu den einfachsten und grundlegenden Modellen der Apple Laptops. Das Gerät zu einem recht attraktiven Preis erhältlich und mit einem schönen Retina-Display und mit einem schnellen Flash-Speicher von bis zu 512 GB ausgerüstet. Doch für Fotografen ist das Gerät zur Nachbearbeitung der Bilder in seiner Grundausstattung nur bedingt geeignet.

Warum? Der Dual-Core-Prozessor m3 ist für anspruchsvolle Aufgaben bei der Nachbearbeitung mit Anwendungen wie Photoshop und Lightroom von der Leistung her ziemlich schwach ausgestattet und verfügt über eine recht einfache integrierte Intel-GPU. Die beste CPU, die Sie auf einem 12-Zoll-MacBook auswählen können, ist der 1,4-GHz-Dual-Core-Intel-Core i7, der für grundlegende Anforderungen wie Surfen, Office-Anwendungen und möglicherweise leichte Nachbearbeitung ausreichend ist.

Schwierigere Aufgaben mit Photoshop oder Lightroom stellen für den Prozessor sicher eine große Herausforderung dar. Wenn Sie als Fotograf dieses Modell verwenden wollen, sollten Sie sich für die schnellere i7-CPU und 16 GB RAM entscheiden. Doch für den Preis, den Sie für das Upgrade bezahlen, können Sie sich auch ein MacBook Pro der unteren Preisklasse zulegen.

MacBook Air – dünn, flach, leicht

Das nächste Modell in der Reihe der Laptops ist das MacBook Air. Früher stellte Apple 11- und 13-Zoll-Versionen des MacBook Air her, aber anscheinend verkaufte sich die 11-Zoll-Linie nicht gut, weshalb das Unternehmen sie eingestellt hat und sich jetzt nur noch auf die 13-Zoll-Version konzentriert. Das MacBook Air ist ein extrem leichtes Gerät, das auf den ersten Blick auch attraktiv aussieht.

Wenn etwas so leicht ist, muss es immer irgendwo Kompromisse geben, und das ist das Problem mit der MacBook Air-Reihe – sie sind insgesamt ziemlich leistungsschwache Rechner. Während die CPU auf einen Dual-Core-Intel i5 oder i7 beschränkt ist, ist die maximale RAM-Größe bei allen MacBook Air-Modellen auf 8 GB begrenzt, was bedauerlich ist.

Sowohl Photoshop als auch Lightroom werden funktionieren, aber Sie brauchen beim mobilen Arbeiten etwas Geduld, insbesondere wenn Sie mit großen, hochauflösende RAW-Bilder und gleichzeitiges Öffnen mehrerer Anwendungen arbeiten. Das Minimum für eine zügige Nachbearbeitung liegt heute bei 16 GB RAM.

Wenn Ihnen das geringere Gewicht wichtiger ist als die Leistung, sollten Sie das Gerät mit der Intel i7-CPU mit 2,2 GHz und 8 GB RAM ausrüsten. Dies ist die Top-End-Konfiguration für das MacBook Air. Alles andere ist für die Nachbearbeitungs-Software nicht geeignet. Wählen Sie außerdem das Modell mit dem 512-GB-Flash-Speicher, auch wenn Sie dafür noch einige Euro draufzahlen müssen.

MacBook Pro 13-Zoll

Der MacBook Pro spielt in einer ganz anderen Liga. Die Pro-Linie ist das, was man sich als Fotograf wünscht, wenn es um die Nachbearbeitung geht. Der MacBook Pro 13 „(technisch 13,3“) Laptop ist eine leistungsstarke, schöne und kompakte Maschine. Eingebaut ist die recht gute CPU mit bis zu 3,5 GHz Dual-Core Intel Core i7, bis zu 16 GB RAM und bis zu 1 TB SSD Flash-speicher. Sowohl Photoshop als auch Lightroom arbeiten unter diesen Bedingungen einwandfrei.

Das 13-Zoll MacBook Pro hat jedoch eine Einschränkung – es hat keine dedizierte GPU und die lässt sich auch nicht nachrüsten. Wenn Sie diesen Computer wegen seiner geringen Größe und seines geringeren Gewichts bevorzugen, ist das in Ordnung. Da viele Anwendungen eine schnellere GPU verwenden und sowohl Photoshop als auch Lightroom davon profitieren, sollte der Kauf eines 15-Zoll-Modells in Betracht gezogen werden, das den MacBook Pro zu einem richtig guten Computer für die Nachbearbeitung machen.

MacBook Pro 15-Zoll

Das 15-Zoll MacBook (15,4-Zoll um genau zu sein) ist der Mercedes unter den Laptops. Der Computer mit seinem Retina-Bildschirm eignet sich hervorragend zum Nachbearbeiten der Fotos. Weil der Bildschirm so angenehm groß ist. überanstrengt das Gerät die Augen nicht. Sie können das MacBook Pro 15 mit einem sehr leistungsstarken 3,1 GHz Quad-Core Intel Core i7, 16 GB RAM und bis zu 2 TB schnellem SSD Flash-Speicher aufrüsten.

Zusätzlich zur integrierten Intel HD-Grafik-GPU verfügen die High-End-Modelle des MacBook Pro 15 über eine dedizierte AMD Radeon Pro 560-Grafikkarte. Damit kann nicht nur die Software für die Nachbearbeitung problemlos ausgeführt werden, damit können sogar 4K-Videos gerendert werden. In Premiere Pro können Sie sogar Grafik-intensive Spiele spielen. Kurz gesagt, dieses Ding ist ein wahres Kraftpaket.

Ein Tipp zum Schluss: Es wird immer einen Computer geben, der schneller oder besser ist als das vorhandene Gerät. Wenn Sie einen Laptop besitzen, mit dem Sie zufrieden sind, gibt es eigentlich keinen Grund aufzurüsten. Manchmal ist es sogar eine gute Entscheidung, ein älteres MacBook Pro zu kaufen. Leistungsmäßig sind die Geräte nicht viel schlechter, dafür sparen Sie eine Menge Geld.



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