Empire: 23. September 2019

Mit der Fibonacci Strategie erfolgreich auf dem Währungsmarkt handeln

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Zu deutsch bedeutet der Begriff Forex Trading nichts weiter als Devisenhandeln, also den Handel mit Währungen. Hierbei handelt es sich um einen Teilbereich des internationalen Finanzmarktes, der vor allem von großen Playern wie Banken, Unternehmen und Notenbanken dominiert wird. Doch angesichts des historischen Zinstiefes, das seit Jahren in der Eurozone herrscht, wird der Handel mit Währungen auch für private Anleger immer interessanter, zumal hier die Chancen auf sehr große Gewinne warten. Zumal in diesem Bereich tagtäglich Trades in einem Wert von rund vier Billionen US-Dollar abgeschlossen werden.

Der Devisenmarkt: ein Exot unter den Finanzmärkten

Auf nahezu jedem Finanzmarkt ist es üblich, dass der Handel über eine zentrale Instanz abgewickelt wird. Beim Aktienhandel ist das beispielsweise die Börse. Das ist im Devisenhandel ein wenig anders, denn hier werden die Trades zwischen den verschiedenen Marktteilnehmern direkt abgewickelt. Der Grund dafür besteht schlicht und ergreifend darin, dass es nahezu keine Devisenbörsen mehr gibt – und wenn, sind sie weitgehend bedeutungslos. Dennoch können Privatleute nicht direkt handeln, sondern müssen ihre Trades über externe Dienstleister abwickeln. Das wiederum können Banken ebenso gut sein wie Broker oder Handelsplattformen.

Wie lässt sich mit dem Devisenhandel Geld verdienen?

Wie der Devisenhandel abläuft, kennt im Grunde jeder Verbraucher, der schon einmal einen Urlaub außerhalb der Eurozone gemacht hat: Er tauscht einen bestimmten Betrag in die Währung des Ziellandes um. Allerdings wechselt im tagtäglichen Devisenhandel kein echtes Geld den Besitzer. Es handelt sich dabei vielmehr um Buchgeld, welches zwischen den Konten hin- und hergeschoben wird. Die Anleger setzen im Devisenhandel also auf die Kursschwankungen, die zwischen den verschiedenen Währungspaaren bestehen. Und damit lassen sich auch bei einem geringen Kapitaleinsatz enorme Gewinne erwirtschaften, wenn die Anleger nur clever vorgehen und sich richtig vorbereiten.

Die Player auf dem Devisenmarkt

Wollen sich Anleger ernsthaft mit dem Thema Forex Trading beschäftigen, sollten sie natürlich auch wissen, welche Akteure auf diesem Markt mitmischen. Einen äußerst großen Einfluss haben beispielsweise die Notenbanken. Denn diese legen das Zinsniveau fest und haben somit auch einen maßgeblichen Einfluss auf die Attraktivität einer Währung. Hebt beispielsweise eine Notenbank das Zinsniveau in ihrem Einflussbereich an, ist davon auszugehen, dass die entsprechende Währung attraktiver wird, der Kurs also steigt. Wird das Zinsniveau hingegen abgesenkt, ist davon auszugehen, dass die entsprechende Währung günstiger erhältlich ist.

Darüber hinaus hat auch die konjunkturelle Entwicklung einen maßgeblichen Einfluss darauf, wie sich der Kurs für eine Währung entwickeln wird. Denn die konjunkturelle Lage ist ein wichtiger Faktor dafür, wie sich die Kaufkraft einer Währung entwickeln wird. Des weiteren gibt es aber auch sogenannte Rohstoffwährungen wie den südafrikanischen Rand und den kanadischen sowie den australischen Dollar. Bei diesen Währungen orientiert sich die Wertentwicklung unter anderem auch daran, wie sich die Preise für Rohstoffe entwickeln. Steigt beispielsweise der Goldpreis, so wird auch der südafrikanische Rand ganz automatisch teurer.

Den Einstieg ins Forex Trading leicht gemacht

Zwar gilt das Forex-Trading als Königsdisziplin für das Handeln an Finanzmärkten, dennoch ist der Devisenhandel nicht nur ausgewiesenen Finanz-Profis vorbehalten. Wer in den Devisenhandel als absoluter Anfänger einsteigen möchte, sollte allerdings Schritt für Schritt vorgehen und sich zunächst einmal intensiv mit der Materie auseinandersetzen. Und auch praktische Erfahrungen können nicht schaden. Diese können sie mit Hilfe von kostenlosen Demokonten machen, die von vielen Brokern als Service für angehende Neukunden angeboten werden.

Wann ist Vorsicht angebracht?

Trader, die ohne eine geeignete Strategie vorgehen und ihre Trades aus einem Impuls heraus machen, laufen rasch Gefahr, dass sie das eingesetzte Kapital zu einem Großteil oder möglicherweise sogar komplett verlieren. Unverzichtbar ist es beispielsweise, dass sie Analysetools nutzen, die ihnen anzeigen, in welche Richtung der Trend geht. Ist es dagegen an unruhigen Handelstagen nicht möglich, einen eindeutigen Trend festzustellen, ist es besser, wenn die Anleger keine neuen Orders machen. Dadurch beschränken sie ihr Verlustrisiko. Ferner sollten die Anleger ihr Investment auf den Devisenmärkten strategisch angehen.

Handelsstrategien

Eine äußerst wichtige Eigenschaft, die Forex Trader mitbringen sollten, ist Selbstdisziplin. Das bedeutet: Bevor sie Geld für den Handel mit Devisen einsetzen, sollten sie sich eine Strategie zurecht legen und diese zunächst auf einem Demokonto ausprobieren. Ist die gewählte Strategie erfolgreich, sollten sie sich beim Handel mit echtem Geld auch strikt daran halten und keinen Millimeter davon abweichen. Nur so ist es möglich, dass der Trader langfristig betrachtet Verluste vermeidet. Die Strategie können sie natürlich mit Hilfe der kostenlosen Demokonten im Lauf der Zeit noch verfeinern. Diese Konten haben nämlich einen sehr großen Vorteil, der gerade für Einsteiger nicht zu unterschätzen ist: Sie können ihre Strategie unter realistischen Bedingungen testen und laufen nicht Gefahr, Geld zu verlieren.

Mehr Erfolg mit der Fibonacci Strategie

Der italienische Mathematiker Leonardo Fibanocci stand Pate für diverse Handelsstrategien, die heute erfolgreich im Forex Trading eingesetzt werden. Bekannt wurde dieser Naturwissenschaftler vor allem, weil er die nach ihm benannte Fibomacci-Folge definiert hatte, mit der sich verschiedenste Wachstumsprozesse in der Natur beschreiben lassen. Dies wurde auch auf den Devisenhandel übertragen. In diesem Bereich ist das sogenannte Fibonacci Retracemtent vor allem für technische Analysten von großer Bedeutung. Der Grund: Mit deren Hilfe lassen sich Unterstützungs- und Widerstandsbereiche hervorragend berechnen. Die Anleger können diese also für ihre strategische Positionierung nutzen und feststellen, wo sie Stopp-Loss-Orders setzen sollten.

Anhand der verschiedenen Fibonacci-Ebenen bekommen die Anleger nämlich einen Hinweis darauf, wo für den jeweiligen Basiswert wichtige Positionen liegen. Daraus können sie dann im nächsten Schritt die Bereiche für Unterstützung oder Widerstand ableiten.

Wer diese Art der Analyse nutzen möchte, zieht in einem Chartbild dafür horizontale Linien, damit er die unterschiedlichen Kurs- und Preisebenen einfacher identifizieren kann. Das macht es im möglich, die Höchst- und Tiefststände zu bestimmten Zeitpunkten festzustellen. Diese Ebenen haben für Trader vor allem dann eine große Bedeutung, wenn sich der Markt, auf dem sie agieren, einem bestimmten Punkt nähert. Möglicherweise wurde dieser Punkt aber auch schon durchbrochen.

Die Anleger können mit Hilfe dieser Strategie relativ einfach neue Unterstützungslinien errechnen, die auf dem Kursverlauf der jüngsten Vergangenheit beruhen. Ein großes Plus für die Anleger besteht ferner darin, dass eventuelle Umkehrpunkte des Kursverlaufs relativ genau angezeigt werden. Die Anleger können das Risiko auf einen Verlust ihres Einsatzes also auf ein Minimum beschränken.



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