Empire: 1. October 2019

Tracking: eine Technologie aus der Luftfahrt macht rasante Fortschritte in ganz anderen Branchen

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Die Wurzeln der Tracking Technologie liegen in den Radarsystemen der Luftfahrt in den 1960er Jahren. Im Grunde geht es bei dieser Technik darum, die Bewegungen von Objekten nachzuverfolgen. Im Alltag der Verbraucher hat die Tracking-Technologie durch Dienstleister wie die Deutsche Post und Paketdienste wie DHL oder Hermes Einzug gehalten: Sie können den Verlauf ihrer Sendungen verfolgen und wissen im Vorfeld also rechtzeitig vorher Bescheid, wann ihre Sendung in etwa zu Hause eintreffen wird. Doch die Technologie wird mittlerweile auch zu anderen Zwecken eingesetzt, so lässt sich beispielsweise ein Handy orten, ohne dass der Besitzer es merkt. Und künftig dürfte wohl auch das Internet zu einem weiten Einsatzgebiet der Tracking-Technologie werden.

Was macht der Partner gerade?

Vor allem in kriselnden Beziehungen kommt es nicht selten vor, dass der eine Partner ein Auge auf den anderen haben möchte, ohne dass dieser es bemerkt. Der Grund besteht meist darin, dass die Vertrauensbasis in der Beziehung arg angeknackst ist. Die wohl günstigste Methode, um den Partner zu beobachten, besteht darin, heimlich das Handy kostenlos orten zu können. Wer sich für diese Variante entscheidet, findet dazu im Internet zahlreiche Anleitungen. Allerdings ist dies auch mit einem gewissen Risiko verbunden. Denn wenn der Partner davon erfährt, dürfte dies für den Beobachter mit äußerst unangenehmen Konsequenzen verbunden sein.

Eine weitere Variante ist die GPS Handy-Ortung, wofür es mittlerweile auch diverse Apps für das Smartphone gibt. Der Nachteil dieser Variante besteht darin, dass der Beobachter zunächst einmal die Software heimlich auf dem Handy seines Partners installieren muss, damit er ihn beobachten kann. Jedoch ist diese Möglichkeit auch mit erheblichen Nachteilen verbunden: Die entsprechenden Programme sind noch relativ teuer und deren Nutzung rechtlich äußerst bedenklich.

Handybesitzer können sich ferner dafür entscheiden, sich gegenseitig Orten mittels GSM-Ortung zu orten. Hierfür ist die Erlaubnis des Handybesitzers erforderlich, was aber durchaus auch Sinn macht. Denn diese Möglichkeit ist in erster Linie als Schutz gedacht und empfiehlt sich für die Geräte der ganzen Familie.

Wenn das Internet transparent wird

Das Internet als anonymes Medium? Diese Zeiten sind längst vorbei. Denn die neuartige Tracking-Technologie „Canvas Fingerprinting“ macht es für Werbekunden möglich, die Nutzer und deren Surfverhalten genauestens zu beobachten und nach zu verfolgen. Bislang ist diese Technologie bereits auf rund fünf Prozent der 100.000 meistbesuchten Seiten aktiv. Steuert der Nutzer eine dieser Webseiten an, wird vom Browser heimlich ein Bild erstellt, welches unsichtbar ist. Dieses wird binnen Bruchteilen von Sekunden analysiert, sodass sowohl der Browser sowie der verwendete Computer und oft sogar noch der Nutzer eindeutig erkannt werden können.



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