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Veröffentlicht am  19.06.13, 23:03 Uhr von  Alexander Trust

Xbox One: Microsoft nimmt DRM-Kopierschutz und Online-Zwang zurück

Xbox One Xbox One

Microsoft hat seine Geschäftsbedingungen für die Nutzung der Xbox One verändert und nimmt nun eine andere Haltung gegenüber DRM, Gebraucht-Games und dem Online-Zwang ein.

Derzeit wird die offizielle Website Xbox.com von Besucherscharen überflutet und ist nur schwer zu erreichen. Microsoft hat dort eine Ankündigung von Don Mattrick veröffentlicht, man habe seine Geschäftsbedingungen zur Nutzung für die Xbox One aufgrund von Community-Feedback noch vor Veröffentlichung der kommenden Konsole überarbeitet.

Kein Online-Zwang und keine Einschränkungen bei Gebrauchtspielen

Die Xbox One wird nicht alle 24 Stunden einen Online-Check durchführen müssen. Außerdem wird es keine Einschränkungen mehr geben bezüglich dem Handel von gebrauchten Spielen. Das System à la EA und Ubisoft, bei dem man einen Online-Pass als Käufer von Gebrauchtspielen nachkaufen musste ist damit hoffentlich endgültig Geschichte. Denn zuvor hatte ja bereits Sony Computer Entertainment während der E3 bei der Präsentation der PS4 genau diese Vorgehensweise vorgemacht, und auf derlei Restriktionen verzichtet.

Kein Region-Code und kein Online-Zwang für Singleplayer-Games

Ebenfalls zurückgenommen hat Microsoft für die Xbox One den Region Code. Dieser wirkt bei DVDs und Blu-rays schon Jahre nicht mehr zeitgemäß, und doch wollte Microsoft ihn ursprünglich für die Xbox One ebenfalls verwenden. Bei der PlayStation 4 verzichtete Sony darauf, wie man es schon bei der PS3 tat.

Auch wird es keinen Online-Zwang bei der Xbox One geben. Stattdessen können Spieler Singleplayer-Games, ganz gleich ob heruntergeladen oder über Disc installiert, ganz “offline” spielen. Lediglich beim ersten Einrichten der Konsole wird eine Online-Authentifizierung notwendig sein.

Spiele mitnehmen

Einzige Voraussetzung zum Verleihen von Spielen wird sein, dass die Disc im Laufwerk liegt, wie bei der Xbox 360 auch. Zuvor hatte es geheißen, dass man ein Spiel nur je auf der eigenen Konsole wird spielen können und nicht zum Freund oder Nachbarn mitnehmen kann.

Das jetzt veröffentlichte Statement von Microsofts Don Mattrick wirkt wie ein Eingeständnis, etwas verkehrt gemacht zu haben. Zumindest aber ist der öffentliche Druck so groß geworden, dass Microsoft in puncto Xbox One jetzt die Rolle rückwärts angetreten hat. Mattrick bedankt sich bei den Nutzern und das Xbox Team würde weiterhin gut zuhören und Feedback annehmen.

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