News & Rumors: 24. Juli 2014,

Sammelklage wegen PSN-Hack endet in noch mehr Gratis-Games

PSN
PSN - Abbildung

In einer Sammelklage, die als Folge des PSN-Hacks 2011 entsprang, ist nun ein millionenschwerer Vergleich geschlossen worden, der vorwiegend für betroffene Spieler noch mehr Gratis-Spiele bedeutet.

Rund sechs Wochen war Sonys Online-Infrastruktur im April und Mai 2001 wegen eines Hacks abgeschaltet worden. Zu dieser zählt neben dem PlayStation Network auch diejenige für das Music-Streaming via Qriocity oder das MMO-Gameplay von Sony Online Entertainment. Vollständig aufgeklärt wurde der Hack nie, wenngleich Teile von Anonymous verdächtigt wurden.

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Als Wiedergutmachung wurde damals Spielern ein “Welcome Back”-Paket angeboten, das Spiele für die PlayStation 3 und die PlayStation Portable beinhaltete. Allerdings galt dies nur bis zu einem bestimmten Datum. Darüber hinaus schwebte wegen der Entwendung persönlicher Daten, bis hin zum Klau von Kreditkarten-Daten jederzeit das Damoklesschwert von Identitätsdiebstahl und wirtschaftlichem Schaden über den PSN- und SOE-Mitgliedern.

Sony akzeptiert Vergleich zu PSN-Hack-Sammelklage

Dies schlägt sich entsprechend in einem Vergleich nieder, den Sony ganz aktuell im Rahmen einer Sammelklage gegen das Unternehmen aus Japan geschlossen hat.

Solche Spieler, die damals potentiell betroffen waren, aber aus welchen Gründen auch immer nicht das “Willkommen zurück”-Paket eingelöst haben, werden nun eines aus 14 PS3- oder PSP-Games auswählen können und drei Gratis-PS3-Themen erhalten. Oder sie können kostenlos ein Dreimonats-Abo für PlayStation Plus bekommen.

Personen, die hingegen nachweisen können, das in der Folge des PSN-Hacks ein Identitätsdiebstahl zu ihren Ungunsten begangen wurde, können bis zu $2,500 Schadenersatz einfordern. Nutzer von Sonys Music-Streamingservice, der seinerzeit Qriocity hieß, dürfen ferner einen Gratis-Monat vom heutigen Music Unlimited in Anspruch nehmen. Verlorene Spielzeit bei SOEs MMOs hingegen wird den Nutzern mit einer Gutschrift von $4.50 in Form von Credits für ihre SOE-Accounts aufgewogen.

Das Urteil im Volltext gibt es auf Scribd. Der finanzielle Rahmen, in dem sich die Unkosten von Sony bewegen, wird mit rund $15 Millionen tangiert. Darunter fallen neben der Ersatzleistungen zusätzlich anteilig Anwalts- und Gerichtskosten.

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